Stellenangebote

Der Mülheimer Rathausmarkt mit RathausturmMülheim an der Ruhr ist eine lebendige und l(i)ebenswerte Stadt; unsere rund 3200 Beschäftigten tragen jeden Tag dazu bei.
Damit gehören wir zu den größten Arbeitgebern der Stadt.

Wir suchen ständig neue motivierte Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen:

  1. Das Rechnungsprüfungsamt sucht einen technischen Prüfer (m/w) mit dem Schwerpunkt "Tiefbau".
  2. Das Amt für Kinder, Jugend und Schule sucht einen Schulsozialarbeiter (m/w) im Rahmen des Projektes "Schulsozialarbeit nach dem Bildungs- und Teilhabepaket".
  3. Beim Amt für Kinder, Jugend und Schule werden mehrere Schulsozialarbeiter (m/w) zur Unterstützung des Inklusionsprozesses an den Schulen des gemeinsamen Lernens gesucht.
  4. Beim Sozialamt ist eine Stelle als Sachbearbeiter Vormundschaften (m/w) zu besetzen.
  5. Das Sozialamt sucht mehrere Diplom-Sozialarbeiter beziehungsweise Diplom-Sozialpädagogen (m/w).
  6. Beim Amt für Verkehrswesen und Tiefbau sind zwei Stellen als SachbearbeiterIn - Straßenplanung (IngenieurIn - Verkehrswesen) zu besetzen.

Näheres entnehmen Sie bitte den nachfolgenden Stellenbeschreibungen:

 

Zu 1.)

Im Rechnungsprüfungsamt der Stadt Mülheim an der Ruhr ist mit sofortiger Wirkung die Stelle

einer technischen Prüferin beziehungsweise eines technischen Prüfers

mit dem Schwerpunkt Tiefbau in Vollzeit auf Dauer zu besetzen.

Die Eingruppierung erfolgt in Entgeltgruppe 12 TVÖD.

Zu den Aufgaben gehören im Wesentlichen:

  • Prüfung von nationalen und EU-weiten Vergaben aus den Bereichen der VOB, VOL, VgV und HOAI mit dem Schwerpunkt Tiefbau (Brückenbau, Straßenbau, Kanalbau). Dazu zählen unter anderem die formelle und inhaltliche Prüfung von Vergabeunterlagen in technischer, wirtschaftlicher und vergaberechtlicher Hinsicht sowie die Prüfung haushaltsrechtlicher Voraussetzungen und Umfang und Notwendigkeit von Maßnahmen
  • Prüfung von Abschlags- und Schlussrechnungen sowie technische Belegkontrolle
  • Baubegleitende Prüfungen inklusive Ortsterminen
  • Prüfung von Architekten- und Ingenieurleistungen (Honorarforderungen, Abrechnung und mehr) sowie Honorarverträgen bei gutachterlichen Leistungen
  • Durchführung von technischen Prüfungen (auch begleitend) sowie Beratung der Fachämter
  • Prüfung des Jahresabschlusses nach NKF (Schwerpunkt Infrastrukturvermögen)
  • Sonstige Fachprüfungen und Sonderaufgaben (zum Beispiel Sonderprüfungen im Zusammenhang mit Korruptionsverdachtsfällen)
  • Erstellung von schriftlichen Prüfberichten und Überwachung der Umsetzung von Prüfergebnissen
  • Teilnahme an Ausschusssitzungen, insbesondere Rechnungsprüfungsausschuss
  • Vertretung des technischen Prüfers im Bereich Hochbau

