"Charmante Vorstellung": Wohnen auf der Ruhr

Initiatoren stellen das Projekt „Floating Homes“ der Stadtspitze vor

In Vertretung des verhinderten Oberbürgermeisters stellten Vermessungsingenieur Dr. Hanns F. Schuster und Architekt Gunvar Blanck jetzt der Stadtspitze - in Person des Stadtdirektors Dr. Frank Steinfort und des OB-Referatsleiters Guido Brücker - das Projekt „Floating Homes – Wohnen auf der Ruhr“ vor.
Dazu haben sich drei Mülheimer Architekten und der Geodät in der Planungsgruppe Ponton zusammengetan und betreiben das Projekt, führen Gespräche mit Behörden, haben Finanzierungspartner und planen so in Mülheim Schwimmhäuser auf die Ruhr zu bringen.

Wohnen auf der Ruhr. Initiatoren stellen das Projekt Floating Homes vor. (v.l.) OB-Referatsleiter Guido Brücker, Stadtdirektor Dr. Frank Steinfort, Vermessungsing. Dr. Hanns F. Schuster, Architekt Gunvar Blanck und Baudezernent Peter Vermeulen. Ruhrufer am Stadthafen. 17.04.2018 Foto: Walter Schernstein - Walter SchernsteinWohnen auf der Ruhr. Initiatoren stellen das Projekt „Floating Homes“ vor. (v.l.) OB-Referatsleiter Guido Brücker, Stadtdirektor Dr. Frank Steinfort, Vermessungsingenieur Dr. Hanns F. Schuster, Architekt Gunvar Blanck und Baudezernent Peter Vermeulen am Ruhrufer am Stadthafen

Foto: Walter Schernstein

Angesichts des knappen Baulands und der Attraktivität von Wasserlagen werden Schwimmhäuser immer häufiger thematisiert. In den Niederlanden und in Frankreich, aber auch in Hamburg, Berlin und Cottbus sowie aktuell in Essen, werden Schwimmhäuser zu Wasser gelassen.
Auch in Mülheim haben in den letzten Jahren immer wieder Schwimmhausproduzenten und Projektentwickler sowie Architekten nach geeigneten Wasserflächen nachgefragt. Schon die IGA 2013 in Hamburg thematisierte Schwimmhäuser und der RVR hat die Idee aktuell mit der höchsten Priorität in Richtung Land NRW gemeldet, da auch innovatives Wohnen ein Thema der IGA 2027 sein wird. Aufgrund von Natur- und Landschaftsschutz, Strömungsverhältnissen und Fahrwasserbereichen sowie den Zuständigkeiten bei Land und Bund ist es nicht einfach geeignete Wasserflächen auszuweisen. Mittlerweile sind zwei Potenzialflächen ausgemacht, die es gilt näher zu untersuchen und drei weitere könnten geprüft werden.

Der Genehmigungsleitfaden der Stadt Hamburg dient zurzeit republikweit als Richtschur für die Planung und das Genehmigungsverfahren. Zu diesem Thema hat sich eine Arbeitsgruppe gebildet, in der die aktiven Kommunen - zu der auch Mülheim gehört - und der RVR zusammenarbeiten.

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Stand: 18.04.2018

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