Berichte zu interessanten Einsätzen der vergangenen Jahre

2014

Sturmtief Ela bescherte der Feuerwehr Mülheim über 3000 Einsätze.

2014-06-09
Sturmtief "Ela" bescherte der Feuerwehr Mülheim über 3000 Einsätze

Der Pfingststurm ELA sorgte für zahlreiche Einsätze auf Mülheimer Stadtgebiet.Als sich am Montagabend der Himmel über Mülheim schwarz färbte, konnte man schon ahnen, dass ein aufkommendes Unwetter die Stadt nicht verschonen würde.

Gegen 21.30 Uhr erreichten die ersten Notrufe die Leitstelle. Aufgrund der Vielzahl der Anrufe wurden die Führungskräfte der Feuerwehr alarmiert um einen Führungsstab einzurichten.

Erste Stunden: Alarmierte Kräfte hatten Probleme die Feuerwache zu erreichen

Die alarmierten Einsatzkräfte hatten Probleme zur Feuerwache zu gelangen. Viele umgestürzte Bäume behinderten die Anfahrt.

Die stetig steigende Einsatzzahl veranlasste die Einsatzleitung Vollalarm für die dienstfreien Kräfte der Berufsfeuerwehr und für die Freiwillige Feuerwehr auszulösen. Ebenfalls alarmiert wurden die Hilfsorganisationen des Deutschen Roten Kreuzes, der Johanniter Unfallhilfe und des Malteser Hilfsdienstes um den Rettungsdienst zu unterstützen.

Da vermutet werden musste, dass Menschen zu Schaden kommen, wurde die Spezial Einsatzgruppe Ärzte alarmiert. Um die Vielzahl der technischen Hilfeleistungen abarbeiten zu können, unterstützte das Technische Hilfswerk mit sieben Fahrzeugen die Arbeit der Feuerwehr.

Der Pfingststurm ELA sorgte für zahlreiche Einsätze auf Mülheimer Stadtgebiet. Der Pfingststurm ELA sorgte für zahlreiche Einsätze auf Mülheimer Stadtgebiet. Der Pfingststurm ELA sorgte für zahlreiche Einsätze auf Mülheimer Stadtgebiet.

Zahlreiche Brandmeldeanlagen lösten Feueralarm aus

In der Anfangsphase des Unwetters kam es zu zahlreichen Feuermeldungen durch automatische Brandmeldeanlagen. Da bei solchen Meldungen immer von einem Brandereignis ausgegangen werden muss, hatten diese Einsätze Priorität.

Feuer in S-Bahn

Der Triebkopf einer S-Bahn war im Bahnhof West in Brand geraten. Hier wurde der Zugverkehr sofort gesperrt und die Fahrgäste konnten den Zug unbeschadet verlassen. Das Feuer war schnell mit einem C-Rohr gelöscht. Menschen kamen nicht zu Schaden.

40 Personen mussten ihre Wohnungen verlassen

Aufgrund einer Undichtigkeit an einer Gasregelstation an der Westminster Straße mussten 40 Personen vorrübergehend ihre Wohnungen verlassen. Nach Abschaltung und negativen Messungen durch den Gasversorger konnten Sie in ihre Wohnungen zurückkehren.

Bäume fielen auf Oberleitungen

Zahlreiche, zum Teil große Bäume fielen auf Oberleitungen der Straßenbahn. Dadurch kam es zu starken Störungen im Personennahverkehr.

Straßen verwandelten sich in Flüsse

Durch die starken Regenfälle verwandelten sich die Straßen in teilweise reißende Flüsse. Unterführungen und Mulden liefen voll Wasser und konnten nicht mehr passiert werden.

Verletzte Personen

Nach Auskunft der Mülheimer Krankenhäuser gab es fünf Schwer- und neun Leichtverletzte, die sich alle selber zum Krankenhaus begaben.

Der Pfingststurm ELA sorgte für zahlreiche Einsätze auf Mülheimer Stadtgebiet. Der Pfingststurm ELA sorgte für zahlreiche Einsätze auf Mülheimer Stadtgebiet.
Der Pfingststurm ELA sorgte für zahlreiche Einsätze auf Mülheimer Stadtgebiet. Der Pfingststurm ELA sorgte für zahlreiche Einsätze auf Mülheimer Stadtgebiet.

Weiterer Einsatzverlauf

Bis zum 20. Juni 2014 wurden alle anfallenden Sturmeinsätze durch den Führungsstab koordiniert.

Dazu wurde die Stadt in drei Einsatzabschnitte unterteilt. Da der Bereich „Rechtsruhr“ wesentlich stärker betroffen war, wurden dort zwei Bereitstellungsräume eingerichtet. Der dritte Bereitstellungsraum war für den Bereich „Linksruhr“ zuständig.

Die Mülheimer Feuerwehr erhielt durch so genannte Einsatzbereitschaften aus ganz Nordrhein-Westfalen Unterstützung. Tatkräftige Unterstützung erhielt sie auch von allen Mülheimer Hilfsorganisationen (DRK, JUH, MHD, DLRG) und dem THW.

Die Feuerwehr Mülheim erhielt Unterstützung aus ganz NRW. Der Führungsstab der Feuerwehr koordinierte die Einsätze.
Die Feuerwehr Mülheim erhielt Unterstützung aus ganz NRW. Die Ministerpräsidentin informiert sich über Schäden und Einsätze.

2014-06-05
Vier Verletzte bei Dachstuhlbrand in Saarn. Ein Übergreifen des Feuers auf das Nachbargebäude konnte verhindert werden

Am Donnerstag, 5. Juni kam es zu einem Dachstuhlbrand in Saarn, bei dem es vier Verletzte gab. Anwohner bemerkten gegen 11.40 Uhr Rauch aus dem Dach eines zweigeschossigen Wohnhauses und alarmierten die Feuerwehr. Vor Ort stellte sich die Lage für die ersteintreffenden Kräfte der zwei alarmierten Löschzüge der Berufsfeuerwehr wie folgt dar:
Im Dachstuhl war starke Rauchentwicklung erkennbar. Die Hauseigentümerin befand sich unverletzt auf der Straße. Zwei Mitarbeiter einer dort anwesenden Dachdeckerfirma hatten bei Löschversuchen Rauchgas eingeatmet (Rauchgasintoxikation) und mussten notärztlich behandelt werden.
Zwei weitere Mitarbeiter einer anderen Dachdeckerfirma, welche zufällig in der Nähe waren, eilten zur Hilfe und zogen sich ebenfalls Rauchgasintoxikationen zu. Auch sie mussten notärztlich behandelt werden. Die vier betroffenen Personen wurden mit Rettungswagen in Mülheimer Krankenhäuser gebracht.