Anforderungsprofil

  • Abgeschlossenes Studium als Diplomingenieur oderDiplomingenieurin (FH) oder Bachelor Fachrichtung Bauingenieurwesen
  • Mehrjährige Berufserfahrung in den Bereichen Vergabewesen sowie Bauplanung, -kalkulation, -leitung, -betrieb und –abrechnung
  • Vertiefte Kenntnisse im Vergaberecht (VOB, VOL, VgV, GWB, HOAI)
  • Gute Kenntnisse verwaltungsinterner Abläufe sowie grundlegende Kenntnisse im NKF
  • Hohes Engagement, Teamfähigkeit und sicheres Auftreten, verbunden mit Verhandlungsgeschick bei gleichzeitiger Sensibilität für die Sichtweise der Geprüften
  • Qualitätsbewusstsein sowie Fähigkeit zu service- und dienstleistungsorientiertem Handeln
  • Sicherheit im Umgang mit der bei der Stadtverwaltung Mülheim an der Ruhr eingesetzten Standardsoftware (Windows, Office und mehr), vorteilhaft sind Erfahrungen im Umgang mit der Finanzsoftware SAP
  • Fahrerlaubnis der Klasse B und die Bereitschaft, den privaten PKW einzusetzen

Die Stadt Mülheim an der Ruhr fördert aktiv die Gleichstellung von Mann und Frau im Beruf.

Die Verwaltung der Stadt Mülheim an der Ruhr strebt an, den Frauenanteil in diesem Beruf/dieser Funktion/diesem Bereich zu erhöhen. Bewerbungen von Frauen sind daher ausdrücklich erwünscht. Frauen werden bei gleicher Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung bevorzugt berücksichtigt, sofern nicht in der Person eines Mitbewerbers liegende Gründe überwiegen.

Wir wünschen uns, dass sich die gesellschaftliche Vielfalt unserer Region auch bei den Beschäftigten widerspiegelt und begrüßen deshalb Bewerbungen von Frauen und Männern, unabhängig von kultureller und sozialer Herkunft, Alter, Religion beziehungsweise Weltanschauung, Behinderung oder sexueller Identität. Wir freuen uns insbesondere über Bewerbungen von Menschen mit Migrationshintergrund! Mehrsprachigkeit und Kenntnisse anderer Kulturen werden bei Bewerbungen als wichtige Zusatzqualifikation angesehen.

Schwerbehinderte Menschen werden bei gleicher Eignung unter Betrachtung der Gesamtumstände des Einzelfalls bevorzugt berücksichtigt.

Für weitergehende fachliche Fragen steht Ihnen der Leiter des Rechnungsprüfungsamtes, Stefan Bruckner (Telefon 0208 / 455-1401) gerne zur Verfügung.

Ihre Bewerbung senden Sie bitte schriftlich bis spätestens 25. August 2017 an die

 

Stadtverwaltung Mülheim an der Ruhr

Personal- und Organisationsamt (11-1)

z. Hd. Frau Stumpf

45466 Mülheim an der Ruhr.

 

Zu 2.)

 

Beim Amt für Kinder, Jugend und Schule der Stadt Mülheim an der Ruhr ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt  eine Teilzeitstelle (19,5 Stunden) eines

Schulsozialarbeiters (m/w)

im Rahmen des Projekts „Schulsozialarbeit nach dem Bildungs- und Teilhabe-

 

paket“

an der Realschule Mellinghofer Straße befristet bis zum 31. Juli 2018 zu besetzen.

Die Tätigkeit umfasst im Wesentlichen folgende Aufgaben:

 

Einzelfallhilfe und Einzelfallberatung

  • Einzelfallberatung von Schülern bei schulischen, familiären, gesundheitlichen oder psychischen Belastungen auch in besonders schwierigen Situationen
  • Krisenintervention
  • Familienorientierte Beratung von Eltern
  • Enge Kooperation und Austausch mit den Lehrkräften vor Ort

Projektarbeit

  • Organisation und Durchführung von präventiven Projekten
  • Einzel- und Gruppentraining zur Förderung sozialer Kompetenzen
  • lernspezifische Schülertrainings
  • freizeitpädagogische Angebote 

Konzeptionelle Arbeit

  • Mitwirkung am pädagogischen Konzept der Schule
  • Mitarbeit in der Konzeptentwicklung zum schulinternen Umgang mit  Schulverweigerung, Notfallintervention etc.
  • Entwicklung von Kooperationsmodellen mit Netzwerkpartnern

