Mülheim beim Breitbandausbau bundesweit unter den Spitzenreitern

OB Scholten: „Wir wollen noch besser werden“!

Bei einem Ranking unter 110 deutschen Städten, welches in Zusammenarbeit zwischen der Bundesnetzagentur (BNetzA) und dem Online Vergleichsportal „testberichte.de“ erstellt wurde, schneidet Mülheim an der Ruhr sehr gut ab. 
Mülheim an der Ruhr landet beim „Breitband Ranking“ auf dem 10. Platz. Damit sticht Mülheim in Bezug auf den Breitbandausbau sogar Städte wie Düsseldorf (Platz 25.), oder Köln (Platz 39.) aus.

Marcel Thelen, neuer Breitbandkoordinator der Stadt Mülheim an der Ruhr mit Oberbürgermeister Ulrich Scholten (rechts) - Pressestelle Redaktion/Walter Schernstein

Marcel Thelen, Breitbandkoordinator der Stadt Mülheim an der Ruhr mit Oberbürgermeister Ulrich Scholten (rechts)
Foto: Walter Schernstein

Im Durchschnitt erreicht der Mülheimer Haushalt 48,41 Mbit/s. Die guten Versorgungsraten in Mülheim sind nicht zuletzt dem Engagement verschiedener Netzbetreiber zu verdanken. In den letzten zwei Jahren wurde von verschiedenen Stellen der Stadtverwaltung das Thema Breitbandausbau intensiv vorangetrieben. „Die guten Ergebnisse beim Ranking freuen uns hier natürlich sehr und sind eine schöne Belohnung für die Arbeit, welche wir in den letzten zwei Jahren in das Thema investiert haben“, freut Oberbürgermeister Ulrich Scholten gemeinsam mit dem Leiter des federführenden Amtes für Geodatenmanagement, Vermessung, Kataster und Wohnbauförderung Matthias Lincke.
Auf die Nachfrage wie es trotz der aktuell sehr guten Versorgungslage weitergeht führt Marcel Thelen (Breitbandkoordinator der Stadt) aus: „Diese Ergebnisse sind zwar sehr gut, sie sind jedoch nichts worauf wir uns hier ausruhen können. Die Arbeit hat eigentlich gerade erst begonnen. Vor allem versuchen wir trotz der knappen Haushaltsmittel den Markt zu stimulieren und wo es geht neue, hochwertige Anschlüsse zu schaffen. Wir sind hier jedoch auf die Mithilfe der Bevölkerung, als auch der Telekommunikationsunternehmen angewiesen. Wir benötigen auf der einen Seite ständig Informationen der Bürger über etwaige Unterversorgung, als auch den Willen der Telekommunikationsanbieter Gebiete zu erschließen. In diesem Zusammenhang treten wir hier bei der Verwaltung gewissermaßen als Vermittler und Moderatoren auf“. 

Jürgen Schnitzmeier, Leiter der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Mülheim & Business fügt hinzu: „Auch die Situation für die Mülheimer Gewerbetreibenden hat sich in den letzten zwei Jahren stark verbessert. In den Gewerbegebieten im Rhein-Ruhr-Hafen und in Heißen aber auch in anderen Bereichen können sich die meisten Unternehmen inzwischen mit eigenen Glasfaseranschlüsse bis ins Firmengebäude optimal versorgen. Für die Gewerbegebiete geht es in der nächsten Stufe darum, dass alle Unternehmen gemäß der Gigabit-Strategie des Landes und des Bundes bis 2025 mit direkten Glasfaseranschlüssen ausgestattet werden, damit sie auch in Zukunft die exponentiell wachsenden Datenvolumina verarbeiten können.“
Beim Amt für Geodatenmanagement, als auch bei Mülheim & Business sieht man die guten Ergebnisse also nicht als Polster für schlechte Zeiten, sondern als Ansporn die Anbindung der Bürger weiter zu verbessern. „Hier sind insbesondere aktuell noch schlecht versorgte Anschlüsse unser Ansporn. Aus diesem Grund versuchen wir auch über Bundes- und Landesmittel eine möglichst schnelle Versorgung, von heute noch unterversorgten Anschlüssen, zu ermöglichen“ so Lincke. Weiteres Verbesserungspotenzial besteht nach der Studie auch im Bereich Mobilfunk. Hier landet Mülheim aktuell im Mittelfeld. „Ein Grund mehr, den Breitbandausbau entschieden voranzutreiben“, so Verwaltungschef OB Scholten.

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Stand: 29.03.2018

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