Drehleiter des Einsatzwagens ist ausgefahren. Vier Verletzte bei Dachstuhlbrand in Saarn. Ein Übergreifen des Feuers auf das Nachbargebäude konnte verhindert werden. Starke Rauchentwicklung auf dem Dachstuhl. Vier Verletzte bei Dachstuhlbrand in Saarn. Ein Übergreifen des Feuers auf das Nachbargebäude konnte verhindert werden. Einsatzwagen der Feuerwehr, im dichten Qualm. Vier Verletzte bei Dachstuhlbrand in Saarn. Ein Übergreifen des Feuers auf das Nachbargebäude konnte verhindert werden.

Durch die Einsatzleitung wurde die Einsatzstelle in drei Einsatzabschnitte unterteilt. Der erste Abschnitt war zuständig für die Brandbekämpfung, der Zweite für den Schutz des angrenzenden Nebengebäudes und der Dritte führte die medizinische Rettung durch.
Zur Brandbekämpfung und zum Schutz des Nachbargebäudes wurden insgesamt vier C-Rohre und ein Wenderohr vorgenommen. Es wurden zwei Drehleitern eingesetzt um das Feuer von oben zu bekämpfen. Die Bedachung wurde entfernt um Glutnester aufzufinden und diese zu löschen.
Im weiteren Einsatzverlauf wurde Vollalarm für die Freiwillige Feuerwehr ausgelöst. Mit zwei Löschfahrzeugen unterstützten sie die Löscharbeiten.

Löscharbeiten werden fortgesetzt und wurde begonnen das Dach abzudecken.Vier Verletzte bei Dachstuhlbrand in Saarn. Ein Übergreifen des Feuers auf das Nachbargebäude konnte verhindert werden. Löscharbeiten werden fortgesetzt. Vier Verletzte bei Dachstuhlbrand in Saarn. Ein Übergreifen des Feuers auf das Nachbargebäude konnte verhindert werden.

Ebenfalls zum Einsatz kam die Mülheimer Notfallseelsorge um sich um besorgte Anwohner zu kümmern. Insgesamt waren zwölf Fahrzeuge zur Brandbekämpfung sowie vier Rettungswagen und ein Notarzt zur medizinischen Versorgung eingesetzt.
Brandursachenermittler der Polizei nahmen ihre Arbeit an der Einsatzstelle auf. Der Einsatz dauerte noch bis etwa 17.30 Uhr an. Für die Zeit des Einsatzes blieb der Pfälzer Weg gesperrt.

2014-05-27
Verkehrsunfall mit umgestürzten Lkw

Eine Anwohnerin meldete um 17.16 Uhr einen umgestürzten Lkw.

Die Leitstelle alarmierte daraufhin den Rüstzug der Feuerwache Broich und den Löschzug der Feuerwache Heißen. Insgesamt war die Feuerwehr mit zehn Fahrzeugen und 29 Kräften im Einsatz.

Beim Entladen von Schüttgut stürzte ein Sattelkipper um. Beim Entladen von Schüttgut stürzte ein Sattelkipper um, die Feuerwehr ist bereits eingetroffen. Feuerwehr im Einsatz. Beim Entladen von Schüttgut stürzte ein Sattelkipper um.

Die ersteintreffenden Kräfte der Feuerwache Heißen stellten fest, dass ein Sattelkipper beim Entladen von Schüttgut umgestürzt war. Der Lkw-Fahrer wurde leichtverletzt mit einer Leiter aus dem  Führerhaus gerettet. Er wurde durch die anwesende Notärztin untersucht und in ein Mülheimer Krankenhaus transportiert. Eine Straßenlaterne wurde abgeknickt und ein direkt neben dem Lkw geparkter Pkw stark beschädigt. Eine angrenzende Mauer mit Geländer wurde durch die Wucht des Aufpralles zerstört. Geringe Mengen auslaufender Hydraulikflüssigkeit wurden durch die Feuerwehr aufgenommen. Ein Mülheimer Kranunternehmen richtete mit einem 100- und einem 50-Tonnenkran den umgestürzten Lkw wieder auf.

Nach knapp vier Stunden war für die Feuerwehr um 21 Uhr Einsatzende.

Feuerwehr im Einsatz. Beim Entladen von Schüttgut stürzte ein Sattelkipper um. Beim Entladen von Schüttgut stürzte ein Sattelkipper um. Kräne mussten ihm wieder aufrichten. Beim Entladen von Schüttgut stürzte ein Sattelkipper um.

2014-04-03
Feuer in der Gesamtschule Saarn

Ein Feuer in einem Klassenraum der Gesamtschule Saarn war Grund für einen Großalarm der Feuerwehr Mülheim.

Der Hausmeister der Schule wurde durch funkvernetzte Rauchmelder auf den Brand aufmerksam gemacht und alarmierte umgehend die Feuerwehr.
Ein solches Alarmstichwort löst bei der Feuerwehr sofort umfangreiche Einsatzmaßnahmen aus.
Es wurden die Löschzüge der Feuerwachen Broich und Heißen, Rettungsdienstfahrzeuge und Führungsfahrzeuge zur Einsatzstelle alarmiert. Insgesamt kamen so zwölf Fahrzeuge mit 28 Einsatzkräften zum Einsatz.

Ein Feuer in einem Klassenraum der Gesamtschule Saarn war Grund für einen Großalarm der Feuerwehr Mülheim. Schläuche werden ausgerollt. Ein Feuer in einem Klassenraum der Gesamtschule Saarn war Grund für einen Großalarm der Feuerwehr Mülheim.

An der Einsatzstelle wurde schnell festgestellt, dass der Unterrichtsbeginn noch nicht stattgefunden hatte. Die etwa 350 Schüler befanden sich auf den für diesen Fall vorgesehenen Sammelplätzen.
„Die Schulleitung hat hier sehr gute Arbeit geleistet und besonnen reagiert. Hier hat sich deutlich gezeigt das die zweimal jährlich stattfindenden Schulalarmproben Wirkung zeigen“, betonte Feuerwehrchef Burkhard Klein.

