35.
Mülheimer Theatertage NRW
Die Stücke eines Jahres im Wettbewerb
um den Mülheimer Dramatikerpreis

Friedrich Kittler


 

Studium der Germanistik, Romanistik und Philosophie an der Albert-Ludwigs-Universität in Freiburg im Breisgau. Mehrere Aufenthalte im amerikanischen Ausland, u.a. an der University of California, Berkeley, der University of California, Santa Barbara, sowie der Standford University. Von 1986 bis 1990 Leiter des DFG Projekts Literatur und Medienanalyse in Kassel, ab 1987 Professor für Neugermanistik an der Ruhr Universität Bochum und ab 1993 Professur für Ästhetik & Geschichte der Medien an der Humboldt-Universität zu Berlin. Seit 2001 stellvertretender Direktor des Hermann von Helmholtz Zentrums für Kulturtechnik.
Veröffentlichungen u.a.: Aufschreibesysteme 1800 / 1900 (1985), Eine Kulturgeschichte der Kulturwissenschaft (2008), Die letzten Tage der Ceausescus. Dokumente, Materialien, Theorie (2010), Musik und Mathematik (zwei Bände von sieben sind erschienen).

 

Zeiterfahrung, Medien und Rekursion

Der Medientheoretiker Friedrich Kittler spricht über die Veränderung
unseres Zeithorizonts und unserer Zeiterfahrung durch den
Wandel der Medien. Unser Zeitempfinden und Denken der Zeit
ist zutiefst durch unsere kulturellen Techniken und die ihnen zugrunde liegenden Wissensformationen bedingt. Das Erscheinen
der Zeit selbst am geschichtlichen Horizont ist medial vermittelt.
Ein besonderes Interesse gilt dem Effekt der Rekursion, je innovativer die Prozesse, um so rekursiver ihre Bezugnahmen.


Stand: 21.04.2010

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