Pflegestützpunkte
Hilfen aus einer Hand
Über 30 Prozent der Mülheimer Bürgerinnen und Bürger sind über 60 Jahre alt. Mit dem Angebot der Pflegestützpunkte bieten die Stadt Mülheim an der Ruhr und die AOK Hamburg /Rheinland gemeinsam „Hilfen aus einer Hand“.
Die wichtigsten Leistungen der beiden Pflegestützpunkte bestehen darin, eine umfassende und wettbewerbsneutrale Auskunft und Beratung zu all den Fragen zu geben, die sich aus der Anwendung der Sozialgesetzgebung ergeben. Diese Beratung erfolgt unabhängig von der Zugehörigkeit zu einer Pflege- oder Krankenkasse.
Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Pflegestützpunkte leisten eine zentrale Koordinierung aller in Betracht kommenden pflegerischen und sozialen Unterstützungs- und Hilfsangebote und helfen bei der Beantragung und in Inanspruchnahme von Sozial- und Pflegeleistungen.
Ihr Ziel ist es, eine Vernetzung der pflegerischen und sozialen Betreuungsangebote zu erreichen, die bereits jetzt umfassend durch kommunale Stellen und Pflegekassen angeboten werden. Umfassende Informationen zur gesetzlichen Pflegeversicherung, zur Krankenversicherung sowie zur Sozialhilfe, Auskünfte über Leistungen und Entlastungsangebote für Pflegende und die Klärung von Kostenfragen gehören ebenso zu den Aufgaben der Pflegestützpunkte, wie der Aufbau einer sozialräumlich orientierten, trägerübergreifenden Zusammenarbeit aller Beteiligten. Damit wird die Teilhabe von Menschen mit Pflegebedarf an der Gesellschaft gestärkt und neues bürgerschaftliches Engagement ermöglicht.
Ein besonderes Augenmerk liegt auf der engen Zusammenarbeit mit ehrenamtlich tätigen Bürgerinnen und Bürgern z.B. aus dem Netzwerk der Generationen. Ein guter Kontakt mit den Selbsthilfegruppen und Interessensverbänden, z.B. der neu gegründeten Alzheimergesellschaft, ist den Beraterinnen und Beratern besonders wichtig.
Weitere Partner
Die Seniorenberater/innen der Stadt, alle Träger der freien Wohlfahrtspflege, hier z. B. die Mitarbeiterinnen der Alltagsassistenz der Paritätischen Initiative für Arbeit, die Fachkräfte der evangelischen und katholischen Kirche und der beiden Mülheimer Krankenhäuser, Vertreter von Vereinen und Interessensorganisationen, Ärzte, stationäre Einrichtungen und ambulante Dienste sind wichtige Partner im Netzwerk der Hilfen. Eine enge Zusammenarbeit gibt es innerhalb der Stadtverwaltung, hier insbesondere mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Gesundheitsamtes.
Öffnungszeiten
Die Öffnungszeiten der Pflegestützpunkte entsprechen den jeweiligen Öffnungszeiten der AOK und der Stadt: Montags bis freitags von 8:00 bis 16:00 Uhr, außerdem donnerstags bis 18:00 Uhr.
Ratsuchende sind auch ohne vorherige telefonische Anmeldung herzlich willkommen.
Ansprechpartner an der Bülowstraße 104-110 sind:
Saskia auf der Heiden und Wolfgang Wenner (Tel.: 02 08 / 455 50 55)
Ansprechpartner in der AOK-Geschäftsstelle an der Friedrich-Ebert-Straße 65 sind: Winfried Markowsky und Sascha Ehlert (Tel.: 02 08 / 45 03 224 und 45 03 221)
Weitere Auskunft erteilen gerne auch alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Außenstellen des Kommunalen Sozialdienstes in den Stadtteilen Stadtmitte, Dümpten und Styrum und die Mitarbeiter/innen des Kommunikationscenters der Stadt unter der zentralen Rufnummer 115.
Kontakt
Stand: 25.05.2011













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