Archiv-Beitrag vom 07.08.2014Städte positionieren sich gegen den Flughafen Düsseldorf

Aktuell haben sich die Städte Mülheim an der Ruhr, Essen, Kaarst, Krefeld, Meerbusch, Ratingen und Tönisvorst zu einem Aktionsbündnis gegen das vom Düsseldorf Airport DUS im Juni 2013 angekündigte Vorhaben zur Kapazitätserweiterung zusammengefunden.

Die Städte Mülheim an der Ruhr, Essen, Kaarst, Krefeld, Meerbusch, Ratingen und Tönisvorst haben sich zu einem Aktionsbündnis gegen das vom Düsseldorf Airport DUS im Juni 2013 angekündigte Vorhaben zur Kapazitätserweiterung zusammengefunden.

Mit einem Brief an NRW Ministerpräsidentin Hannelore Kraft gehen die Städte in die Offensive. Das von Oberbürgermeisterin Dagmar Mühlenfeld, Oberbürgermeister Reinhard Paß (Essen), Bürgermeister Franz-Josef Moormann (Kaarst), Oberbürgermeister Gregor Kathstede (Krefeld), Bürgermeister Dieter Spindler (Meerbusch), Bürgermeister Harald Birkenkamp (Ratingen) und Bürgermeister Thomas Goßen (Tönisvorst) unterzeichnete Schreiben macht die gemeinsame ablehnende Haltung der Kommunen deutlich.

Auf Initiative der Städte Mülheim und Kaarst hat eine kommunale Arbeitsgruppe aus Fach-, Planungs-, und Rechtsexperten Anfang 2014 ihre Arbeit aufgenommen, um gemeinsame Schritte und Gegenstrategien zu entwickeln. Neben den jetzt unterzeichnenden Kommunen sind hier auch die Städte Duisburg und Neuss vertreten.

Mülheims Oberbürgermeisterin Dagmar Mühlenfeld und Umweltdezernent Peter Vermeulen sind sehr erfreut darüber, dass sich die Anrainerstädte des Flughafens bereits im Vorfeld so eindeutig positionieren. Der gemeinsame Schulterschluss ist bundesweit einmalig. Die Städte sehen es als gemeinsames Ziel an, die seit Jahrzehnten immer stärker belasteten Anwohner vor weiteren Belastungen zu schützen und beabsichtigen daher auch sehr intensiv, mit den Bürgerinitiativen vor Ort zusammenzuarbeiten.

Die Kommunen sehen sich dabei in Ihrer ablehnenden Auffassung zum Vorhaben des Flughafens auch durch ein zu Jahresbeginn vom Sachverständigenrat für Umweltfragen vorgelegtes Gutachten bestärkt. In diesem hat das die Bundesregierung beratende Gremium auf die gravierenden Defizite beim Schutz der Bevölkerung vor Fluglärm hingewiesen und eindringlich Abhilfe gefordert.

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Stand: 07.08.2014

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