Eppinghofen

Eppinghofen der Jungbrunnen Mülheims: Der Stadtteil ist ein kinderreicher, ein wachsender und ein internationaler. Über 90 Nationen leben in Eppinghofen und geben dem Ortsteil eine besondere Atmosphäre/Note. Wohl auch deshalb repräsentiert die Eppinghofer Straße für viele diesen Bereich in der Nähe der Mülheimer Innenstadt, der offiziell zwar kein Stadtteil ist, aber dennoch ein identitätsstiftendes Gemeinschaftsgefühl hat. Entlang dieser Straße, dem inoffiziellen Stadtteilzentrum, haben sich internationale Geschäfte angesiedelt. Der "Africa-Shop" findet sich hier gegenüber der türkischen Bäckerei, nahe dem Bollywood-Laden und dem asiatischen Supermarkt - und das alles nur fünf Gehminuten entfernt von Deutschlands großen Dichtern...

Mülheim International - Leben, Arbeiten und Wirken in der Internationalen Stadtgesellschaft

Rund um den Goetheplatz gruppieren sich Lessing-, Schiller- und Kloppstockstraße zum sogenannten "Dichterviertel", das noch heute die typische Struktur eines funktionsgemischten Wohnviertels der Gründerzeit aufweist. So prägend ist dieser Bereich, dass er einer benachbarten Grundschule ebenso den Namen gab, wie einem evangelischen Seniorenwohnstift. Ergänzt wird dies durch zwei Kindertageseinrichtungen und eine Realschule.

Der diesjährige Stadtteilrundgang hatte das Thema Dichterviertel.

Das Bildungsangebot im Stadtteil wird seit Jahren von verschiedenen Partnerinnen und Partnern kontinuierlich verbessert. Daran arbeitet auch das "Bildungsnetzwerk Eppinghofen". Dies hat zum Ziel, die Teilhabechancen von Kindern zu verbessern und mit den Eltern eine Erziehungs- und Bildungspartnerschaft einzugehen. Dazu arbeiten Bildungsinstitutionen, Verbände und Organisationen sowie Eltern und letztlich Menschen aller Kulturen partnerschaftlich zusammen. Eine offene Tür für die Bewohnenden des Stadtteils hat auch  das "Stadtteilmanagement Eppinghofen" im Stadtteilbüro vor Ort. Das sich zusammen mit der Bürgerschaft auf der Grundlage des Handlungskonzeptes Eppinghofen für die Belange des Stadtteils einsetzt.

In Eppinghofen findet sich zudem Mülheims größte Moschee. Das markante Bauwerk mit seiner großen Kuppel und dem am Abend beleuchteten Minarett wurde von der Gemeinde in Eigenregie errichtet.

Das Haus der Stadtgeschichte, Sitz von Musikschule und Stadtarchiv (2014)

Durch die Nähe zur Innenstadt und damit zum Hauptbahnhof ist Eppinghofen besonders gut an den öffentlichen Nahverkehr angebunden. Aber auch Spaziergängerinnen und Spaziergänger kommen auf ihre Kosten. Das Folkenborn- und das Hasental laden an der Grenze zu Heißen mit Grünflächen und Spielplätzen zu einem Spaziergang ein. Im Gebiet zwischen den beiden Stadtteilen wurde 2013 das "Haus der Stadtgeschichte" neu eröffnet. Im aufwendig sanierten Denkmal gehen hier Menschen wieder ein und aus, denn hier sind jetzt die Mülheimer Musikschule und das Stadtarchiv untergebracht.

Haus der Wirtschaft in der Wiesenstraße 35

Eppinghofen ist zugleich ein wichtiger Stützpunkt der Mülheimer Wirtschaft. Der Siemens Technopark ist dort angesiedelt. Hier haben sich um die Siemens AG herum mittelständische Unternehmen gescharrt, die von dort aus - teils auch international -agieren. Die "Games Factory Ruhr" ist ein Standort der lokalen Kreativwirtschaft.
Sie bietet Firmen, Selbstständigen und Existenzgründenden aus der Games-Branche Büroflächen und die Chance, niederschwellig ein Netzwerk zu bilden.
Auch das "Haus der Wirtschaft" steht in Eppinghofen. Neben der Wirtschaftsförderung ist dort das Gründer- und Unternehmermuseum eingerichtet, das einen Überblick über Mülheims erfolgreiche Unternehmende - von Thyssen über Stinnes bis Lindgens, Aldi und Tengelmann - bietet.

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Stand: 18.09.2019

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