Vielfalt als Chance für Wirtschaft und Kommunen

Vertreter aus Wirtschaft, Unternehmensverbänden, Verwaltungen und Experten für das Thema erarbeiteten beim Fachforum am 25. November 2010 konkrete Handlungsempfehlungen und erste Ideen für gemeinsame Aktivitäten zur Öffnung des Arbeitsmarktes, der Unternehmen und Kommunen für Menschen aus unterschiedlichen Kulturen.

Ulrich Ernst, Fachforum interkommunal, Integration, Migration. Die Städtekooperation "Integration.Interkommunal" hatte hierzu Vertreter aus verschiedenen Städten der Region ins Haus der Wirtschaft nach Mülheim an der Ruhr eingeladen (siehe Einladung unten). 

Beigeordneter Ulrich Ernst zeigte sich erfreut über die große Resonanz zum ersten Fachforum "Vielfalt als Chance für Unternehmen und Kommunen".

Er erklärte, dass es Arbeitgebern und Kommunen gemeinsam gelingen könne, den wachsenden Herausforderungen im Zusammenhang des demografischen Wandels zu begegnen, um als Unternehmen und Kommune zukunftsfähig zu sein.

Hintergrund

Die Metropole Ruhr wird bis 2030 rasant an Bevölkerung verlieren, der Anteil der über 60-Jährigen weiter stark zunehmen, und diese Entwicklung auch nicht mehr durch Zuwanderung ausgeglichen werden können. Es ist zu erwarten, dass die Zahl der Geburten weiterhin kontinuierlich abnimmt und der Anteil der Kinder mit Migrationshintergrund weiter ansteigen wird.

Schon heute haben in Nordrhein-Westfalen 38 Prozent der Kindergartenkinder einen Migrationshintergrund. In Mülheim sind es gut 50 Prozent der unter Dreijährigen.
In anderen Städten und auf Stadtteile und Stadtquartiere herunter gebrochen liegen die Anteile sogar bei rund 70 Prozent. Diese Kinder stellen damit die größte Gruppe der zukünftig Erwerbstätigen dar.

Arbeitgeber und Kommunen müssen die Potenziale der Bürger und Bürgerinnen mit Migrationshintergrund nutzen. Immer mehr qualifizierte Migranten wandern ab, weil sie die Zugänge zu für sie attraktiven Arbeitsplätzen nicht bekommen.
Seit 2008 verlassen mehr Menschen das Land, als Neue hinzukommen.
Insgesamt nimmt das Potenzial an Erwerbstätigen in unserer Region in Deutschland stark ab.

Es wird immer weniger Menschen geben, die für Kommunen und Wirtschaftsunternehmen arbeiten können. Die Konkurrenz um die Fachkräfte, auch um die Auszubildenden, wird dementsprechend größer werden.

Kontakt

Kontext


Stand: 25.04.2017

[schließen]

Fehler melden

Sie haben einen Fehler gefunden? Bitte teilen Sie ihn uns mit. Ein Redakteur wird sich umgehend darum kümmern.

Ihre Nachricht

Sicherheitscode (Was ist das?)

 

Teilen | Drucken | PDF-Version | RSS-Feed | Fehler melden

Transparenter Pixel