Perspektivkonzept Fußball

Der Rat der Stadt hat in seiner letzten Sitzung vor der parlamentarischen Sommerpause am 21. Juli 2011 den Grundsatzbeschluss zur Errichtung der Bezirkssportanlage Heißen im Rahmen des „Perspektivkonzeptes Fußball“ gefasst.

Der Spatenstich an der Zeppelinstraße ist Anfang Mai erfolgt und am 23.8.2008 wurde der erste Mülheimer Kunststoffrasenplatz beim SV Raadt bereits eröffnet.

Der Mülheimer Sportdialog, die laufende Sportentwicklungsplanung und speziell das Perspektivkonzept Fußball zielen darauf ab, die Mülheimer Sportstätten zukunftsfähig auszurichten. So werden Sportanlagen modernisiert und umgestaltet, um sie für die zukünftigen Anforderungen des Sportbetriebes „fit“ zu machen.

Im Jahr 2008 wurde erstmals eine Prioritätenliste zur Modernisierung von Sportplätzen erstellt, die jetzt aktualisiert wurde. Die Modernisierung aller in der Prioritätenliste genannten Sportplätze ist unbestritten notwendig, jedoch ist eine kurzfristige oder gar zeitgleiche Abarbeitung des Programms nicht möglich. Die Prioritätenliste ist dynamisch. Sie ist den sich ändernden Rahmenbedingungen jeweils anzupassen und stellt Momentaufnahmen dar. Die Fortentwicklung wird in einem lösungsorientierten Dialog im Rahmen des Perspektivkonzepts Fußball gemeinsam mit allen Beteiligten erfolgen.

Seit 2008 wurden auf folgenden Sportanlagen

Kunststoffrasenplätze erstellt:
Zeppelinstraße, Saarnberg, Saarner Straße, Ruhrstadion, Südstraße.

2011/2012
werden die Kunststoffrasen-Kleinspielfelder Mintarder Straße und Finkenkamp erstellt und die Plätze Durch die Aue und Schildberg mit Kunststoffrasen saniert. Die Finanzierung der Kleinspielfelder wird erstmals allein durch Zuschüsse der Leonhard-Stinnes-Stiftung, die Maßnahmen in Mintard durch Stiftungszuschüsse und Eigenleistung des Vereins gesichert, während am Schildberg unter anderem mit Landesmitteln saniert wird.

I
n Heißen wird eine neue Bezirkssportanlage entstehen, die den Vereinen RSV und TB Heißen ein gemeinsames Zuhause bieten.
Die beiden bisher genutzten Sportstätten an der Rudolf-Harbig-Straße und Auf der Wegscheid waren dringend sanierungsbedürftig, boten aber keinerlei Entwicklungspotential. Mit der Planung einer neuen Bezirkssportanlage im Randbereich wurde Rücksicht genommen auf nachbarschaftliche Belange in Hinblick auf Lärmimmissionen, Parkplatzsituation und Staubbelastung. An der  Hardenbergstraße konnte ein geeignetes Grundstück gefunden werden. Das Projekt ist nur durch die Aufgabe, Umwandlung und Vermarktung anderer Sportplätze realisierbar und darf den städtischen Haushalt nicht belasten. Mit den von der Aufgabe der Anlagen Von-der-Tann-Straße und Amundsenweg betroffenen Vereinen wurde eine einvernehmliche Lösung gefunden. Für den ebenso betroffenen Bereich des Schulsports wird derzeit gemeinsam mit den Schulen an einer Lösung unter Berücksichtigung der aktuellen Schulentwicklungsplanung gearbeitet. Bis zum Jahr 2015 soll die neue Bezirkssportanlage realisiert sein.

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Stand: 28.09.2015

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