Die Brandbekämpfung selber konnte schnell durchgeführt werden. In einem Klassenraum brannten zwei Bücherregale. Durch einen Trupp unter Atemschutz wurde das Feuer mit einem C-Rohr gelöscht. Parallel wurden alle Räumlichkeiten der Schule nach Personen durchsucht.
Durch die Rauchausbreitung kann der betroffene Gebäudeteil auf unbestimmte Zeit nicht für den Unterricht benutzt werden.

2014-01-01
Brand in einem Ladenlokal
Feuerwehr im Dauereinsatz - Ladenlokal in Styrum ausgebrannt -

Feuerwehrleute im Einsatz. Es brannte in einem Ladenlokal. Eine Ausbreitung auf weitere Gebäudeteile konnte verhindert werden.Um 11.03 Uhr erhielt die Leitstelle der Feuerwehr Mülheim die Meldung darüber, dass in einem Ladenlokal an der Oberhausener Straße durch ein Schaufenster Feuerschein zu sehen war.

Umgehend wurden die Löschzüge der Berufsfeuerwehr Broich und Heißen sowie ein Fahrzeug der Freiwilligen Feuerwehr zur Einsatzstelle alarmiert.
Bei Eintreffen war schnell klar, dass ein Ladenlokal in dem unter anderem Teppiche lagerten, in Vollbrand stand.

Sofort wurden Maßnahmen zur Menschenrettung eingeleitet. 15 Personen aus dem betroffenen und aus dem angrenzenden Gebäude konnten ihre Wohnungen unverletzt verlassen. Die Personen wurden vorübergehend in einem Bus der Mülheimer Verkehrsgesellschaft von Einsatzkräften betreut.

Der Brand wurde mit zwei C-Rohren von zwei Trupps unter Atemschutzgeräten gelöscht. Eine weitere Brandausbreitung auf das Gebäude wurde verhindert.

Feuerwehr bei den Löscharbeiten. Es brannte in einem Ladenlokal. Eine Ausbreitung auf weitere Gebäudeteile konnte verhindert werden.

Flammen und starker Rauch strömt aus dem Schaufenster. Es brannte in einem Ladenlokal. Eine Ausbreitung auf weitere Gebäudeteile konnte verhindert werden.

Während der Einsatzmaßnahmen musste ein Bewohner des angrenzenden Gebäudes mit Kreislaufproblemen per Rettungswagen in ein Mülheimer Krankenhaus gebracht werden.

Es kamen sieben Großfahrzeuge, zwei Führungsfahrzeuge und zwei Rettungswagen der Feuerwehr Mülheim zum Einsatz. Die Personalstärke bei diesem Einsatz betrug 27 Einsatzkräfte der Berufs- und Freiwilligen Feuerwehr.

 


2013

Dachstuhlbrand in der Silvesternacht sorgte für viel Arbeit

2013-12-31
Gebäudebrand forderte fünf verletzte Personen - Sehr unruhige Silvesternacht für die Feuerwehr -

Einen sehr unruhigen Jahreswechsel erlebten die Einsatzkräfte der Feuerwehr Mülheim. Bis um 2 Uhr in der Nacht kam es zu insgesamt 16 Feuerwehreinsätzen. Neben brennenden Altpapiercontainern brannte in Saarn auch eine Gartenlaube.

Größter Einsatz ereignete sich in Dümpten

Um 23.50 Uhr wurden die Löschzüge der Feuerwachen Broich und Heißen zu einem Gebäudebrand an der Bickenborn alarmiert. Bei Eintreffen drang bereits dicker schwarzer Rauch aus einem zweigeschossigen Gebäude. Auf der Rückseite des Gebäudes standen zwei Balkone in Vollbrand. Aufgrund der Information, dass in dem Gebäude vier Personen gemeldet waren, wurden unverzüglich Maßnahmen zur Menschenrettung eingeleitet. Schnell wurden die vier Personen aufgefunden und durch Einsatzkräfte der Feuerwehr aus den gefährdeten Bereichen gerettet.

Gebäudebrand in der Silvesternacht. Schnell griffen die Flammen auf den Dachstuhl über. Gebäudebrand in der Silvesternacht. Schnell griffen die Flammen auf den Dachstuhl über.

Die geretteten Personen wurden sofort dem Rettungsdienst übergeben und notärztlich versorgt. Bei allen vier Personen wurde eine Rauchgasintoxikation festgestellt. Die betroffenen Personen wurden in Mülheimer Krankenhäuser gebracht.

Noch während der Menschenrettung breitete sich das Feuer auf den Dachstuhl aus. Die Brandbekämpfung wurde über zwei Wenderohre der Drehleitern sowie weiteren drei C-Rohren durchgeführt. Um 1.09 Uhr war das Feuer unter Kontrolle. Die Nachlöscharbeiten dauerten noch bis in die Mittagsstunden des Neujahrstages.

Während der Löscharbeiten erlitt ein Feuerwehrmann eine Rauchgasvergiftung und wurde vorsorglich in ein Mülheimer Krankenhaus eingeliefert.

Gebäudebrand in der Silvesternacht. Schon von weitem ist Rauch zu erkennen. Gebäudebrand in der Silvesternacht. Zwei Feuerwehrleute löschen durch ein Fenster. Gebäudebrand in der Silvesternacht. Schnell griffen die Flammen auf den Dachstuhl über.

Bei diesem Einsatz kamen acht Großfahrzeuge, zwei Führungsfahrzeuge, vier Rettungswagen und ein Notarzteinsatzfahrzeug mit insgesamt 38 Einsatzkräften der Berufs- und Freiwilligen Feuerwehr zum Einsatz.

Weiter kam es bis um 2 Uhr noch zu 72 Rettungsdiensteinsätzen. Hierbei zu erwähnen ist ein Einsatz bei dem sich eine Frau Verbrennungen zufügte. Eine Papiergirlande, welche um ihren Hals gewickelt war entzündete sich und verursachte Verbrennungen im Halsbereich. Die Frau wurde durch den Mülheimer Rettungsdienst in eine Duisburger Spezialklinik gebracht.

2013-12-21
Kellerbrand - 25 Personen gerettet -

Feuerwehr Mülheim rettete 25 Personen nach Kellerbrand aus Ihren Wohnungen.

