Internationaler Eppinghofer Bewohnergarten e. V.

Wie und warum ist unser Internationaler Bewohnergarten entstanden?

Blick auf eine Parzelle. Die Internationalen Eppinghofer Bewohnergärten liegen auf der Fläche zwischen Uhland- und Vereinsstraße.Der Wunsch nach einem Bewohnergarten kam aus der Bevölkerung des dicht besiedelten Stadtteils Eppinghofen. Diese Idee wurde vom Stadtteilmanagement aufgegriffen und mit Hilfe der Stadt umgesetzt. Ziel des Internationalen Bewohnergartens ist es, Kontaktmöglichkeiten zwischen unterschiedlichen Bewohnergruppen zu schaffen. Außerdem wird durch den Garten die Integration und Toleranz gegenüber anderen Nationen gestärkt. Er bietet ebenfalls die Möglichkeit für Besucher und Besucherinnen, Gruppen, Kindergärten und Schulen die Fläche zu besuchen und das Gärtnern sowie heimische und exotische Früchte kennenzulernen. Ferner dient der Bewohnergarten einer Aufwertung beziehungsweise Attraktivierung der Fläche, welche vorher brach lag.

Welche Aufgaben hat der Verein?

Ein mit Steinen angelegter Garten der Internationalen Eppinghofer Bewohnergärten.Nach der Gründung des Bewohnergartens ist der Verein „Internationale Bewohnergärten e. V.“ entstanden, der sich ausschließlich aus Pächtern zusammensetzt. In der Anfangsphase hat das Stadtteilmanagement Eppinghofen die  Koordination und Funktion als Ansprechpartner übernommen. Der Verein verwaltet den Garten und alle damit zusammenhängenden Belange, wie Mitgliederbeiträge (60,- Euro pro Parzelle pro Jahr) und Einberufung der Jahresversammlung. Die Vergabe der Parzellen nach dem Nationalitätenschlüssel erfolgt jedoch immer noch über das Stadtteilmanagement Eppinghofen, welches ebenfalls noch als Ansprechpartner im Hintergrund agiert. So wird eine heterogene Nutzerstruktur gewährleistet.

Wie ist der Internationale Bewohnergarten aufgebaut?

Einer der Internationalen Eppinghofer Bewohnergärten mit einer Bank.Die Internationalen Bewohnergärten in Mülheim Eppinghofen befinden sich zwischen Vereins- und Uhlandstraße auf einer Gesamtfläche von ungefähr 1.000 Quadratmetern. Es gibt insgesamt 11 Parzellen mit einer Größe von etwa 40 Quadratmeter pro Garten. Außerdem befindet sich eine Gemeinschaftsfläche auf der Anlage, auf der ein Kompost, ein Wasseranschluss und ein gemeinschaftlicher Geräteschuppen entstehen sollen.

 

Was wird angepflanzt?

Einer der Internationalen Eppinghofer Bewohnergärten mit sorgfältig angelegtem Pflanzenbeet.Die Bewirtschaftung der einzelnen Parzellen liegt in der Verantwortung der Mieter und Mieterinnen, sodass ein Mix aus Nutz- und Zierpflanzen entstanden ist. Das Einsähen von ausschließlich Rasenflächen und der Bau von Gartenhäuschen ist untersagt. Aufgrund der gewünschten heterogenen Gärtner-Gruppe sind viele verschiedene Pflanzenarten im Bewohnergarten vertreten. Zurzeit nutzen Mietende aus Sri Lanka, Ghana, Deutschland, Spanien und der Türkei den Garten, wobei die Nachrückerliste fast täglich wächst.
Aufgrund der großen Nachfrage ist ein weiterer Bewohnergarten geplant, der auch wieder als Zwischennutzung angelegt werden soll.

Aktuelle Situation

Das Stadtteilmanagement Eppinghofen, die Gärtnerinnen und Gärtner sowie verschiedene Akteure sind aktuell mit der Herstellung der Rahmenbedingungen für einen neuen Garten beschäftigt. Der Pachtvertrag für die Gartenfläche ist bereits unterschrieben und auch die Flächeneinteilung ist abgeschlossen. Aktuell wird nach Möglichkeiten zur Abgrenzung (beispielsweise durch einen Metallzaun) gesucht.

Kontakt


Stand: 02.08.2017

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