Netzwerkarbeit

  • Mitwirkung an fachbezogenen kommunalen und überregionalen Arbeitskreisen
  • Regelmäßiger fachlicher Austausch mit kommunalen und überregionalen    Einrichtungen der Jugendhilfe
  • Teilnahme an Veranstaltungen im sozialräumlichen Umfeld der Schule

 

Anforderungsprofil:

  • Abgeschlossenes Studium der Sozialen Arbeit, Sozialpädagogik, Diplompädagogik
  • Hohe soziale und interkulturelle Kompetenz
  • Reflexive Fähigkeiten in komplexen Kooperationszusammenhängen
  • Hohe Einsatzbereitschaft und Teamfähigkeit
  • Sicherer Umgang mit MS-Office-Produkten sowie den gängigen Präsentationstechniken

Die Beschäftigung erfolgt befristet bis zum 31.07.2018 zu den Bedingungen des Tarifvertrages für den öffentlichen Dienst (TVöD). Das Entgelt bemisst sich nach Entgeltgruppe S 12 des TVöD.

Die Stadt Mülheim an der Ruhr fördert aktiv die Gleichstellung von Mann und Frau im Beruf. Wir wünschen uns, dass sich die gesellschaftliche Vielfalt unserer Region auch bei den Beschäftigten widerspiegelt und begrüßen deshalb Bewerbungen von Frauen und Männern, unabhängig von kultureller und sozialer Herkunft, Alter, Religion bzw. Weltanschauung, Behinderung oder sexueller Identität. Schwerbehinderte Menschen werden bei gleicher Eignung unter Betrachtung der Gesamtumstände des Einzelfalls bevorzugt berücksichtigt.

Für weitere inhaltliche Informationen steht Ihnen Frau Russack unter der Tel.-Nr. (0208) 455 4780 gerne zur Verfügung.

Bitte richten Sie Ihre ausschließlich schriftlichen aussagekräftigen Bewerbungsunterlagen bis zum 25. August 2017 an die 

 

 

Stadt Mülheim an der Ruhr

Oberbürgermeister

Personal- und Organisationsamt

Frau Rosendahl

45468 Mülheim an der Ruhr

Zu 3.)

Beim Amt für Kinder, Jugend und Schule der Stadt Mülheim an der Ruhr sind zum nächstmöglichen Zeitpunkt  eine Vollzeitstelle (39 Stunden) sowie zwei Teilzeitstellen (19,5 Stunden) eines

 

Schulsozialarbeiters (m/w)

zur Unterstützung des Inklusionsprozesses an den Schulen des gemeinsamen

 

Lernens

 

an folgenden Schulen befristet bis zum 31.07.2019 zu besetzen

(Stellen-Nr. ist in der Bewerbung zwingend anzugeben):

 

  • Schule am Hexbachtal (39 Stunden) - Stelle Nr. 45.1
  • GGS Zunftmeisterstr. (19,5 Stunden)- Stelle Nr. 45.2
  • GGS Styrum (19,5 Stunden)              - Stelle Nr. 45.3

 

Das Gesetz zur Förderung kommunaler Aufwendungen für die schulische Inklusion vom 09.06.2014 gewährt den Gemeinden und Kreisen eine Inklusionspauschale. Diese dient der Unterstützung der Schulen des Gemeinsamen Lernens durch nichtlehrendes Personal der Kommunen.

