Archiv-Beitrag vom 28.05.2011EC - Was muss ich tun?

EH

In Deutschland sind nach Mitteilung des Robert-Koch-Instituts (RKI) in Berlin bundesweit vermehrt Erkrankungen mit dem so genannten hämolytisch-urämischen Syndrom (HUS) aufgetreten.
Auch in Mülheim scheint der Erreger zu einer ersten Erkankung geführt zu haben. Die Zahl der schweren Verläufe in einem kurzen Zeitraum ist nach Mittelung des RKI sehr ungewöhnlich, auch die betroffenen Altersgruppen sind untypisch. Aktuell sind vor allem Erwachsene, überwiegend Frauen, betroffen. In diesem Zusammenhang gibt das RKI folgende Empfehlungen:

Vor dem Hintergrund des noch anhaltenden, gravierenden Ausbruchsgeschehens mit zum Teil schweren gesundheitlichen Folgen empfehlen das Robert Koch-Institut (RKI) und BfR über die üblichen Hygieneregeln im Umgang mit Obst und Gemüse hinaus, vorsorglich bis auf weiteres Tomaten, Salatgurken und Blattsalate insbesondere in Norddeutschland nicht roh zu verzehren.

Verbraucher können das Risiko einer EHEC-Infektion minimieren, indem sie alle Lebensmittel vor dem Verzehr ausreichend erhitzen (Kerntemperatur mindestens 70°C für 10 Minuten). Im Übrigen gelten die generellen Empfehlungen zur Vermeidung lebensmittelbedingter Infektionen (Vgl. Bundesinstitut für Risikobewertung, Internet-link unten).
Alle Personen mit Durchfall sollten darauf achten, dass strikte Hände-Hygiene eingehalten wird, insbesondere gegenüber Kleinkindern und immungeschwächten Personen.
Personen mit blutigem Durchfall sollten umgehend einen Arzt aufsuchen.

Weitere Informationen unter:


http://www.rki.de


http://bfr.bund.de/

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Stand: 04.06.2011

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