Bei einem Kellerbrand in Mülheim-Heißen rettete die Feuerwehr am Samstagmorgen 25 Anwohner aus ihren Wohnungen.

Um 7.40 Uhr erreichte die Leitstelle der Feuerwehr Mülheim die Meldung über einen Kellerbrand an der Blumendellerstraße in Mülheim-Heißen.

Sofort wurden die Löschzüge Broich und Heißen alarmiert

Bei Eintreffen stellte sich heraus, dass es in einem Kellerraum massiv brannte. Flammen schlugen aus dem betroffenen Kellerfenster. Außerdem entstand eine starke Rauchentwicklung, wodurch die Anwohner der umliegenden Wohneinheiten gefährdet waren.

Sofort wurden Maßnahmen zur Menschenrettung eingeleitet. Auf den Balkonen im ersten Obergeschoss des betroffenen Gebäudes befanden sich fünf Personen. Diese Personen wurden über tragbare Leitern gerettet. Neun Personen wurden durch das Treppenhaus ins Freie geführt. Dabei kamen sogenannte Fluchthauben zum Einsatz. Diese dienen dazu, dass die Personen keine schädlichen Rauchgase einatmen. Weitere elf Personen wurden durch die Einsatzkräfte durch nicht gefährdete Bereiche ins Freie geführt.

Feuerwehr Mülheim rettete 25 Personen nach Kellerbrand aus Ihren Wohnungen. Feuerwehr Mülheim rettete 25 Personen nach Kellerbrand aus Ihren Wohnungen. Feuerwehr Mülheim rettete 25 Personen nach Kellerbrand aus Ihren Wohnungen.

Zum Glück wurden bei diesen Maßnahmen keine Personen verletzt. In einem Bus der Mülheimer Verkehrsgesellschaft wurden die geretteten Personen durch das Rettungsdienstpersonal der Feuerwehr und insgesamt sieben Notfallseelsorgern betreut. Im weiteren Einsatzverlauf konnten die betroffenen Personen vorläufig in einem benachbartem Kindergarten untergebracht werden. Dort wurden Sie weiter betreut. Verpflegung wurde vom Deutschen Roten Kreuz zur Verfügung gestellt.

Für die Brandbekämpfung wurden insgesamt drei Rohre und sechs Trupps unter umluftunabhängigem Atemschutz eingesetzt.

Feuerwehr Mülheim rettete 25 Personen nach Kellerbrand aus Ihren Wohnungen.Nach intensiven Lüftungsmaßnahmen wurden die betroffenen Wohnungen auf Schadstoffbelastung überprüft. Wann die Bewohner ihre Wohnungen wieder betreten konnten, stand zu dem Zeitpunkt noch nicht fest.

Insgesamt kamen 39 Einsatzkräfte der Berufs- und Freiwilligen Feuerwehr mit acht Großfahrzeugen, zwei Führungsfahrzeugen, zwei Rettungswagen und einem Notarzteinsatzfahrzeug sowie sieben Notfallseelsorger zum Einsatz.

Zur Brandursache können bisher noch keine Aussagen getroffen werden. Brandursachenermittler der Polizei haben ihre Arbeit aufgenommen.

2013-12-03
Gebäudebrand in Speldorf - Brandursache war ein Adventsgesteck - Ein Schwerverletzter

Bei einem Gebäudebrand in der Richard-Wagner-Straße wurde ein Mann durch einen Brand schwer verletzt. Aus noch ungeklärter Ursache hat der Brand die Doppelhaushälfte komplett auf beiden Etagen zerstört. Kurz vor Mitternacht des 3. Dezember rückten sieben Großfahrzeuge, zwei Führungsfahrzeuge, drei Rettungswagen sowie ein Notarzteinsatzfahrzeug der Feuerwachen Broich und Heissen zur Einsatzstelle aus.

Die Feuerwehr ist bereits an der Einsatzstelle, Gebäudebrand ausgelöst durch ein Adventsgesteck -2 Etagen zerstört- Dichter Rauch steigt aus dem Gebäude. Gebäudebrand ausgelöst durch ein Adventsgesteck -2 Etagen zerstört-

Bei Eintreffen der Feuerwehr stand schon das gesamte Erdgeschoss im Vollbrand. Der Bewohner wurde sofort notärztlich versorgt und mit schweren Brand- und Rauchgasvergiftungen ins Krankenhaus gebracht. Drei Personen aus dem direkt angrenzenden Nachbarhaus kamen bei Bekannten unter.

Gebäudebrand ausgelöst durch ein Adventsgesteck -2 Etagen zerstört- Gebäudebrand ausgelöst durch ein Adventsgesteck -2 Etagen zerstört-

Mehrere Trupps unter Atemschutz im Innen- und Außenangriff hatten bis nach 3 Uhr mit der Brandbekämpfung und Nachlöscharbeiten zu tun. Bei den aufgrund der starken Wärme- und Rauchentwicklung schwierigen Löscharbeiten, verletzte sich ein Feuerwehrbeamter leicht. Zusätzlich zu den Kräften der Berufsfeuerwehr wurden die Löschzüge der Freiwilligen Feuerwehr in Broich und Heißen alarmiert. Die Hilfsorganisationen unterstützten zeitweise den Rettungsdienst.

Insgesamt waren neun Einsatzfahrzeuge der Feuerwehr, drei Rettungswagen und ein Notarzteinsatzfahrzeug vor Ort.
Ein Tanklöschfahrzeug wurde zur Brandwache abgestellt und befand sich bis zum anderen Morgen an der Einsatzstelle.

Brandursachenermittler der Polizei fanden heraus, dass die Brandursache eine Kerze auf einem Adventsgesteck war.

2013-07-23
Tragischer Verkehrsunfall zwischen Hafenbahn und Kleintransporter forderte fünf verletzte Personen

Tragischer Verkehrsunfall zwischen Hafenbahn und Kleintransporter forderte fünf verletzte Personen

Am Dienstag, 23. Juli 2013 wurde die Berufsfeuerwehr um 13 Uhr zu einem schweren Verkehrsunfall, mit Beteiligung der Mülheimer Hafenbahn zum Bahnübergang Timmerhellstraße alarmiert.