Aufgabengebiet:

Die Aufgabe besteht in der Unterstützung des schulischen Inklusionsprozesses im Wesentlichen unter folgenden Aspekten:

  • Einzelfallarbeit: Pädagogische Begleitung von Schülerinnen und Schülern im gemeinsamen Lernen in enger Kooperation mit Lehrkräften, Sonderpädagogen, Integrationshelfern, Eltern und außerschulischen Partnern
  • Gruppenarbeit: Unterstützung der Lehrkräfte zur Stärkung des sozialen Lernens und der individuellen Förderung in heterogenen Klassen
  • Schulentwicklungsprozess zur inklusiven Schule:

-  Unterstützung der Teamarbeit von Lehrkräften, Sonderpädagogen,

    Integrationshelfern und außerschulischen Partnern

-  Teilnahme an Arbeitskreisen zur Umsetzung von Inklusion in Schule

-  Ggf. Mitarbeit am Schulkonzept zur Inklusion

 

Anforderungsprofil:

  • Abgeschlossenes Studium der Sozialen Arbeit, Sozialpädagogik, Diplompädagogik
  • Gute Kenntnisse im Bereich des Gemeinsamen Lernens/Inklusion in Schule
  • Möglichst Berufserfahrung in inklusiven Schulsystemen
  • Hohe soziale und interkulturelle Kompetenz
  • Reflexive Fähigkeiten in komplexen Kooperationszusammenhängen
  • Hohe Einsatzbereitschaft
  • Sicherer Umgang mit MS-Office-Produkten sowie den gängigen Präsentationstechniken

 

Die Beschäftigung erfolgt befristet bis zum 31. Juli 2019 zu den Bedingungen des Tarifvertrages für den öffentlichen Dienst (TVöD). Das Entgelt bemisst sich nach Entgeltgruppe S 12 des TVöD.

 

Die Stadt Mülheim an der Ruhr fördert aktiv die Gleichstellung von Mann und Frau im Beruf. Wir wünschen uns, dass sich die gesellschaftliche Vielfalt unserer Region auch bei den Beschäftigten widerspiegelt und begrüßen deshalb Bewerbungen von Frauen und Männern, unabhängig von kultureller und sozialer Herkunft, Alter, Religion bzw. Weltanschauung, Behinderung oder sexueller Identität. Schwerbehinderte Menschen werden bei gleicher Eignung unter Betrachtung der Gesamtumstände des Einzelfalls bevorzugt berücksichtigt.

Für weitere inhaltliche Informationen steht Ihnen Frau Russack unter der Tel.-Nr. (0208) 455 4780 gerne zur Verfügung.

Bitte richten Sie Ihre ausschließlich schriftlichen aussagekräftigen Bewerbungsunterlagen unter Angabe der Stellen-Nr. (zwingend erforderlich) bis zum 25. August 2017 an die 

 

 

Stadt Mülheim an der Ruhr

Oberbürgermeister

Personal- und Organisationsamt

Frau Rosendahl

Viktoriastr. 26-28

45468 Mülheim an der Ruhr

 

Zu 4.)

Beim Sozialamt der Stadt Mülheim an der Ruhr ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine Stelle als

SachbearbeiterIn Vormundschaften

unbefristet zu besetzen.

 Dem Amtsvormund ist die Aufgabe übertragen, „die Pflege und Erziehung des Mündels persönlich zu fördern und zu gewährleisten“ (§ 1800 BGB).

Der Vormund trägt somit eine persönliche Verantwortung für die Lebenssituation, die Pflege und Erziehung des Kindes/Jugendlichen, die er zu fördern hat.

 

Aufgabengebiet:

  • Kraft Gesetzes oder richterlicher Anordnung hat der Vormund folgende Aufgaben:
  • Wahrnehmung der elterlichen Sorge für das Kind/den oder die Jugendliche/n durch Kontakt und Beziehung (Mündelbeteiligung) sowie die Umsetzung der Leitlinien für Erziehung und des religiösen Bekenntnisses sowie des Umgangs gem. § 1626 BGB, § 1 Abs. 1 SGB VIII
  • Wahrnehmung der Personen- und Vermögenssorge des Kindes nach außen – gesetzliche Vertretung - (§ 1629 BGB). Dies umfasst auch die Wahrnehmung der Personensorge für unbegleitete minderjährige ausländische Kinder und Jugendliche (UMA).
  • Beantragung und Inanspruchnahme von Sozialleistungen, z. B. Antrag auf Hilfe zur Erziehung, Mitwirkung bei der Planung und Entscheidung über die zu gewährende Hilfe (Wunsch- und Wahlrecht), Mitwirkung im Hilfeplanverfahren, Sicherstellen der Beteiligung des vertretenen Kindes. Bei UMAs ist zu prüfen, ob ein Asylverfahren einzuleiten ist.

