Interkulturelle Öffnung

Kulturelle Vielfalt ist in Mülheim an der Ruhr Normalität und prägt unsere Stadtgesellschaft.

Gruppenfoto mit Menschen unterschiedlicher Kulturen. Willkommen, Integration, Vielfalt, Schloss BroichDiese Realität einer veränderten Gesellschaft müssen wir auf allen Ebenen wahrnehmen und berücksichtigen. Das kann uns nur gelingen, wenn wir uns gemeinsam, Mülheimer Bürger und Mülheimer Institutionen (Unternehmen, Vereine, Verbände, Stadtverwaltung und mehr), auf die damit verbundenen vielfältigen Anforderungen ausrichten. Eine zukunftsfähige Stadt muss sich für die Menschen, die in ihr leben und arbeiten öffnen und Neuzuwanderer willkommen heißen. Auf der Ebene der Mitarbeiter bedeutet das, sie für die besondere Situation von Migranten und für die interkulturelle Kommunikation zu sensibilisieren. Auf der Ebene der Institutionen müssen Zugangsbarrieren abgebaut werden, damit sie mit ihren Angeboten und Dienstleistungen ihre Zielgruppen unabhängig von Herkunft, Kultur oder Sprache erreichen. Nur so werden wir für alle Menschen die Chance schaffen, gleichberechtigt am Leben in unserer Gesellschaft teilzuhaben, sich einzubringen und selbst zu verwirklichen.

„Das natürliche Recht auf Verschiedenheit und deren Anerkennung sind dabei unser Leitgedanke und unser Ziel. Unsere Aufgabe ist die konstruktive Auseinandersetzung mit kultureller Heterogenität, die eine Basis für einen gemeinsamen Dialog und für Begegnung bildet. Interkulturelle Kompetenz wird durch alltägliche Erfahrungen gefördert, durch Austausch über Besonderheiten und Anerkennung von Verschiedenheiten, über Kommunikation und Lernprozesse. Mehrsprachigkeit und Vielfalt der Kulturen bieten uns allen die Chance, miteinander und voneinander zu lernen. Die Kultur des Herkunftslandes ist nicht mehr der entscheidende Bezugspunkt, sondern die kulturellen Elemente und das Lebensmilieu der hier lebenden Menschen mit Zuwanderungsgeschichte...“
(aus "Inklusion in Mülheim an der Ruhr – Vielfalt ist eine Chance – überall!“).
Dabei gilt es, ein besonderes Augenmerk auf die Potenziale und Chancen, die sich aus dieser Vielfalt ergeben, zu richten und diese zu nutzen.

Interkulturelle Öffnung erfordert insofern Produkte, Strukturen und Prozesse, die Zugangsbarrieren abbauen.

In der beigefügten Datei und den unten stehenden Beiträgen finden Sie weiterführende Informationen.

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Stand: 02.06.2017

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