Archiv-Beitrag vom 12.10.2010Bundesfamilienministerium fördert Modellprojekte gegen Rechtsextremismus von Kommunen und Trägern

Logo des Bundesfamilienministeriums. Aufruf zur Interessensbekundung zur finanziellen Unterstützung von Modellprojekten, lokalen Aktionsplänen und Beratungsnetzwerken gegen Rechtsextremismus

Bis 2. November 2010 läuft das Interessensbekundungsverfahren für Lokale Aktionspläne und Präventionsprojekte

Mit den Bundesprogrammen "VIELFALT TUT GUT. Jugend für Vielfalt, Toleranz und Demokratie" und "kompetent. für Demokratie - Beratungsnetzwerke gegen Rechtsextremismus" fördert die Bundesregierung seit 2007 ziviles Engagement, Demokratie, Vielfalt und Toleranz sowie die Bildung von Beratungsnetzwerken in Deutschland. Die beiden Programme werden vom kommenden Jahr an unter dem Dach "TOLERANZ FÖRDERN - KOMPETENZ STÄRKEN" fortgeführt. Das Bundesfamilienministerium stellt dafür bis 2013 jedes Jahr 24 Millionen Euro zur Verfügung und unterstützt damit Lokale Aktionspläne, Modellprojekte und Beratungsnetzwerke gegen Rechtsextremismus. Kommunen und gemeinnützige Projektträger können sich ab sofort mit einem Interessenbekundungsverfahren für eine Förderung bewerben.

"Mit unseren Präventionsprogrammen unterstützen wir erfolgreich das Engagement für Demokratie und Toleranz in Deutschland", erklärt die Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Kristina Schröder. "Wir haben es geschafft, gemeinsam mit Bundesländern und Kommunen eine wirkungsvolle Strategie zur Stärkung des demokratischen Zusammenlebens zu entwickeln und umzusetzen. Diese Strategie werden wir auch in Zukunft weiterverfolgen und unterstützen deshalb Kommunen und Modellprojekte bei ihrem Einsatz finanziell. Gemeinsam setzen wir uns so für ein tolerantes, demokratisches und vielfältiges Deutschland ein."

Gegenstand der Interessensbekundung ist eine zeitlich begrenzte Förderung in den Bereichen "Entwicklung integrierter lokaler Strategien (Lokale Aktionspläne) für Kommunen" und "Modellprojekte: Jugend, Bildung und Prävention" für gemeinnützige Träger. Die Lokalen Aktionspläne haben sich als wirksames Instrument erwiesen, um die Vernetzung von kommunal Verantwortlichen und lokaler Zivilgesellschaft zu fördern. Vor Ort sollen sie die demokratische Bürgergesellschaft stärken, die soziale Integration intensivieren und Demokratie- und Toleranzerziehung leisten, um so dem Einfluss rechtsextremistischer Organisationen entgegenzuwirken. Mit den Modellprojekten werden innovative Konzepte zur Bekämpfung von Rechtsextremismus, Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus entwickelt und erprobt.

Das Interessenbekundungsverfahren zur neuen Förderphase beginnt heute, 1. Oktober 2010, und endet am 2. November 2010. Informationen dazu und das Online-Formular zur Teilnahme finden Sie auf der Internetseite des Bundesministeriums für Familie Senioren, Frauen und Jugend.

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Stand: 24.04.2012

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