Internationaler Eppinghofer Bewohnergarten e.V.

Internationaler Eppinghofer Bewohnergarten e.V.

Wie und warum ist unser Internationaler Bewohnergarten entstanden?

Blick auf eine Parzelle des Internationalen Eppinghofer Bewohnergartens. - Internationaler Eppinghofer Bewohnergarten e.V. - Daniel Bach

Der Wunsch nach einem Garten für Bewohner*innen kam aus der Bevölkerung des dicht besiedelten Stadtteils Eppinghofen. Diese Idee wurde vom Stadtteilmanagement aufgegriffen und mit Hilfe der Stadt umgesetzt. Ziel des Internationalen Bewohnergartens ist es, Kontaktmöglichkeiten zwischen unterschiedlichen Bewohner*innengruppen zu schaffen. Außerdem wird durch den Garten die Integration und Toleranz gegenüber anderen Nationen gestärkt. Er bietet ebenfalls die Möglichkeit für Besucher*innen, Gruppen, Kindergärten und Schulen die Fläche zu besuchen und das Gärtnern sowie heimische und exotische Früchte kennenzulernen. Ferner dient der Bewohnergarten einer Aufwertung beziehungsweise Attraktivierung der Fläche, welche vorher brach lag.

Welche Aufgaben hat der Verein?

Ein mit Steinen angelegter Garten der Internationalen Eppinghofer Bewohnergärten.

Nach der Gründung des Bewohnergartens ist der Verein „Internationale Bewohnergärten e.V.“ entstanden, der sich ausschließlich aus Pächter*innen zusammensetzt. In der Anfangsphase hat das Stadtteilmanagement Eppinghofen die Koordination und Funktion als Kontakt übernommen. Der Verein verwaltet den Garten und alle damit zusammenhängenden Belange, wie Mitgliedsbeiträge (70,- Euro pro Parzelle pro Jahr) und Einberufung der Jahresversammlung. Die Vergabe der Parzellen nach dem Nationalitätenschlüssel erfolgt jedoch immer noch über das Stadtteilmanagement Eppinghofen, welches ebenfalls noch als Kontakt im Hintergrund agiert. So wird eine heterogene Nutzungsstruktur gewährleistet.

Wie ist der Internationale Bewohnergarten aufgebaut?

Einer der Internationalen Eppinghofer Bewohnergärten mit einer Bank.

Die Internationalen Bewohnergärten in Mülheim Eppinghofen befinden sich zwischen Vereins- und Uhlandstraße auf einer Gesamtfläche von ungefähr 1.000 Quadratmetern. Es gibt insgesamt 11 Parzellen mit einer Größe von etwa 40 Quadratmeter pro Garten. Außerdem befindet sich eine Gemeinschaftsfläche auf der Anlage, auf der ein Kompost und ein gemeinschaftlicher Geräteschuppen stehen.

Was wird angepflanzt?

Die Bewirtschaftung der einzelnen Parzellen liegt in der Verantwortung der Mieter*innen, sodass ein Mix aus Nutz- und Zierpflanzen entstanden ist. Das Einsähen von ausschließlich Rasenflächen und der Bau von Gartenhäuschen ist untersagt. Aufgrund der gewünschten heterogenen Gärtner*innen-Gruppe sind viele verschiedene Pflanzenarten vertreten. Zurzeit nutzen Mieter*innen aus Sri Lanka, Kamerun, Deutschland, Spanien, Ghana, Kenia und der Türkei den Garten, wobei die Nachrück-Liste stetig wächst.

Einer der Internationalen Eppinghofer Bewohnergärten mit sorgfältig angelegtem Pflanzenbeet.

Kontakt


Stand: 20.07.2021

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