Archiv-Beitrag vom 10.11.2014Verhalten im Brandfall

Am Mittwoch, 19. Juni 2013, wurde es in der Feuerwache Broich international. Ein Deutschkurs der Caritas Sozialdienste Mülheim e. V. besuchte zusammen mit Halime Cakir-Nurdogan und Alexandra Grüter vom Stadtteilbüro Eppinghofen die Feuerwache. Etwa 15 Frauen machten sich auf den Weg nach Broich, um zu erfahren wie man einem Brand vorbeugen kann und sich im Brandfall verhalten sollte. Horst Brinkmann begrüßte die Frauen herzlich „Schön, dass Sie alle da sind! So einen Besuch hatten wir bisher noch nicht!“

Am 19. Juni 2013 wurde es in der Feuerwache Broich international. Ein Deutschkurs der Caritas Sozialdienste Mülheim e.V. besuchte zusammen mit Halime Cakir-Nurdogan und Alexandra Grüter vom Stadtteilbüro Eppinghofen die Feuerwache.

Die Frauen erhielten wichtige Tipps, um einen Brand in den eigenen vier Wänden zu verhindern. Sie sollen Kabel und Stecker immer ordnen, damit erstens kein Chaos entsteht und zweitens die Einzelteile nicht überhitzen. Falls man doch Rauchentwicklung in der Wohnung oder im Gebäude feststellt, sollte man „direkt alle Türen schließen, damit sich der Rauch nicht verbreiten kann“, so Horst Brinkmann. Um den positiven Effekt anschaulich darzustellen, wurde dies an einem Modellhaus mit Wasserdampf vorgeführt. Ist die unmittelbare Gefahr gebannt, sollte sofort die Feuerwehr alarmiert werden. Dies haben die Frauen ebenfalls vor Ort geübt „Ich war tatsächlich ein bisschen aufgeregt, obwohl ich ja wusste, dass es nur eine Übung ist“, sagte eine Teilnehmerin nachher.

 Eine Teilnehmerin übt einen Anruf bei der Feuerwache Broich.

Weiterhin konnten die Frauen testen, wie man am schnellsten aus einem verrauchten Raum fliehen kann, denn man habe nur wenige Atemzüge Zeit. „Der giftige Rauch gelangt sofort in die Atemwege und führt zur Bewusstlosigkeit“, so Brinkmann. Natürlich wurden auch Irrtümer aus den Medien aufgeklärt. Das berühmte nasse Tuch über Mund und Nase ist zwecklos, sagte Brinkmann, „das gibt’s nur in Hollywood!“.

 Horst Brinkmann erklärt wie man sich im Brandfall verhalten sollte.

„In den folgenden Unterrichtsstunden werden wir das Thema weiter vertiefen“, so die ehrenamtliche Lehrerin Heidemarie Brandt. Die Kombination von Sprachunterricht und lebenspraktischen Fragen gehört zum Konzept der Stadtteilarbeit und hat sich bereits mehrfach bewährt. Die Frauen haben ein großes Interesse an dieser Form der Weiterbildung gezeigt.

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Stand: 10.11.2014

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