Archiv-Beitrag vom 06.09.2011Verdienter Finderlohn für Kettwiger Mountainbiker

Der Finder der aus den Ruhranlagen Anfang Mai gestohlenen Bronzestatue "Bogenschütze" des bedeutenden Mülheimer Künstlers Hermann Lickfeld (1898-1941) erhielt in diesen Tagen seinen verdienten Finderlohn. Metalldieb hatten das Kunstwerk nachts aufgeladen und in den Mülheimer Auberg transportiert. Hier sollte die Bronzestatue offensichtlich nach und nach zersägt und verschrottet werden.

Auf einer Mountainbike-Tour fiel dem Kettwiger Ingo Korten die übermanns große Plastik auf. Die informierte Polizei stellte den Fund sicher und die Berufsfeuerwehr transportierte ihn schließlich ab. Derzeit befindet sich der "Bogenschütze" in einer Duisburger Restaurierungswerkstatt, wo die abgesägten Teil wieder ergänzt werden. Anschließend wird er wieder im Luisental auf seinem alten Sockel aufgestellt.

Übergabe des Finderlohn für den Bogenschützen.05.09.2011Foto: Walter Schernstein 
Einen Scheck in Höhe von 1000 Euro bekam Finder Ingo Korten (Mitte). Überreicht wurde der Scheck von Peter Vermeulen (Kulturdezernent, rechts), Astrid Legge (Kuratorin der Provinzial Versicherung), Gerhard Ribbrock (stellvertr. Leiter Kunstmuseum), Martina Hankammer (stellvertr. Sprecherin Provinzial), Dirk Merten (Schadensregulierer Provinzial) und Uwe Kappel (Versicherungsmakler).

Foto: Walter Schernstein

 

Mit schwerem Gerät wurde der Bogenschütze von der Feuerwehr aus dem Wald gezogen und geborgen.
 
Kunstraub in den Ruhranlagen - Bogenschütze wurde gefunden! Hauptfeuer- und Rettungswache. Zur alten Dreherei 11.09.05.2011Foto: Walter Schernstein
Die Bronzestatue Bogenschütze des Mülheimer Künstlers Hermann Lickfeld (1898-1941).09/2010Foto: Walter Schernstein
 

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Stand: 06.09.2011

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