Das ideale Igelbiotop

Igel auf einer WieseNaturnahe Landschafsstrukturen finden sich in unserem durch intensive Landwirtschaft und Bebauung beeinträchtigten Umfeld nur noch sehr selten.


Der Trend zu Großmaschinen in der Landwirtschaft bedingt große zusammenhängende Ackerflächen. Das hatte zur Folge, dass Feldgehölze, Knicks und Hecken gerodet wurden, um Platz für die Bewirtschaftung zu schaffen. Diese waren jedoch für viele Tiere, unter anderem auch für den Igel, der ideale Lebensraum und boten ihnen gute Nahrungsmöglichkeiten.

Kleinsäuger suchen ihre Nahrung auf angrenzenden Feldern und Wiesen und wirken so der Massenvermehrung von Schädlingen entgegen. Das gilt zum Beispiel auch für den Igel, der ein heckenbewohnender Insektenfresser ist.

Nicht nur Hecken, sondern auch reich strukturierte Feldgehölze sind ein guter Lebensraum und Nahrungsspender für die Igel. Ziel eines aktiven Naturschutzes und somit auch einer intensiven Igelhege muss deshalb die Schaffung neuer Feldgehölze und Hecken sein. Dazu kann jeder Interessierte einen Beitrag leisten, indem zum Beispiel im eigenen Garten oder auf dem Hausgrundstück bei der Auswahl der Pflanzen darauf besonderen Wert gelegt wird. Vielleicht kann ja auch in Absprache mit Grundstücksnachbarn oder Bekannten eine etwas größere zusammenhängende Hecke oder Vogelschutzgehölze entstehen.

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Stand: 31.03.2020

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