Nach Eintreffen der ersten Feuerwehrkräfte um 13.04 Uhr wurde festgestellt, dass ein Zug der Mülheimer Hafenbahn einen Kleintransporter gerammt hatte. Es gab drei schwerverletzte Personen die neben dem Zug im Gleisbett lagen. Dazu kamen zwei leichter verletzte Personen. Einer von ihnen war der Lok-Führer. Er wurde rettungsdienTragischer Verkehrsunfall zwischen Hafenbahn und Kleintransporter forderte fünf verletzte Personenstlich und notfallseelsorgerisch betreut. Die Feuerwehr war mit dem Rüstzug, fünf Rettungswagen, drei Notärzten und einem Notfallseelsorger an der Einsatzstelle. Hinzu kamen noch zwei Rettungshubschrauber mit zwei weiteren Notärzten aus Duisburg und Lünen. Zwei Schwerverletzte wurden mit den Rettungshubschraubern in Krankenhäuser nach Duisburg und Essen geflogen. Ein weiterer Schwerverletzter wurde mit einem Rettungswagen in ein Mülheimer Krankenhaus transportiert.

Die beiden anderen verletzten Personen wurden ebenfalls mit Rettungswagen in Mülheimer Krankenhäuser transportiert.

Die Feuerwehr Mülheim war mit insgesamt 30 Einsatzkräften vor Ort.
Die Einsatzzeit betrug für die Kräfte der Feuerwehr etwa zwei Stunden.

Tragischer Verkehrsunfall zwischen Hafenbahn und Kleintransporter forderte fünf verletzte Personen Tragischer Verkehrsunfall zwischen Hafenbahn und Kleintransporter forderte fünf verletzte Personen Tragischer Verkehrsunfall zwischen Hafenbahn und Kleintransporter forderte fünf verletzte Personen

2013-06-08
Mülheimer Feuerwehr half beim Hochwassereinsatz in Magdeburg

Schon am Mittwoch, 5. Juni wurden zirka 13.000 Sandsäcke in zehn Gitterboxen von den Feuerwehren Mülheim an der Ruhr, Essen und Oberhausen gestellt und gegen Mittag mit zwei Einsatzkräften und einem LKW Richtung Magdeburg in Marsch gesetzt.

Schon am Mittwoch, den 5. Juni wurden zirka 13.000 Sandsäcke in 10 Gitterboxen von zwei Einsatzkräften und einem LKW der Feuerwehre Mülheim Richtung Magdeburg in Marsch gesetzt.    Die Feuerwehr Mülheim rückte mit 27 Feuerwehrleuten, davon 9 Mitgliedern der Freiwilligen Feuerwehr und 7 Fahrzeugen um 23:30 Uhr zum Bereitstellungsraum nach Essen ab.

Nach der drastischen Verschlimmerung der Hochwasser-Katastrophe in Sachsen-Anhalt hatte das Land massive Hilfe in Nordrhein-Westfalen angefordert. Das Innenministerium NRW alarmierte am Samstagabend gegen 20 Uhr die Einsatzbereitschaften des Regierungsbezirks Düsseldorf, mit dem Auftrag schnellstmöglich nach Magdeburg zu verlegen.

Der Pegel der Elbe an der Magdeburger Strombrücke hatte mittags mit knapp siebeneinhalb Metern den bisher höchsten Stand.

 

 

 

 

 

Dabei war auch die zweite Bereitschaft des Regierungsbezirks Düsseldorf mit Kräften der Feuerwehren Mülheim, Essen und Oberhausen (MEO-Bereitschaft). Die Feuerwehr Mülheim rückte mit 27 Feuerwehrleuten, davon neun Mitgliedern der Freiwilligen Feuerwehr und sieben Fahrzeugen um 23.30 Uhr zum Bereitstellungsraum nach Essen ab. Von dort ging es gemeinsam mit insgesamt zirka 140 Berufs- und Freiwilligen Feuerwehrleuten und 30 Fahrzeugen aus den drei Städten nach Magdeburg.

Noch im Laufe des Vormittags wurden die Einsatzkräfte an einem Müllheizkraftwerk im Bereich Magdeburg-Rotensee eingesetzt. Hier wurden bis in die Nacht und noch am Montag Sandsäcke zur Deichverteidigung aufgetürmt. Der Pegel an der Magdeburger Strombrücke hatte mittags mit knapp siebeneinhalb Metern den bisher höchsten Stand.

Der Einsatz zur Verteidigung des Müllheizkraftwerkes war so erfolgreich, dass dieses seinen Betrieb aufrechterhalten konnte.

Noch im Laufe des Vormittags wurden die Einsatzkräfte an einem Müllheizkraftwerk im Bereich Magdeburg-Rotensee eingesetzt. Hier wurden bis in die Nacht und noch am Montag Sandsäcke zur Deichverteidigung aufgetürmt. Der Einsatz zur Verteidigung des Müllheizkraftwerkes war so erfolgreich, dass dieses seinen Betrieb aufrechterhalten konnte. Seither sank der Wasserstand langsam, aber stetig. Das bedeutete für die Helfer des  Regierungsbezirkes Düsseldorf zunächst einmal, dass sie tief durchatmen konnten.

Seither sank der Wasserstand langsam, aber stetig. Das bedeutete für die Helfer des Regierungsbezirkes Düsseldorf zunächst einmal, dass sie tief durchatmen konnten.

Da aber noch nicht feststand, ob es im Bereich Magdeburg offene Einsatzstellen gab oder die Einheit in Teilen oder vielleicht sogar komplett verlegt werden müssten, wurde von zu Hause eine Ablösung der Frauen und Männer geplant und vorbereitet.

Die Flutwelle entwickelte sich mit all ihren Problemen indes weiter in Richtung Norden.

Am Dienstag, 11. Juni stand fest, dass die Kräfte der MEO-Bereitschaft nicht mehr benötigt wurden.
Sie traten noch am Vormittag die Rückreise an und trafen am Dienstagabend um 21.30 Uhr wieder an ihren Standorten ein.

2013-05-30
Toter bei Wohnungsbrand

Am frühen Morgen des 30. Mai gegen 4.30 Uhr wurde der Berufsfeuerwehr von aufmerksamen Nachbarn ein Brand im Erdgeschoss eines Einfamilienhauses auf dem Röttges Hof gemeldet. Daraufhin rückten jeweils ein Löschzug von der Feuerwache in Broich und der Feuerwache in Heißen zusammen mit dem Rettungsdienst aus.

