Emma und Paul die beliebtesten Vornamen 2018 in Mülheim

Im vergangenen Jahr wurden 861 Neugeborene in Mülheim an der Ruhr beim Bürgeramt angemeldet. 2017 waren es 1.557. Die beliebtesten Vornamen 2018 waren Emilia (8) und Paul (6).

Bild eines kleinen lachenden Babys das auf einer Decke liegt. - Elternzeitbroschüre der Stadt MülheimGroße Aufregung – oder gar Lachsalven – wegen der Namensgebung eines Babys habe es im Mülheimer Standesamt noch nicht gegeben, berichtet Volker Wiebels. Der Stadtsprecher erklärt: „Bisher mussten bei uns noch keine Vornamen zurückgewiesen werden.“ Möchte eine Familie einen ungewöhnlichen Namen anmelden, sei es gängige Praxis, dass die Standesbeamten zunächst im Internet recherchierten oder im Vornamenbuch blättern, ob der Name zulässig ist. Häufiger komme das bei ausländischen Namen vor, bei denen nicht klar sei, welche genaue Bedeutung der Name habe. Schließlich achteten die Beamten auch darauf, dass durch die Namenswahl nicht das Kindeswohl gefährdet wird, so Wiebels.
Ob das Kindeswohl beeinträchtigt ist, können Eltern im Zweifelsfall vor dem Amtsgericht klären lassen. Einen Rechtsstreit aber um die Namensgebung habe es in Mülheim noch nicht gegeben, so der Stadtsprecher. Es komme zudem nur selten vor, dass die Standesbeamten den Eltern empfehlen, einen anderen Namen für ihr Kind zu wählen. „Heute ist es nicht mehr zwingend erforderlich, dass der erste Vorname immer eindeutig das Geschlecht anzeigt“, erklärt er und nennt Beispiele: „Luca, Kim oder der italienische Männervorname Andrea.“

2017 sah es so aus: In Mülheim führten Emilia (7 Kinder), Emma (6), Mila (6) sowie Jonas (9), Elias (6) und Adam (5) die Liste an; bundesweit lagen im vergangenen Jahr Emma, Hannah/Hanna, Mia, Ben, Leon und Paul vorne.
Jede Generation hat Namen, die in Mode sind. Vor 25 Jahren hießen die meisten Mädchen Lisa, Julia und Anna. Die meisten Jungen wurden Jan, Philipp und Maximilian getauft.

Für die Namensstatistik im Standesamt Mülheim werden nur diejenigen Kinder registriert, die auch in Mülheim zur Welt kamen, also in der Frauenklinik des Evangelischen Krankenhauses oder vereinzelt auch per Hausgeburt.

Weiteres zur Anmeldung Ihres neugeborenen Babys beim Standesamt erfahren Sie im Beitrag "Anmeldung einer Geburt".

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Stand: 17.01.2019

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