Archiv-Beitrag vom 17.09.2015Flüchtlingsunterbringung Holzstraße/Broich

Auf dem Gelände der Firma Rauen in Broich wird eine Unterkunft für Flüchtlinge eingerichtet. Die Stadtverwaltung wird hierzu in Kürze eine Informationsveranstaltung im Stadtteil durchführen.

Die Stadt Mülheim an der Ruhr ist verpflichtet, die ihr zugewiesenen Flüchtlinge unterzubringen. Vor dem Hintergrund der steigenden Zahl von Menschen, die auf der Flucht sind, ist das eine sehr große Herausforderung. Auch weil der dafür zur Verfügung stehende Wohnraum immer knapper wird.

Die Firma Rauen hat der Stadt angeboten, das Gelände des Sportparks an der Holzstraße für die Unterbringung von Flüchtlingen zur Verfügung zu stellen.

Luftbild Grappa Online von Tennisanlage Holzstraße / Broich

Luftbild Tennisanlage Holzstraße (siehe auch pdf-Dateien im Anhang)

Im Wege eines Dringlichkeitsbeschlusses wurde nunmehr entschieden, das Gelände für die Unterbringung von rund 400 Flüchtlingen zu nutzen. Die vorhandene Tennishalle soll hierfür ertüchtigt werden und es wird ein Flüchtlingsdorf ähnlich dem am Kirmesgelände errichtet. Nach einigen Vorbereitungen können die ersten 250 Menschen Ende November/Anfang Dezember einziehen, die in bewährter Zusammenarbeit mit den Hilfsorganisationen, insbesondere dem Deutschen Roten Kreuz (DRK) und der Johanniter Unfallhilfe (JUH) betreut und versorgt werden.

Die Firma Rauen schildert ihre Beweggründe wie folgt:
 „Wir beschäftigen uns schon seit geraumer Zeit mit der Situation der Minigolfanlage und dem Tennisbetrieb. Wir beziehungsweise die Pächter bewegen sich seit Jahren in einem zunehmend schwierigen wirtschaftlichen Umfeld. Deshalb prüfen wir schon seit längerem die Möglichkeit einer erweiterten Nutzung der Anlage. In Anbetracht der aktuellen Notsituation haben wir sehr schnell entschieden und auch sehr schnell eine Lösung mit dem Mieterehepaar gefunden, so dass das Mietverhältnis (nur noch bestehend bis Anfang 2017) einvernehmlich vorzeitig zum 30. September 2015 beendet werden konnte.“

Die Verwaltung wird Anwohner und Interessierte einladen, um über die aktuelle Situation und über das Konzept für die Unterbringung vor Ort zu informieren. Der konkrete Termin wird noch in den Medien bekannt gegeben. Anwohner im näheren Umfeld erhalten zudem eine Einladung.

Ikon Satzzeichen. Weist auf Bürgerbeiligungen, -kommunikation, -entscheidungen etc. hin.Im Rahmen und im Nachgang der Veranstaltung soll es ausreichend Gelegenheit für Fragen und Anregungen geben. Wer vorab Kontakt zur Stadtverwaltung aufnehmen möchte, kann das auf diesem Weg tun: Telefon 0208 / 455-5401 oder per E-Mail versenden.

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Stand: 17.09.2015

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