Aktionsbündnis "Für die Würde der Städte": Appell zur Wahlbeteiligung

Hohe Wahlbeteiligung bei der Bundestagswahl ist ein kräftiger Schub für kommunale Bundeshilfe

Berliner Parteispitzen akzeptieren Forderung nach einer Bund-Länder-Kommission zur Gleichwertigkeit der Lebensverhältnisse

Aktionsbündnis Für die Würde unserer Städte: Sprecherin Dagmar Mühlenfeld und Oberbürgermeister Ulrich ScholtenDie Verwaltungschefs und Finanzdezernenten von 69 Kommunen aus acht Bundesländern mit mehr als neun Millionen Einwohnern, die sich dem parteiübergreifenden Aktionsbündnis „Für die Würde unserer Städte“ angeschlossen haben, appellieren an ihre wahlberechtigten Bürgerinnen und Bürger, unbedingt ihre Stimme zur Bundestagswahl am 24. September abzugeben. Oberbürgermeister Ulrich Scholten: „Eine hohe Wahlbeteiligung wird unseren künftigen Mandatsträgern einen kräftigen Schub geben, sich in Berlin mit konkreten Daten von vor Ort dafür einzusetzen, dass der Deutsche Bundestag eine Kommission zur Wiederherstellung der Gleichwertigkeit der Lebensverhältnisse beschließt. Das ist ein ermutigendes Signal für alle Kommunen, die seit vielen Jahren wegen ihrer weitgehend nicht selbst verschuldeten Finanzprobleme um ihre kommunalpolitische Gestaltungsfähigkeit kämpfen“.

Auswertung der Wahlprüfsteine

Dass diese Bund-Länder-Kommission unmittelbar nach der Konstituierung des neuen Bundestages gebildet wird, haben die Partei- und Fraktionsspitzen von CDU/CSU, SPD, Die Linke und Bündnis 90/Die Grünen auf Bundesebene in ihren Antworten auf die Wahlprüfsteine des Aktionsbündnisses „Für die Würde unserer Städte“ zugesichert. Diese nunmehr vollzählig vorliegenden Antworten signalisieren, dass die großen Sorgen der Kommunen, die vor allem wegen der ihnen gesetzlich aufgebürdeten Finanzierung von Soziallasten seit Jahren dramatische Schuldenberge aufhäufen müssen, in Berlin endlich sehr genau wahrgenommen werden. Daran hat das Aktionsbündnis großen Anteil. Es hatte bereits Plenardebatten im Bundestag und im Bundesrat bewirkt.

Dazu die Sprecher des Aktionsbündnisses Oberbürgermeisterin a. D. Dagmar Mühlenfeld aus Mülheim an der Ruhr, Oberbürgermeister Dr. Bernhard Matheis (CDU) aus Pirmasens und Oberbürgermeister Ulrich Scholten: „Die Parteien werden Wort halten. Sie wissen, dass unser Staat nur mit handlungsfähigen Kommunen stabil ist. Zur Gleichwertigkeit der Lebensverhältnisse gehört die gemeinsame Lösung des kommunalen Altschuldenproblems, damit die Kommunen keine weiteren Schulden aufnehmen müssen. Daran müssen alle staatlichen Ebenen mitwirken. Natürlich auch die Kommunen durch weiter konsequentes Sparen. Wir werden alles tun, um in der Kommission mitzuarbeiten und sie mit wissenschaftlich belegten Informationen zu unterstützen“.

Die Antworten der Parteien auf Bundesebene auf die Wahlprüfsteine des Aktionsbündnisses sind als pdf-Dateien zum Nachlesen beigefügt.

Hier finden Sie weitere Informationen zum Aktionsbündnis "Für die Würde unserer Städte".

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Stand: 11.09.2017

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