Die Wahrnehmung der elterlichen Sorge umfasst im Einzelnen folgende Bereiche:

  • Aufenthalt: Bestimmung von Wohnort und Wohnung
  • Pflege: Sorge für das leibliche Wohl, z. B. Nahrung, Kleidung, Unterkunft, Körperpflege, Gesundheit
  • Medizinische Betreuung: z. B. Sorge für die notwendige medizinische Betreuung, Verantwortung für die Gesundheit, Einwilligung in Operationen, regelmäßige Gesundheitsvorsorge
  • Erziehung: Sorge für die sittliche und geistige Entwicklung (z. B. Bestimmung der Erziehungsziele, Beaufsichtigung der Erziehung, Wahl des Kindergartens, der Schule, Antragstellung auf Gewährung von Hilfe zur Erziehung, Wahrnehmung des Wunsch- und Wahlrechts gem. § 5 SGB VIII, Beteiligung im Hilfeplanverfahren als Personensorgeberechtigter)
  • Religion: z. B. Einwilligung zur Taufe
  • Aufsicht: z. B. Schutz vor Schäden an Leib und Leben, an seelischer Entwicklung auch durch Dritte, die Mündel erleiden oder verursachen
  • Ausbildung: z. B. Auswahl von Ausbildungsstellen und Abschluss von Ausbildungsverträgen
  • Vermögen: Anlage und Verwaltung des Mündelvermögens
  • Unterhalt: z. B. Geltendmachung und Realisierung des Unterhaltsanspruches des Mündels
  • Versicherung: z. B. Abschluss von Versicherungsverträgen
  • Versorgung: z. B. Geltendmachung von Renten- oder Entschädigungsansprüchen, Beantragung von Sozialleistungen
  • Erbschaft: z. B. Regelung von Erbschaftsangelegenheiten

 Anforderungsprofil:

  • Ein abgeschlossenes Fachhochschulstudium als Dipl.-Sozialarbeiter/in / Dipl.-Sozialpädagog/e/in oder einen Abschluss Bachelor of Art (B. A.) Soziale Arbeit und staatliche Anerkennung oder
  • eine abgeschlossene Ausbildung im gehobenen nichttechnischen Verwaltungsdienst bzw. erfolgreicher Abschluss des Angestelltenlehrgangs II (AL II) und eine pädagogische Zusatzqualifikation
  • Gemäß des Fachkräftegebots nach §§ 72, 72 a SGB VIII sind für die Aufgabenwahrnehmung des Vormundes geeignete Personen zu beschäftigen, die neben einer entsprechenden fachlichen Ausbildung und beruflichen Erfahrungen in der sozialen Arbeit über persönliche Eigenschaften verfügen, die sie dazu in die Lage versetzen, die komplexen Aufgaben der Vormundschaft zu erfüllen. Dazu zählen:
  • Der Vormund ist verpflichtet, sein Mündel gemäß seines Entwicklungsstandes und Reifeprozesses an allen Entscheidungen zu beteiligen (§ 1 SGB VIII). Das erfordert ein hohes Maß an Einfühlungsvermögen und Kommunikationsfähigkeit. Ebenso ist eine hohe Sensibilität und Wertschätzung im Umgang mit Kindern, ihren Eltern und anderen Personen ihres Umfeldes erforderlich
  • In der Außenvertretung muss die Zusammenarbeit mit Gerichten und anderen Behörden fachlich kommuniziert werden können. Rechtliche Bestimmungen sind transparent zu vermitteln und Konfliktsituationen konsensual zu lösen
  • Die Aufgabe erfordert eine hohe psychische Belastbarkeit, Verantwortungsbereitschaft, Respekt vor der Person des Kindes, Kooperationsbereitschaft und Flexibilität
  • Zur Vertretung der Interessen seiner Mündel benötigt der Vormund ein umfassendes pädagogisches, psychologisches und soziologisches Grundwissen
  • Kinder, für die eine Vormundschaft bestellt wird, haben in der Regel traumatisierende und schmerzvolle Erlebnisse hinter sich und weisen zum Teil schwerwiegende soziale, psychische, intellektuelle oder physische Defizite auf. Ein Vormund muss daher in der Lage sein, frühkindliche Entwicklungsstörungen einzuordnen und geeignete Fördermaßnahmen für sein Mündel einzuleiten
  • Kenntnisse in den Bereichen Kommunikationspsychologie, Gesprächsführung, Schule und Berufsausbildung, Trennungs- und Verlusterlebnisse, Vernachlässigung, sexueller Missbrauch und Misshandlung, ambulante und stationäre erzieherische sowie therapeutische Hilfen für Kinder und Jugendliche und deren spezifische Problematik sind erforderlich
  • Bereitschaft zu regelmäßigen Dienstreisen im Bundesgebiet

