Fortschreibung des Integrierten Innenstadtkonzeptes

Die Mülheimer Innenstadt wird seit Dezember 2014 auf Grundlage des Integrierten Innenstadtkonzeptes im Rahmen der Städtebauförderung im Programm „Soziale Stadt“ mit zahlreichen Maßnahmen und einem Gesamtkostenvolumen von rund 12,5 Millionen Euro aufgewertet. Dabei sind kleinere und größere Erfolge zu verzeichnen: Die Ruhrpromenade hat sich zu einem Treffpunkt für Jung und Alt entwickelt. Mit dem StadtQuartier Schloßstraße wurde ein neuer Anziehungspunkt an der unteren Schloßstraße geschaffen. Der Rathausmarkt und der „Platz an der Dröppelminna“ haben ein neues Erscheinungsbild erhalten. Der Radweg Rheinische Bahn (Teil des RS1) entwickelt sich zusehends in Richtung Duisburg weiter. Maßnahmen, wie die gestalterische Aufwertung der Leineweberstraße, der Ruhranlage und des nördlichen Bahnhofsvorplatzes befinden sich im Bau beziehungsweise in der Vorbereitung. Darüber hinaus wurden zahlreiche private Immobilien in der Innenstadt mit Hilfe des Hof- und Fassadenprogramms aufgewertet und Investitionen angeregt.
Mehr Infos hierzu finden Sie unter www.wertstadt.info.

Der Radweg Rheinische Bahn wurde im Rahmen des Integrierten Handlungskonzeptes Innenstadt gestaltet und Fassaden aufgewertet - Jochen Tack / Stadt Mülheim an der Ruhr Fassade der Werstadt am Löhberg nach der Sanierung - Jochen Tack / Stadt Mülheim an der Ruhr
Der Radweg Rheinische Bahn wurde im Rahmen des Integrierten Handlungskonzeptes Innenstadt gestaltet und Fassaden aufgewertet
(Fotos: Jochen Tack / Stadt Mülheim an der Ruhr)

Trotzdem kann die Aufwertung der Innenstadt nicht als abgeschlossen bezeichnet werden. Die sich negativ entwickelnden Rahmenbedingungen und die Notwendigkeit der Verstetigung der bisher erzielten Erfolge erzeugen einen fortbestehenden Handlungsbedarf, der die Fortschreibung des Integrierten Handlungskonzeptes für die Innenstadt zwingend erforderlich macht. Vor dem Hintergrund, dass sich die vorhandenen Problemlagen in der Innenstadt und in Eppinghofen sowohl sozial als auch baulich weitgehend angeglichen haben und eine abgestimmte Vorgehensweise erforderlich machen, wurde in die Fortschreibung des Integrierten Innenstadtkonzeptes auch der Stadtteil Eppinghofen mit einbezogen. 

Integriertes Innenstadtkonzept: Handlungsbedarfe bestehen in der Innenstadt und in Eppinghofen - Walter Schernstein
Handlungsbedarfe bestehen in der Innenstadt und in Eppinghofen
(Foto: Walter Schernstein)

Auf dieser Grundlage beauftragte der Rat der Stadt Mülheim an der Ruhr die Verwaltung Mitte 2017 mit der Fortschreibung des Konzeptes für die Innenstadt und Eppinghofen. Seitdem wurde eine umfangreiche Öffentlichkeitsbeteiligung durchgeführt, welche den Bürgerinnen und Bürgern vor Ort in ihren Quartieren, aber auch online die Möglichkeit bot, sich aktiv an der Weiterentwicklung der Innenstadt zu beteiligen 
Mehr Infos hierzu finden Sie ebenfalls unter www.wertstadt.info

Darüber hinaus wurden die verschiedenen Fachämter, externe Experten, verschiedenste Institutionen und die Wohnungswirtschaft bezüglich der Erfassung von Potentialen und Restriktionen sowie zu Zielen und Handlungsempfehlungen umfassend beteiligt und das Leitbild für die Innenstadt weiterentwickelt.

Akteursworkshop im Rahmen der Öffentlichkeitsbeteiligung zum Integrierten Handlungskonzept Innenstadt - Walter Schernstein Zum Integrierten Handlungskonzept Innenstadt gab es Infopoints in den Quartieren - Walter Schernstein
Akteursworkshop im Rahmen der Öffentlichkeitsbeteiligung, Infopoints in den Quartieren
(Foto: Walter Schernstein)

Der vorliegende Entwurf zum Integrierten Handlungskonzept 2020 bildet die Ergebnisse dieses Prozesses ab und stellt die Grundlage dar, eine neue Gesamtmaßnahme bei der Städtebauförderung anzumelden. Neben der Analyse des Untersuchungsraumes beinhaltet der Entwurf das überarbeitete Leitbild zur Innenstadtentwicklung, Ziele und Handlungsempfehlungen sowie darauf aufbauende Maßnahmen. Für die angestrebte Beantragung weiterer Mittel aus der Städtebauförderung wurden aus allen entwickelten Maßnahmen im Ergebnis 28 ausgewählt, die zur Anmeldung einer neuen Gesamtmaßnahme im Sinne der Städtebauförderung weiterqualifiziert wurden. Dieses Maßnahmenpaket gilt es nun, unter der Berücksichtigung der personellen und finanziellen Situation der Kommune mit dem Fördergeber abzustimmen.

Eine beschlussfähige Version des Integrierten Innenstadtkonzeptes 2020 (IHKIE) soll dem Rat der Stadt bis zur Sitzung im September vorgelegt werden.

Hier geht es zum Download IHKIE.

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Stand: 02.04.2020

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