Beim Eintreffen der Kräfte drangen Rauch und Flammen bereits massiv aus den Fenstern und Türen im rückwärtigen Bereich im Erdgeschoss. Nach Aussage von Nachbarn wurde die Wohnung von einem einzelnen Mann bewohnt, der bis dahin noch vermisst wurde. Es gingen drei Trupps unter Atemschutz in die stark verrauchte Wohnung zur Menschenrettung vor.

Am frühen Morgen des 30. Mai gegen 4:30 Uhr wurde der Berufsfeuerwehr von aufmerksamen Nachbarn ein Brand im Erdgeschoss eines Einfamilienhauses auf dem Röttges Hof gemeldet. Nach Aussage von Nachbarn wurde die Wohnung von einem einzelnen Mann bewohnt, der bis dahin noch vermisst wurde. Es gingen drei Trupps unter Atemschutz in die stark verrauchte Wohnung zur Menschenrettung vor

Der Bewohner wurde im Badezimmer der Wohnung leblos aufgefunden und an den Rettungsdienst übergeben. Nach Untersuchung durch Rettungsdienstkräfte konnte nur der Tod festgestellt werden.

Beim Eintreffen der Kräfte drangen Rauch und Flammen bereits massiv aus den Fenstern und Türen im rückwärtiger Bereich im Erdgeschoss. Wegen der starken Rauchentwicklung musste das Nachbarhaus geräumt und mehrfach kontrolliert werden. Ein Übergreifen des Brandes konnte durch intensive Löschmaßnahmen verhindert werden. Die Bewohner wurden durch einen Seelsorger betreut und konnten das Haus nach ausreichender Lüftung wieder betreten. Das Brandobjekt wurde durch Rauch und Flammen massiv beschädigt und ist aktuell unbewohnbar.

Zur Vermeidung einer möglichen Rückzündung durch Glutnester wurde eine Brandsicherheitswache durch Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr gestellt. Während der Löscharbeiten wurden weitere Kräfte von Berufs- und Freiwilliger Feuerwehr alarmiert. Diese besetzten notwendige Fahrzeuge und wurden parallel zu einem Melderalarm-Einsatz am Max-Planck-Institut alarmiert. Die Feuerwehr war während des Verlaufes mit 62 Kräften und 21 Fahrzeugen in den Einsatz eingebunden.

Das Brandobjekt wurde durch Rauch und Flammen massiv beschädigt und ist aktuell unbewohnbar. Wegen der starken Rauchentwicklung musste das Nachbarhaus geräumt und mehrfach kontrolliert werden. Ein Übergreifen des Brandes konnte durch intensive Löschmaßnahmen verhindert werden.

Brand- und Todesursache konnten laut Kripo nicht eindeutig bestimmt werden. Ein Fremdverschulden wurde jedoch ausgeschlossen.

2013-03-08
Bombenfund Denkmannsfeld

Bei Tiefbauarbeiten am Denkmannsfeld hatte ein Baggerfahrer gegen 10 Uhr eine englische Fliegerbombe ausgegraben und alarmierte zunächst die Polizei. Da der „Zufallsfund“ bereits in der Baggerschaufel lag, hatte sich Truppführer Peter Giesecke für die schnellstmögliche Entschärfung entschieden. Die Bombe war bei der mittlerweile routinemäßigen Auswertung der Luftbilder von den Experten der Bezirksregierung nicht entdeckt worden.

Der Krisenstab kam bereits um 10.30 Uhr zusammen. Stadtverwaltung, Polizei, Feuerwehr und Hilfsdienste waren ab dem frühen Nachmittag mit insgesamt über 200 Kräften im Einsatz.An den Straßensperren halfen neben den zirka 40 Polizisten etwa 30 Mitglieder des Technischen Hilfswerkes (THW) mit. Die Mülheimer Berufs- und Freiwillige Feuerwehr und die Hilfsdienste  DRK, Johanniter, Malteser und DLRG  waren mit insgesamt 140 Helfern vor Ort.

Ab 15 Uhr wurde der Gefahrenbereich, in dem mehrere Kindergärten und Grundschulen sowie die Gustav-Heinemann-Gesamtschule lagen, von Ordnungsamt und Polizei evakuiert. Aus Sicherheitsgründen musste in einem Umkreis von 250 Meter (m) komplett geräumt werden. Es waren rund 540 Bewohner betroffen. Im Umkreis von 500 m durfte sich zum Entschärfungszeitpunkt niemand mehr auf der Straße aufhalten. Die hier gemeldet etwa 3900 Bewohner mussten sich „luftschutzmäßig“ verhalten, das heißt Fenster und Rollläden zur Fundstelle hin schließen und nicht am Fenster aufhalten. Über 50 Mitarbeitende des Mülheimer Ordnungsamtes und zwölf Einsatzkräfte der Feuerwehr  informierten die betroffenen Anwohner mit Flugblättern und Lautsprecherdurchsagen.

Dazu wurden unter anderem die Nordstraße und die Mühlenstraße gesperrt. Der Verkehr auf der Autobahn A 40 und auf der Aktienstraße konnte dagegen während der Entschärfung ungehindert fließen. Der Unterricht in den Schulen endete bereits um 14 Uhr. Darüber hinaus waren auch Tennis- und Fußballplätze sowie ein Hallenbad betroffen.

Unter der Nummer 0208 / 455-22 hatte die Stadt ein Infotelefon eingerichtet:
Informationen über den aktuellen Stand der Evakuierung beziehungsweise Entschärfung und einer möglichen Weiterleitung direkt zu einem Gesprächspartner.

Insgesamt wurden fünf Personen mit Kranken- und Rettungswagen aus dem Gefahrenbereich gebracht. An den Straßensperren halfen neben den zirka 40 Polizisten etwa 30 Mitglieder des Technischen Hilfswerkes (THW) mit. Die Mülheimer Berufs- und Freiwillige Feuerwehr und die Hilfsdienste - DRK, Johanniter, Malteser und DLRG - waren mit insgesamt 140 Helfenden vor Ort.

In den Evakuierungsraum am Steigerweg waren lediglich 24 Mülheimer gekommen. Hier standen zirka 25 Helfer der Notfallseelsorge und den Rettungsdiensten bereit.

Auf Anweisung von Wolfgang Fischer vom Ordnungsamt begann der Sprengmeister Peter Giesecke um 18.14 Uhr mit der Bombenentschärfung.

