Auf den Anschluss kommt es an! - Gelungener Fachtag des Netzwerks Frühe Hilfen

Überwältigende Resonanz auf Einladung des Mülheimer Netzwerks Frühe Hilfen und des Familienhebammenteams

„Auf den Anschluss kommt es an!“ – unter diesem Motto fand am 6. September 2017 die bereits vierte Fachtagung des Netzwerks Frühe Hilfen und des Familienhebammenteams in Mülheim an der Ruhr statt.

Eingeladen hatten Sozialdezernent Ulrich Ernst und die Koordinatorin des Mülheimer Netzwerks Frühe Hilfen Jennifer Jaque-Rodney. Gekommen waren Vertretende der Landeskoordinierungsstelle Frühe-Hilfen des Ministeriums für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen, Partnerinnen und Partner aus dem Netzwerk Frühe Hilfen sowie die Fachkräfte aus der Gesundheits- und der Kinder- und Jugendhilfe.

Fachtagung des Netzwerks Frühe Hilfen und der Familienhebammen am 6.September 2017 in der Stadthalle - Walter Schernstein

Vorgestellt wurden die Ergebnisse des Evaluationsberichts 2017 „Familienhebammen im Netzwerk Frühe Hilfen“ in Mülheim an der Ruhr. Ein Schwerpunkt lag dabei auf der Darstellung der von dem Familienhebammenteam vermittelten Angebote im Rahmen des Netzwerks Frühe Hilfen und ihrer Akzeptanz durch die begleiteten Eltern. So wurde deutlich, dass das Familienhebammenteam den betreuten Klientinnen Kontakte zu unterschiedlichen Angeboten des Netzwerks Frühe Hilfen und anderer städtischer, externer und sozialer Dienste eröffnet - die Nutzung fast aller abgefragten Eltern-Kind-Angebote hat sich gegenüber der letzten Erhebung erhöht. Die vollständige Evaluation finden Sie im Anhang als Download.

Das Familienhebammen-Team: (v.l.n.r.) Jennifer Jaque-Rodney, Kerstin Brähler, Nina Finkelmeier beim Fachtag am 6. September 2017 - Walter Schernstein

Im weiteren Verlauf der Tagung wurde in dafür eingerichteten Workshop-Stationen entlang der Lebensbiografie der Eltern an den vielfältigen Aspekten der Übergangsgestaltung, der Erreichbarkeit, der Anschlussfindung und der Optimierung der Unterstützung im Netzwerk an den ganz frühen Angeboten für Eltern und Familien gearbeitet. Vertreten waren die Mülheimer Schwangerschaftsberatungsstellen, das Evangelische Krankenhaus, das Opstapje-Team, die Evangelische Beratungsstelle für Erziehungs-, Ehe- und Lebensfragen, die Evangelische Familienbildungsstätte, der Kinderschutzbund, das Gesundheitsamt sowie die AWO Beratungsstelle für Schwangerschaftskonflikte, Partnerschaft und Sexualität.

Jennifer Jaque-Rodney, Koordinatorin des Netzwerks Frühe Hilfen, mit dem Opstapje-Team beim Fachtag Auf den Anschluss kommt es an am 6. September 2017 in der Stadthalle - Walter Schernstein

Bei seiner Begrüßung betonte Ulrich Ernst: „Auf den Anschluss kommt es an" ist nicht nur der Titel unserer diesjährigen Mülheimer Fachtagung, sondern auch erklärtes Ziel unserer gemeinsamen Arbeit in Mülheim an der Ruhr. Wir wissen, wie wichtig die individuelle Förderung von Anfang an für die Entwicklung der Kinder ist. Gemeinsam mit unseren Netzwerkpartnern wollen wir den Eltern einen gesunden und guten Start ins Leben ermöglichen und einen guten Anschluss an die jeweiligen Angebote in der Stadt Mülheim sicherstellen. Unser Ziel ist es, die Übergänge von den einzelnen Angeboten unserer Netzwerkpartner zueinander transparent und leichtgängig zu gestalten und so die Begleitung von Eltern mit vielschichtigen besonderen Bedürfnissen zu optimieren.“

Fachtagung Auf den Anschluss kommt es an am 6. September 2017 in der Stadthalle Begrüung durch Sozialdezernent Ulrich Ernst - Walter Schernstein

„Über die Resonanz auf unsere vierte Fachtagung und die Erstellung der dritten Evaluation unserer bisherigen Arbeit bin ich sehr erfreut“, stellte Jennifer Jaque-Rodney, Koordinatorin des Netzwerkes Frühe Hilfen, fest. „Wir erreichen die Familien, die wir erreichen wollen und das zum passgenauen Zeitpunkt. Hilfe zur Beziehung, um die Frauen dort abzuholen, wo sie im Moment stehen und ihnen einen Übergang zu weiterführenden Angeboten zu ermöglichen ist unser Ansatz hier in Mülheim.“

Das Netzwerk Frühe Hilfen und das Familienhebammenteam Mülheim an der Ruhr werden gefördert durch die Bundesstiftung Frühe Hilfen und die Leonhard Stinnes Stiftung.

Das Logo der Leonhard-Stinnes-Stiftung (LSS) - Leonhard-Stinnes-StiftungMit freundlicher Unterstützung der Mülheimer Entsorgungsgesellschaft mbH (MEG) - MEG

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Stand: 11.03.2019

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