Archiv-Beitrag vom 07.02.2011Nachbarschaften aufbauen und Freunde finden

Woher kommt der Name Mülheim? Von den vielen Mühlen in der Ortschaft oder von dem Geschlecht der Mühlenbecks? Diese und andere historische Geschichten und passende Bilder aus alter Zeit sorgten für viel Gesprächsstoff und Freude bei den Teilnehmern. Mitglieder des „Netzwerkes der Generationen“ besuchten mit dem „Saarn im Koffer“ Bewohner des Hauses Ruhrblick und Ruhrgarten.

Nachbarschaften aufbauen und Freunde finden: Netzwerk der Generationen mit Koffer unterwegs im Stadtteil.

Bei den Bildern und Geschichten, die aus dem Koffer kommen, geht es um Alt und Jung – so auch über die Beziehung der Menschen untereinander. Somit passte es, als davon berichtet wurde, dass früher an der Klostermarktschule die evangelischen vorne und die katholischen Schüler an der Seite in die Schule gingen und man getrennten Unterricht hatte. Die Feststellung einer Teilnehmerin: „Ach, nach Jahren merkte ich, als man dann auf einmal mit den Katholiken zusammen in den Unterricht ging - die sind eigentlich ganz nett“ löste nicht nur allgemeine Erheiterung aus, sondern trifft auch den Kern des Projektes „Saarn im Koffer“. Miteinander ins Gespräch kommen, sich kennen lernen und damit Vorurteile ablegen, das hilft, Freunde zu finden und Nachbarschaften aufzubauen.

Im Stadtteil Saarn haben sich Menschen zusammengefunden, die neben dem Projekt „Saarn im Koffer“ einen „Dorfrundgang“ anbieten und dabei sind, einen Besuchsdienst aufzubauen. Angeboten werden diese Projekte für Menschen, die neu in Saarn sind, als Nachbarschaft etwas gemeinsam machen wollen, die jung oder alt oder einfach neugierig auf Menschen und Begegnungen sind.

Frau Passmann vom Netzwerk der Generationen beim Zeigen der Bildertafeln

Das Netzwerk der Generationen wurde von der Stadt Mülheim an der Ruhr in verschiedenen Stadtteilen ins Leben gerufen. In den Stadtteilen sind sich durch das Netzwerk Menschen begegnet, die gleiche Ideen haben und diese jetzt gemeinsam umsetzen. Das alles mit dem Ziel, sich in einer scheinbar grenzenlosen und mobilen Welt wieder begegnen zu können und aus dieser Begegnung in dem eigenen Lebensbezug, der eigenen Straße die Anonymität und Fremdheit aufzubrechen und das eigene Lebensumfeld mitzugestalten.

Die Teilnehmer des Netzwerkes freuen sich auch über neue aktive Mitgestalter bei den Projekten oder helfen bei neuen Ideen, diese umzusetzen.
Wenn Sie andere Menschen aus Ihrem Stadtteil kennen lernen oder sogar selbst aktiv werden wollen, melden Sie sich.

Kontakt


Stand: 08.02.2011

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