Nachdem ein Helikopter der Polizei den Bereich noch einmal überflog, konnte Wolfgang Fischer vom Ordnungsamt um 18.14 Uhr Peter Giesecke das Startzeichen geben. Der Sprengmeister benötigte 23 Minuten, um den Blindgänger zu entschärfen. Um 18.37 Uhr gab es Entwarnung!

Sofort wurden die ersten Straßensperren abgebaut, die Anwohner konnten in ihre Häuser und Wohnungen zurückkehren. Eine Stunde später hatten auch die Helfenden von Feuerwehr, Polizei, Stadt und Hilfsorganisationen alles zurückgebaut und konnten in ihre Standorte einrücken.

2013-01-06
Bombendrohung Rhein Ruhr Zentrum

Trödelmarkt am Rhein-Ruhr-Zentrum wurde abgesagt - 10.000 Menschen wurden mit einem Großaufgebot an Einsatzkräften evakuiert

Am Sonntag, 6. Januar wurde die Feuerwehr am Vormittag über eine Bombendrohung im Rhein-Ruhr-Zentrum (RRZ) informiert. Diese Drohung wurde von den Sicherheitsbehörden sehr ernst genommen. Deshalb traf die Polizei die Entscheidung zur Räumung des Trödelmarktes mit circa 10.000 Menschen.

Parallel zu den durch die Polizei eingeleiteten Maßnahmen wurde der Krisenstab der Stadt zusammengerufen. Unter Leitung des Stadtdirektors Dr. Frank Steinfort trafen sich alle Behörden und Organisationen, die notwendig waren, um für die Sicherheit der Bevölkerung zu sorgen. Vertreten waren insbesondere die Berufs- und Freiwillige Feuerwehr, das Ordnungsamt und die Hilfsorganisationen DRK, JUH, THW, DLRG sowie die Notfallseelsorge, die bei solchen Lagen wertvolle Hilfe leisten.

Stadtdirektor Dr. Steinfort bedankte sich ausdrücklich für die gute Zusammenarbeit, die in Mülheim schon sprichwörtlich sei.

Der Krisenstab unter Leitung des Stadtdirektors Dr. Frank Steinfort bestand insbesondere aus Angehörigen von Berufs- und Freiwilliger Feuerwehr, dem Ordnungsamt und den Hilfsorganisationen DRK, JUH, THW, DLRG sowie der Notfallseelsorge, die bei solchen Lagen wertvolle Hilfe leisten. Insgesamt wurden über 750 Einsatzkräfte so organisiert, dass sie im Falle eines Großschadens die Betroffenen optimal versorgt hätten: Feuerwehrleute, Ärzte, Sanitäts- und Ret-tungsdienste. Die Mülheimer Krankenhäuser waren vorbereitet.

Insgesamt wurden über 750 Einsatzkräfte so organisiert, dass sie im Falle eines Großschadens die Betroffenen optimal versorgt hätten: Feuerwehrleute, Ärzte, Sanitäts- und Rettungsdienste. Die Mülheimer Krankenhäuser waren vorbereitet.
In den Städten Essen, Düsseldorf, Gelsenkirchen, Oberhausen und Duisburg wurden Behandlungsplätze und Patiententransportzüge vorgehalten.

Die Ladenstraßen waren um etwa 14 Uhr geräumt, die Räumung des Trödelmarktes dauerte bis kurz nach 15 Uhr. Nach dem Einsatz von Sprengstoffhunden dauerte es allerdings noch bis 19 Uhr, bis das Gelände wieder freigegeben wurde und die in Bereitschaft stehenden Einsatzkräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst abrücken konnten.

Bewährt hat sich auch das Sicherheitskonzept, das die Stadt für diese Art von Veranstaltungen dem Veranstalter des Trödelmarkts am RRZ aufgegeben hat.

 


2012

Ein Dachstuhlbrand am Frohnhauser Weg.

2012-10-09
LKW Unfall auf der A 40

Um kurz nach 7 Uhr wurde die Mülheimer Feuerwehr zu einem Verkehrsunfall auf die Autobahn A 40, zwischen den Anschlussstellen Heißen und Heimaterde in Fahrtrichtung Essen, gerufen.

Ein Klein-Lkw war aus bisher ungeklärter Ursache ins Schleudern geraten.
Dabei kippte der Anhänger zusammen mit seiner Ladung, einem Kleinbagger, um und kam auf der Seite zum Liegen.

Beim Eintreffen der Einsatzkräfte war die komplette Fahrbahn blockiert und im Berufsverkehr hatte sich bereits ein längerer Rückstau gebildet. Außerdem waren aus dem Bagger rund 150 bis 200 Liter Hydrauliköl auf die Fahrbahn und teilweise ins Erdreich gelaufen.

Der Bagger wurde von der Feuerwehr aufgerichtet und die Fahrbahn wurde mit Ölbindemittel abgestreut. Ein Klein-LKW war aus bisher ungeklärter Ursache ins Schleudern geraten. Dabei kippte der Anhänger zusammen mit seiner Ladung, einem Kleinbagger um und kam auf der Seite zu  liegen.

Der Bagger wurde von der Feuerwehr aufgerichtet und die Fahrbahn wurde mit Ölbindemittel abgestreut. Obwohl die Fahrzeuge gegen 8 Uhr durch die Feuerwehr von der Fahrbahn gezogen waren, konnte diese bisher nicht für den Verkehr freigegeben werden. Die poröse Fahrbahndecke aus Flüsterasphalt hatte eine große Menge Hydrauliköl aufgenommen und musste von einer Spezialfirma gereinigt werden. Außerdem mussten Teile des Erdreiches ausgekoffert werden. Das Umweltamt ermittelte. Der Verkehr wurde zunächst über die Anschlussstelle Heißen abgeleitet.

Die Feuerwehr war etwa eineinhalb Stunden mit fünf Fahrzeugen und 14 Einsatzkräften im Einsatz und übergab die Einsatzstelle an die Autobahnpolizei. Die Sperrung der A 40 dauerte wegen der aufwendigen Reinigung der Fahrbahn noch bis in die Mittagsstunden.

2012-09-25
Großbrand in Krefeld (2)

Am Dienstag, 25. September kam es gegen 7 Uhr zu einem Großbrand in einer Düngemittelfabrik in Krefeld. Eine dunkelgraue Rauchwolke zog auch über den Mülheimer Nord-Westen mit den Stadtteilen Speldorf, Broich, Styrum und Dümpten.

