Beratungsstelle für schwerbehinderte Menschen

Antworten auf alle Fragen rund um den Schwerbehindertenausweis

Rollstuhl als Symbol für Schwerbehinderung.Sie können sich an die Beratungsstelle für schwerbehinderte Menschen wenden, wenn die Gültigkeitsdauer Ihres Schwerbehindertenausweises abgelaufen ist und verlängert werden muss. Sie erhalten außerdem Antragsformulare und wichtige Tipps für die richtige Antragstellung.

Schwerbehinderte Menschen, die bereits im Besitz eines Schwerbehindertenausweises mit einer anerkannten "außergewöhnlichen Gehbehinderung" (Merkzeichen aG auf der Rückseite des Schwerbehindertenausweises) sind, können bei Einhaltung einer gewissen Einkommensgrenze den Fahrdienst für schwerbehinderte Menschen in Anspruch nehmen.

Es darf jedoch kein Kraftfahrzeug mit steuerlichen Vergünstigungen angemeldet sein. Bei Vorliegen der Voraussetzungen werden Gutscheine für Fahrten mit Mülheimer Taxen ausgegeben. Die Einzelheiten erfahren Sie bei der Beratungsstelle, dort liegt auch ein Merkblatt bereit.

Die Beratungsstelle für schwerbehinderte Menschen ist außerdem auch Ansprechpartnerin für Schwerbehinderte, die im Arbeitsleben stehen und für Mülheimer Arbeitgebende, wenn es sich um Kündigungsschutz und die begleitende Hilfe im Arbeitsleben handelt.

Ansprechpartnerinnen
Anja Juland
Ruhrstraße 1, Erdgeschoss, Zimmer 12
Telefon: 0208 / 455-5063

Birgit Berchter
Ruhrstraße 1, Erdgeschoss, Zimmer 12
Telefon: 0208 / 455-5064

Öffnungszeiten
Montag bis Freitag von 8.00 bis 12.30 Uhr oder nach Terminvereinbarung.

Sie können sich bei Fragen zum Schwerbehindertenausweis auch direkt an die Stadtverwaltung Essen wenden.

Stadt Essen
Kurfürstenstraße 33
45138 Essen
Telefon: 0201 / 88-0

Außerdem finden an jedem ersten Mittwoch im Monat (ausgenommen sind die Sommerferien) von 8 bis 12 Uhr die Sondersprechstunden im Gesundheitsamt, Heinrich-Melzer-Straße 3, Raum 2.18 (Barrierefreier Zugang) statt.

Kündigungsschutz

Alle Arbeitgebenden benötigen zur Kündigung des Arbeitsverhältnisses von schwerbehinderten Arbeitnehmenden die vorherige Zustimmung des Integrationsamtes in Köln. Ohne diese Zustimmung ist eine ausgesprochene Kündigung unwirksam.
Da auch eine nachträgliche Genehmigung nicht möglich ist, muss rechtzeitig ein Antrag auf Zustimmung zur Kündigung gestellt werden. Die örtliche Fürsorgestelle für schwerbehinderte Menschen ermittelt den Sachverhalt und klärt die Verhältnisse umfassend und erschöpfend auf.

Ausgleichsabgabe

Aus den Mitteln der Ausgleichsabgabe können Arbeitgebende und schwerbehinderte Arbeitnehmende Gelder für die Schaffung, Erweiterung, Ausstattung und Modernisierung von Arbeitsplätzen erhalten. Kompetente Ingenieure haben individuelle Problemlösungen für jeden Arbeitsplatz eines schwerbehinderten Menschen parat.

Begleitende Hilfe

Weil sich viele Schwierigkeiten und Probleme bei der Beschäftigung schwerbehinderter Arbeitnehmenden aus mangelhafter Information ergeben, berät die Fürsorgestelle für schwerbehinderte Menschen auch Betriebsräte und Schwerbehindertenvertretungen im Bereich der begleitenden Hilfe im Arbeitsleben.
Wenn es zwischen Arbeitgebenden und schwerbehinderten Arbeitnehmenden zu Konflikten kommt, hilft die Fürsorgestelle für schwerbehinderte Menschen als neutrale Gesprächspartnerin weiter.

Kontakt


Stand: 20.09.2017

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