Ehemaliges Tengelmann-Areal wird zu PARKSTADT Mülheim

SORAVIA, der neue Eigentümer des ehemaligen Tengelmann-Areals in Mülheim an der Ruhr, traf sich am Dienstag vor Ort mit Lokalpolitikerinnen und -politikerinnen und dem Verwaltungsvorstand zum gegenseitigen Kennenlernen. Dabei verkündete der Eigentümer bei dem Termin offiziell den neuen Namen des Areals: „PARKSTADT Mülheim“ wird das geschichtsträchtige Areal in Zukunft heißen. „Der Name unterstreicht den grünen Charakter des Geländes. Das prachtvolle Areal soll in Zukunft von der Bevölkerung frei genutzt werden können. Wir wollen das Gebiet mit behutsamer Planung und großem Respekt vor der Historie weiterentwickeln“, sagt Erwin Soravia, CEO von SORAVIA.

Ehemaliges Tengelmann-Areal wird zu PARKSTADT Mülheim: Übergabe der am Haupteingang stehenden Statue, die den berühmten Sohn der Stadt, Hermann Scholl, verkörpert durch den Immobilienprojektentwickler Erwin Soravia (1.v.l.) an Oberbürgermeister Marc Buchholz (1.v.r.) und dem Bau- und Kulturdezernenten Peter Vermeulen. - (c) Jürgen Tack

Im Rahmen des Besuches übergab Erwin Soravia (Foto: 1.v.l.) Oberbürgermeister Marc Buchholz (rechts) und dem Bau- und Kulturdezernenten Peter Vermeulen die am Haupteingang stehende Statue, die den berühmten Sohn der Stadt, Hermann Scholl, verkörpert.
Die von Scholl betriebene Fähre war vor der Eröffnung der Kettenbrücke 1844 die einzige lokale Verbindung über die Ruhr. Er war im 18. Jahrhundert maßgeblich am 13jährigen „Fahrgeldkrieg“ an der Ruhr beteiligt. Scholl galt dabei als besonders geschäftstüchtig und rebellisch. Seine Urenkelin, Luise Scholl, sollte später mit ihrem Ehemann Wilhelm Schmitz die Filialkette Tengelmann gründen.

Die Schenkung der Statue symbolisiert für Erwin Soravia die Verbundenheit seines Unternehmens mit der Stadt. „Wir freuen uns, mit dazu beitragen zu können, mit diesem Kunstwerk die Erinnerung an die stolze Geschichte dieser schönen Stadt lebendig zu halten. Die Statue ist ein Symbol starker Leistung. Mit seinem vorwärts gerichteten Blick vermittelt der Fährmann große Zuversicht.“

Hermann Scholl-Statue als Symbol für große Verbundenheit zur Stadt

Oberbürgermeister Marc Buchholz dankte Erwin Soravia: „Ich freue mich sehr über diese Schenkung, die an eine große Mülheimer Unternehmerfamilie mit Gründergeist erinnert. Wir nehmen sie als Ansporn für die Zukunft, auf dass auch weiterhin Menschen mit innovativen Ideen und dem Mut, diese umzusetzen, in unserer Stadt tätig werden.“

Beigeordneter Peter Vermeulen sagte: „Sicher gelingt es uns, bei der Erneuerung der Ruhranlagen einen würdigen Ort an der Ruhr zu finden, vielleicht sogar ganz in der Nähe, wo die Scholl´sche Fähre früher angelegt hat. So bleibt die Geschichte von Tengelmann für Mülheim an der Ruhr lebendig.“ 

Direkt an Erwin Soravia gerichtet und mit Blick auf das Gelände in Speldorf ergänzte er: „Und ich freue mich über die Idee, hier ein urbanes Quartier in einer Parklandschaft entstehen zu lassen, in dem sich Gründer und Innovatoren ansiedeln können.“    

Hier erhalten Sie Informationen über SORAVIA.


Stand: 13.11.2020

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