 

Die Beschäftigung erfolgt unbefristet zu den Bedingungen des Tarifvertrages für den öffentlichen Dienst (TVöD). Das Entgelt bemisst sich nach Entgeltgruppe S 12 des TVöD. Vollzeitbeschäftigung mit der durchschnittlichen regelmäßigen wöchentlichen Arbeitszeit (zz. 39 Std.) ist vorgesehen.

Die Stadt Mülheim an der Ruhr fördert aktiv die Gleichstellung von Mann und Frau im Beruf.

Wir streben an, dass sich die gesellschaftliche Vielfalt unserer Region auch bei den Beschäftigten widerspiegelt und begrüßen deshalb Bewerbungen von Frauen und Männern, unabhängig von kultureller und sozialer Herkunft, Alter, Religion bzw. Weltanschauung, Behinderung oder sexueller Identität. Schwerbehinderte Menschen werden bei gleicher Eignung unter Betrachtung der Gesamtumstände des Einzelfalls bevorzugt berücksichtigt.

Für weitere Informationen steht Ihnen der Abteilungsleiter, Herr Raffelberg, unter der Tel-Nr. (0208) 455 5120 gerne zur Verfügung.

 

Bitte richten Sie Ihre Bewerbung mit den üblichen Unterlagen bis zum 25. August 2017 an die

Stadt Mülheim an der Ruhr

Der Oberbürgermeister

Personal- und Organisationsamt

45466 Mülheim an der Ruhr.

 

Zu 5.)

Beim Sozialamt der Stadt Mülheim an der Ruhr sind zum nächstmöglichen Zeitpunkt mehrere Stellen von

 

Diplom-Sozialarbeitern beziehungsweise Diplom-Sozialpädagogen (m/w)

 

befristet zu besetzen.

 

Wesentliche Aufgabe des Kommunalen Sozialen Dienstes (KSD) des Sozialamtes der Stadt Mülheim an der Ruhr ist, den Schutz von Kindern und Jugendlichen sicherzustellen und Hilfe in unterschiedlichen Notlagen von Kindern, Jugendlichen und Familien zu bieten.

Die Fachkräfte steuern die erzieherischen Hilfen und haben somit eine zentrale Bedeutung für die Umsetzung von passgenauen Hilfen und von fachlichen und fiskalischen Steuerungszielen. Der KSD arbeitet dabei eng mit anderen Akteuren, gerade auch mit externen Leistungsanbietern zusammen. Der KSD ist erste Anlauf- und Informationsstelle mit Hilfen- und Unterstützungsaufgaben für Bürger und Bürgerinnen im Stadtteil gem. des Fachkonzeptes der Sozialraumorientierung.

