Geschwindigkeitsbeschränkung Tempo 30 auf der Mendener Straße / Dohne / Troststraße ab heute (20. August 2020)

Die Situation für Fußgängerinnen, Fußgänger und Fahrradfahrende entlang der Ruhr zwischen Mendener Brücke und dem Luisental wird auf Grund der alltäglichen Erfahrung der Verkehrsteilnehmenden und der Thematisierung in verschiedenen politischen Gremien immer wieder als problematisch bewertet. Dabei entspricht es eigentlich dem Selbstverständnis von Mülheim als Stadt am Fluss, dass die Bürgerinnen und Bürger innenstadtnah das Ruhrtal sicher und angenehm erleben können.

Anliegerstraße mit Tempo 30-Zone in Mülheim an der Ruhr. - Bild von allinonemovie auf Pixabay

Da der schmale Leinpfad aus Gründen des Hochwasserschutzes laut Bezirksregierung nicht konstruktiv über der Ruhr verbreitert werden darf, ist hier eine gemeinsame Nutzung durch Radfahrende, Fußgängerinnen und Fußgänger nicht möglich. Dies gilt umso mehr in Zeiten verstärkter Radnutzung und bestehender Abstandsgebote. Wie im Juni 2020 in der Bezirksvertretung 1 berichtet, sollen Umlaufsperren, zusätzliche Beschilderung und Kontrollen dem Radfahrverbot Nachdruck verleihen. Mangels direkter und paralleler Wegealternativen muss der Radverkehr auf die Nutzung der Mendener Straße beziehungsweise Dohne verwiesen werden.
Da hier weder Radverkehrsanlagen vorhanden noch angelegt werden können, hat die Straßenverkehrsbehörde eine streckenbezogene Höchstgeschwindigkeit von 30 Kilometer pro Stunde (km/h) zwischen Mendener Brücke und Troststraße beziehungsweise zwischen Luisental und Mendener Brücke aus Gründen der Verkehrssicherheit notwendigerweise zum Schutz der Radfahrenden angeordnet. Diese wird im Laufe des heutigen Tages (20. August 2020) abschließend umgesetzt.

„Die Akzeptanz für die Geschwindigkeitsbeschränkung soll nach übereinstimmender Auffassung von Ordnungsamt, Amt für Verkehrswesen und Tiefbau sowie der Polizei im anbaufreien Abschnitt mittels dreier einspuriger Engstellen erhöht werden. Angelehnt an niederländische Beispiele sollen die Fahrbahneinengungen durch Leitbaken (hier aus flexiblem Kunststoff) gesichert und der Radverkehr außen vorbei geführt werden“, erläutert Stadtsprecher Volker Wiebels.

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Stand: 21.08.2020

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