Archiv-Beitrag vom 06.08.2013RVR-Statistik: Mülheim mit positivem Pendlersaldo

Mülheim gehört zu den Ruhrgebietsstädten mit einem positiven Pendlersaldo. Das ergibt sich aus Berechnungen der Statistikexperten des Regionalverbandes Ruhr (RVR).

Einpendler- und Auspendlerüberschüsse der Erwerbstätigen in der Metropole Ruhr2011 pendelten 39.887 Erwerbstätige nach Mülheim ein. Die meisten kamen aus Essen (8.572) und aus Oberhausen (7.029). Umgekehrt überquerten 39.199 Mülheimer die Stadtgrenze, um in einer anderen Stadt zu arbeiten. Die Auspendler haben ihre Arbeitsplätze vor allem in Essen (10.946) und Duisburg (6.028).

Die Zahl der Pendler unter den 1,6 Millionen sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in der Metropole Ruhr hat sich in den letzten 20 Jahren kontinuierlich erhöht. Lagen 1991 für "nur" knapp 40 Prozent der Berufstätigen im Ruhrgebiet Wohn- und Arbeitsort in unterschiedlichen Städten, so mussten 2012 fast 55 Prozent pendeln.

"Die stetig steigenden Zahlen von Pendlern zeigen, wie wichtig eine gute Verkehrsinfrastruktur für die Menschen in der Metropole Ruhr ist", sagt Karola Geiß-Netthöfel, Direktorin des Regionalverbandes Ruhr. Dazu gehörten gut ausgebaute Autobahnen genauso wie ein leistungsfähiger Nahverkehr mit schnellen Verbindungen, kürzeren Takten und einem einfachen Tarifsystem. "Wie sehr das Thema die Menschen bewegt, zeigt auch der Ideenwettbewerb des Regionalverbandes", so die RVR-Direktorin, "jede vierte eingereichte Ruhridee bezieht sich auf Verkehr und Mobilität."

Weitere Informationen unter www.statistik.metropoleruhr.de


Stand: 06.08.2013

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