Archiv-Beitrag vom 01.09.2014"Mehrwert" bei Städtepartnerschaften

Kommunen diskutierten mit der NRW-Europaministerin

Oberbürgermeisterin Dagmar Mühlenfeld: Leiterin des Verwaltungsvorstandes und Chefin der Stadtverwaltung. Seit 10. April 2003 Oberbürgermeisterin der Stadt Mülheim an der Ruhr. Foto: Walter SchernsteinWie können Kommunen künftig noch stärker von Städtepartnerschaften profitieren? Wie kann es gelingen, mehr junge Menschen für diese Aufgabe zu gewinnen? Auf Einladung von NRW-Europaministerin Dr. Angelica Schwall-Düren und den drei kommunalen Spitzenverbänden in Nordrhein-Westfalen trafen sich 80 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Stadträten und Kreistagen, sowie aus Verwaltung und Zivilgesellschaft, um beim Landkreistag Nordrhein-Westfalen in Düsseldorf über die Zukunft von Städte- und Kreispartnerschaften zu diskutieren.
Die Tagung "Städte- und Kreispartnerschaften 2.0" bot den teilweise neu gewählten Rats- und Kreistagsmitgliedern die Gelegenheit, das Thema mit Kolleginnen und Kollegen zu vertiefen und Ideen für zukünftige Projekte zu sammeln.

Ministerin Schwall-Düren: "Städte- und Kreispartnerschaften sind ein wichtiges Instrument, um das Europa der Zukunft zu einem Europa der Regionen, einem Europa der Kommunen und einem Europa der Bürgerinnen und Bürger zu entwickeln. Denn gerade durch eine Partnerschaft vor Ort wird der europäische Gedanke konkret erfahrbar."
Oberbürgermeisterin Dagmar Mühlenfeld, Vorstandsmitglied des Städtetages NRW: "Mit dem Fortschreiten des Integrationsprozesses zeigt sich, dass viele europäische Städte dieselben Themen und Herausforderungen beschäftigen wie deutsche Kommunen. Seien es die Auswirkungen des demografischen Wandels oder die Vereinbarkeit von Familie und Beruf. In Städte- und Kreispartnerschaften schlummert ein enormes Potenzial an unterschiedlichen Handlungs- und Lösungsansätzen, von deren Austausch alle Partner nur profitieren können."

Die Stadt Mülheim an der Ruhr unterhält partnerschaftliche Beziehungen zu den Städten Darlington (Nordengland), Tours (Mittelfrankreich), Kouvola (Südfinnland), Oppeln (Polen), Kfar Saba (Israel) und Beykoz (Türkei).

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Stand: 01.09.2014

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