Kerntätigkeiten stellen der präventive und aktive Kinderschutz gem. SGB VIII, BGB und BKiSchG (u.a. Ausübung des staatlichen Wächteramtes, Aufgaben gem. der U-TeilnahmeDatVO, Aufbau und Pflege von Netzwerken im Zusammenhang Früher Hilfen), das Management für Hilfen zur Erziehung (Hilfeplanverfahren) gem. SGB VIII, die allgemeine Beratung in Erziehungsfragen gem. SGB VIII, die Trennungs- und Scheidungsberatung gem. SGB VIII sowie die Mitwirkung in gerichtlichen Verfahren gem. SGB VIII, SGB X und BGB dar.

 

Anforderungsprofil:

  • Fachkraft im Sinne der §§ 72, 72 a SGB VIII
  • Abgeschlossenes Studium als Dipl. Sozialarbeiter/in / Dipl. Sozialpädagoge/in oder einen Abschluss Bachelor of Art (B.A.) Soziale Arbeit und staatliche Anerkennung
  • Umfangreiche Kenntnisse und sichere Anwendung rechtlicher und administrativer Vorschriften (u.a. SGB VIII, BGB, SGB II, SGB XII)
  • Kompetenzen zur Erstellung gutachtlicher Stellungsnahmen und Berichte
  • Umfangreiche fach- und methodenspezifische Kenntnisse im Bereich der Jugendhilfe, insbesondere der Hilfen zur Erziehung und des Kinderschutzes
  • Ausgeprägte Kommunikations-, Team-, und  Kooperationsfähigkeit, hohe Belastbarkeit, Flexibilität
  • Innovationskraft und zielorientiertes Handeln zur Umsetzung des Fachkonzeptes der Sozialraumorientierung
  • Bereitschaft zur Fort- und Weiterbildung, Supervision
  • Souveräner Umgang mit moderner Bürokommunikation, Standard- und Anwendersoftware

 

Die Beschäftigung erfolgt unterschiedlich befristet zu den Bedingungen des Tarifvertrages für den öffentlichen Dienst (TVöD). Das Entgelt bemisst sich nach Entgeltgruppe S 14 des TVöD.

Wir wünschen uns, dass sich die gesellschaftliche Vielfalt unserer Region auch bei den Beschäftigten widerspiegelt und begrüßen deshalb Bewerbungen von Frauen und Männern, unabhängig von kultureller und sozialer Herkunft, Alter, Religion bzw. Weltanschauung, Behinderung oder sexueller Identität. Wir freuen uns insbesondere über Bewerbungen von Menschen mit Migrationshintergrund! Mehrsprachigkeit und Kenntnisse anderer Kulturen werden bei Bewerbungen als wichtige Zusatzqualifikation angesehen.

Schwerbehinderte Menschen werden bei gleicher Eignung unter Betrachtung der Gesamtumstände des Einzelfalls bevorzugt berücksichtigt.

Für weitere Informationen steht Ihnen die Leiterin des Kommunalen Sozialen Dienstes, Frau Wilinski, unter der Tel-Nr. (0208) 455 5140 gerne zur Verfügung.

Bitte richten Sie Ihre Bewerbung mit den üblichen Unterlagen bis zum 01. September 2017 an die

Stadt Mülheim an der Ruhr

Der Oberbürgermeister

Personal- und Organisationsamt

45466 Mülheim an der Ruhr.

 

Zu 6.)

Für die Abteilung Verkehrs- und Straßenplanung beim Amt für Verkehrswesen und Tiefbau der Stadt Mülheim an der Ruhr sind 2 unbefristete Vollzeitstellen als

 

Sachbearbeiter/in – Straßenplanung

 

(Ingenieur/in - Verkehrswesen)

 

zu besetzen. Die Stelle 66.0036 ist zum schnellstmöglichen Termin, die Stelle 66.0039 zum 01.01.2018 zu besetzen.

