Stadtteilkonferenzen in Mülheim an der Ruhr

Was sind die Stadtteilkonferenzen und worum geht es inhaltlich?

Auf der Grundlage der Ergebnisse der jugendpolitischen Fachtagung „Mittendrin“ aus dem Jahr 1996, wurden in Mülheim an der Ruhr zunächst sechs Stadtteilkonferenzen (Dümpten, Heißen, Styrum, Stadtmitte, Broich-Speldorf und Saarn) gegründet.

Aufgabe und Ziel der Stadtteilkonferenzen, in der interessierte Bürgerinnen, Bürger und professionelle Helfende mit Bezug zum Stadtteil zusammenarbeiten, ist es bis heute, auf lokaler Ebene Anstöße zur Entwicklung von positiven Lebensbedingungen von Kindern, Jugendlichen und deren Familien im Stadtteil zu geben und/oder selbst initiativ zu werden.

Kinder und Jugendliche vereinen ihre Hände. Symbol für Stadtteilkonferenzen, die auf lokaler Ebene Anstöße zur Entwicklung von positiven Lebensbedingungen von Kindern, Jugendlichen und deren Familien im Stadtteil zu geben. - Pixabay

Um der Intention, den Stadtteil aus der Perspektive der Jugendhilfe in den Blick zu nehmen, Ausdruck zu verleihen, werden die Stadtteilkonferenzen federführend durch die Leitungskräfte der Offenen Kinder- und Jugendarbeit der jeweiligen Stadtteile moderiert. Die Stadtteilkonferenzen Saarn und Broich/Speldorf wurden zwischenzeitlich zur Stadtteilkonferenz Linksruhr zusammengefasst; die Stadtteilkonferenz Styrum ruht aufgrund der dort etablierten Stadtviertelkonferenz derzeit, um Doppelstrukturen zu vermeiden. Aktiv sind somit bis heute die Stadtteilkonferenzen Stadtmitte, Heißen, Dümpten und Linksruhr.

Wer kann mitwirken?

Zu den regelmäßigen Teilnehmenden gehören sowohl engagierte Einzelpersonen aus dem Stadtteil, als auch Mitarbeitende von Einrichtungen – unabhängig von ihrer Verbandszugehörigkeit und dem Institutionstyp, in dem sie tätig sind (Einrichtungen der Jugendarbeit, Schulen, Kindertagesbetreuung, der Jugendhilfe, Sport und Sportvereinen, Einrichtungen der kulturellen Bildung, der Gemeinden, politische Vertretende, engagierte Einzelpersonen, etc.). Aufgrund des basisorientierten, partizipativen Ansatzes werden die Mitglieder der Stadtteilkonferenzen als die Hauptakteure angesehen, die Ressourcen und Probleme vor Ort kennen und Bedürfnisse formulieren können.

Wann, wie oft und wo treffen sich die Mitglieder der Stadtteilkonferenzen?

Die Stadtteilkonferenzen tagen jeweils ein Mal pro Quartal (Stadtteilkonferenz Stadtmitte und Linksruhr jeweils dienstags, die Stadtteilkonferenz Dümpten und Heißen jeweils donnerstags) und erhalten im administrativen Bereich Unterstützung durch die Fachverwaltung. Die Jugendhilfeplanerin oder der Jugendhilfeplanerr lädt in Abstimmung mit den Moderierenden zu den Sitzungen ein und nimmt regelmäßig daran teil.

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Stand: 24.07.2019

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