Archiv-Beitrag vom 30.04.2010Xenos

Förderprogramm "XENOS - Integration und Vielfalt"

 

Projekt "Step by Step - gemeinsame Berufswegebegleitung für Jugendliche mit und ohne Migrationshintergrund"

In Mülheim an der Ruhr wird seit dem 1.9.2009 das Programm "XENOS – Integration und Vielfalt" mit dem Projekt "Projekt "Step by Step - gemeinsame Berufswegebegleitung für Jugendliche mit und ohne Migrationshintergrund" durchgeführt. Es wird aus Bundesmitteln des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS) und aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) gefördert.

Mit dem Projekt "Step by Step" soll an den drei Gesamtschulen in Mülheim an der Ruhr eine sozialräumlich orientierte, intensive, systematische und im Hinblick auf den rechtlichen Hintergrund unterschiedslose Einzelfallarbeit gemeinsam für Jugendliche mit und ohne Migrationshintergrund angeboten werden. In enger Koopration mit allen beteiligten Akteuren des regionalen Übergangsmanagements soll so der jeweils bestmöglichen passgenauen Übergang für jeden Jugendlichen erreicht werden.

Der Focus des Projektes "Step by Step" liegt auf den Jugendlichen mit Migrationshintergrund und den daraus erwachsenen spezifischen Hürden. Dieses Projekt steht aber auch Jugendlichen ohne Migrationshintergrund offen, die durch ihre soziale Lage besonders benachteiligt sind. 

Die Jugendlichen sind zwischen 14 und 18 Jahren alt und befinden sich in der 9. und 10 Klasse der Gesamtschule. In der Schule soll vor Ort die Berufswegebegleitung von "Step by Step" positioniert werden und so ein niederschwelliges Angebot in einer für die Schüler und Schülerinnen gewohnten Umgebung bieten. In Absprache mit den Schulen soll die Berufswegebegleitung als ein festes Angebot in den Schulen installiert werden. 

Durch die individuelle Berufswegebegleitung soll den Jugendlichen eine Unterstützung angeboten werden, die ihnen im privaten und schulischen Kontext fehlt. Die Berufswegebeleiterinnen und -begleiter des Projektes "Step by Step" übernehmen eine Lotsenfunktion für die Jugendlichen im Übergang von der Schule in die Arbeitswelt. Sie versuchen in Absprache mit Eltern, den Lehrkräften, der Berufsberatung und mit anderen für den Einzelfall wichtigen Akteuren einen passgenauen Anschluss zu finden mit dem Ziel mehr Jugendliche in Ausbildung zu vermitteln, Abbrüche und Warteschleifen zu reduzieren und mehr Übergänge mit sinnvollen Anschlüssen zu erreichen. Dabei wird insbesondere die Zusammenarbeit mit den Eltern und die Gewinnung der Eltern als ein wichtiger Teil eines Unterstützungsnetzwerks für die Belange ihrer Kinder durch die aufsuchende Arbeit der Berufswegebegleitung angestrebt.

Darüber hinaus soll die Verbindung mit Aktivitäten zur Aufklärung, Sensibilisierung sowie Unterstützung von Schulen hinsichtlich kultureller und ethnischer Unterschiede erreicht werden. Die Berufswegegebegleiter sollen mit den relevanten Akteuren des Bereichs Integration vernetzt arbeiten und so eine Verankerung des Themas nicht nur in den Gesamtschulen voranbringen.

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Stand: 12.10.2010

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