 

Aufgabengebiet:

Zu Ihren Aufgaben zählen insbesondere:

  • selbständiges Planen und Entwerfen von komplexen innerstädtischen Verkehrsanlagen gemäß Leistungsstufen 1 - 5 der HOAI,
  • Grundlagenermittlung, Vor-, Entwurfs-, und Ausführungsplanung,
  • Erstellung von Förder- und Genehmigungsanträgen, Kostenberechnungen und Erläuterungsberichten,
  • Durchführung von Bürgerbeteiligungen, Präsentation in fachlichen und politischen Gremien, Moderation und Steuerung des Planungsprozesses bei mittlerer bis hoher Komplexität,
  • selbstständige Bearbeitung fachbezogener Stellungnahmen zu externen und internen Anfragen und Anträgen.

 

Anforderungsprofil:

  • ein abgeschlossenes Studium des Bauingenieurwesens/ Fachrichtung: Verkehrswesen,
  • vertiefende Kenntnisse fachbezogener Planungssoftware (bei der Stadt Mülheim eingesetzte Software: VESTRA seven pro),
  • Führerschein Klasse B erforderlich,
  • eine ausgeprägte Teamfähigkeit,
  • gute Ausdrucksfähigkeit in mündlicher und schriftlicher Form,
  • die Fähigkeit, strukturiert und zielgerichtet zu arbeiten,
  • Verantwortungsbewusstsein, Flexibilität, Zuverlässigkeit und Belastbarkeit,
  • Kosten- und Terminbewusstsein,
  • Bereitschaft zur beruflichen Fortbildung.

 

Die Beschäftigung erfolgt nach den Bedingungen des Tarifvertrages für den öffentlichen Dienst (TVöD). Das Entgelt bemisst sich nach Entgeltgruppe 12 TVöD.

Die Stadt Mülheim an der Ruhr fördert aktiv die Gleichstellung von Mann und Frau im Beruf. Die Verwaltung strebt an, den Frauenanteil in diesem Beruf/dieser Funktion/diesem Bereich zu erhöhen. Bewerbungen von Frauen sind daher ausdrücklich erwünscht. Frauen werden bei gleicher Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung bevorzugt berücksichtigt, sofern nicht in der Person eines Mitbewerbers liegende Gründe überwiegen.

Wir wünschen uns, dass sich die gesellschaftliche Vielfalt unserer Region auch bei den Beschäftigten widerspiegelt und begrüßen deshalb Bewerbungen von Frauen und Männern, unabhängig von kultureller und sozialer Herkunft, Alter, Religion beziehungsweise Weltanschauung, Behinderung oder sexueller Identität.

Wir freuen uns insbesondere über Bewerbungen von Menschen mit Migrationshintergrund. Mehrsprachigkeit und Kenntnisse anderer Kulturen werden bei Bewerbungen als wichtige Zusatzqualifikation angesehen.

Schwerbehinderte Menschen werden bei gleicher Eignung unter Betrachtung der Gesamtumstände des Einzelfalls bevorzugt berücksichtigt.

Für weitergehende fachliche Fragen steht Ihnen beim Amt für Verkehrswesen und Tiefbau Herr Voss (Telefon +49 208 / 455-6622) zur Verfügung.

Bitte richten Sie Ihre - ausschließlich schriftliche - Bewerbung mit den üblichen Unterlagen bis zum 08. September 2017 an die

 

 

 

Stadt Mülheim an der Ruhr

 

Oberbürgermeister

 

Personal- und Organisationsamt

 

Frau Bremer

 

45466 Mülheim an der Ruhr.

 

 

Hinweis:

An dieser Stelle weisen wir darauf hin, dass eine Rücksendung der Unterlagen nicht erfolgen kann. Das Personal- und Organisationsamt sichert Ihnen die Aufbewahrung der Bewerbungsunterlagen für sechs Monate zu. Werden die Unterlagen in diesem Zeitraum nicht von Ihnen abgeholt, werden sie anschließend datengeschützt vernichtet.

Kontakt


Stand: 21.08.2017

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