Die Rauchwolke zog über den Mülheimer Nord-Westen hinweg. Foto der Rauchwolke aus dem Technischen Rathaus.

In der Fabrik war am frühen Morgen ein Lager mit über 30.000 Tonnen Rohstoffen und Fertigprodukten in Brand geraten. Die etwa 130 x 180 Meter große Halle wurde komplett zerstört.

In der Fabrik war am frühen Morgen ein Lager mit dreißigtausend Tonnen Rohstoffen und Fertigprodukten in Brand geraten.  Wie bereits vor zwei Monaten wurden auf Anfrage der Feuerwehr Krefeld an die Bezirksregierung weitere Einheiten zur Unterstützung und Ablösung eingesetzter Kräfte angefordert.

Wie bereits vor zwei Monaten wurden auf Anfrage der Feuerwehr Krefeld an die Bezirksregierung weitere Einheiten zur Unterstützung und Ablösung eingesetzter Kräfte angefordert. Wieder wurde die MEO-Bereitschaft mit Einheiten aus Mülheim, Essen und Oberhausen in einer Gesamtstärke von über 100 Einsatzkräften eingesetzt.

Mit dem Einsatzauftrag: „Ablösung bisheriger Kräfte bei einem Brand in einer Düngemittelfabrik in Krefeld“ wurde der vierte Zug der Bereitschaft zwei um 9.31 Uhr über die Leitstelle der Berufsfeuerwehr Essen alarmiert. Der Zug der Feuerwehr Mülheim bestand aus fünf Fahrzeugen mit 21 Kräften der Freiwilligen Feuewehr und zwölf Kräften der Berufsfeuerwehr.

Die Züge Mülheim, Essen und Oberhausen wurden nach einer Lageschilderung durch den Bereitschaftsführer in ihre Einsatzabschnitte eingewiesen.

Die Züge Mülheim, Essen und Oberhausen wurden nach einer Lageschilderung durch den Bereitschaftsführer in ihre Einsatzabschnitte eingewiesen. Der Zug der Feuerwehr Mülheim bestand aus fünf Fahrzeugen mit  21 Kräften der Freiwilligen Feuewehr und 12 Kräften der Berufsfeuerwehr.

Ein Löschfahrzeug löste ein defektes Löschgruppenfahrzeug (LF) im Einsatzabschnitt I aus um die Löschwasserversorgung in einem Teilbereich des Abschnittes zu gewährleisten.
Ein weiteres Löschfahrzeug mit drei zusätzlichen Kräften wurden im Einsatzabschnitt IV eingesetzt, um dort Nachlöscharbeiten durchzuführen.

Zug Mülheim:
33 Kräfte von BF und FF
ELW 2
HLF, LF 16-TS, SW
KEF-Log

Das Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug (HLF) verblieb in einem der Bereitstellungsräume.
Der Schlauchwagen 2000 (SW) und der Einsatzleitwagen 2 (ELW) kamen nicht zum Einsatz.

Ein Löschfahrzeug löste ein defektes Löschgruppenfahrzeug im Einsatzabschnitt 1 aus um die Löschwasserversorgung in einem Teilbereich des Abschnittes zu gewährleisten Ein weiteres Löschfahrzeug mit drei zusätzlichen Kräften wurden im Einsatzabschnitt 4 eingesetzt, um dort Nachlöscharbeiten durchzuführen.

Die letzten Kräfte kehrten nach über zehn Stunden gegen 22.15 Uhr nach Mülheim zurück.

Den Schulen und Kindertagesstätten in den betroffenen Mülheimer Stadtteilen wurde vorsorglich empfohlen, Türen und Fenster geschlossen zu halten und die Pausen nicht im Freien zu verbringen. Schadstoffmessungen der Feuerwehr ergaben zu keiner Zeit bedenkliche Konzentrationen. Auch die Pflanzen- und Bodenproben des Landesamtes für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) wiesen auch Tage später zum Glück keine Belastungen auf.

Die Löscharbeiten in Krefeld zogen sich bis Freitag hin. Nach Ermittlungen der Brandsachverständingen ging der Brand von einem defekten Förderband in einer Abfüllanlage der Düngemittel aus. Fahrlässigkeit oder Brandstiftung werden ausgeschlossen.

2012-09-24
Dachstuhlbrand Schlägelstraße

Um 17.15 Uhr wurde die Feuerwehr zu einem Wohnungsbrand in die Schlägelstraße nach Styrum gerufen. In der Dachgeschosswohnung sollte sich noch eine Person aufhalten.
Beim Eintreffen der Löschzüge aus Heißen und Broich drangen Flammen und Rauch bereits aus dem Dachstuhl.
Die Bewohnerin der Nachbarwohnung wurde über eine Drehleiter aus ihrer Wohnung gerettet, da auch das Treppenhaus bereits stark verraucht war. Alle anderen 22 Bewohner hatten das Haus glücklicherweise bereits durch das Treppenhaus selbst verlassen.

Über zwei Drehleitern und Wasserwerfer, sowie mit insgesamt sechs Strahlrohren war der Brand schnell unter Kontrolle gebracht worden.

Beim Eintreffen der Feuerwehr schlugen Flammen und Rauch bereits aus dem offenem Dach. Über zwei Drehleitern wurde der Brand mit Waserwerfern gelöscht.

Menschen kamen bei dem Brand nicht zu Schaden. Die drei vom Rettungsdienst versorgten Bewohner mussten nicht in stationäre Behandlung. Für zwei von sechs Katzen kam in der Brandwohnung allerdings jede Hilfe zu spät.

Zur Brandursache hat die Kripo die Ermittlungen aufgenommen.
Wegen Einsturzgefahr des Dachstuhles durften das Haus und die übrigen Wohnungen allerdings noch nicht betreten werden. Die Bewohner wurden vorübergehend in einem Linienbus der MVG untergebracht und kamen teilweise solange bei Verwandten unter.
Für insgesamt acht Mieter wurden Notunterkünfte der Stadt bereitgestellt.

Insgesamt waren über 30 Einsatzkräfte vor Ort. Immer wieder fachten Windböen den Brand an. Ein Löschangriff von Innen war wegen Einsturzgefahr des Dachstuhles nicht mehr möglich.

Insgesamt waren zwei Löschzüge der Berufsfeuerwehr und eine Gruppe der Freiwilligen Feuerwehr aus Heißen mit über 30 Einsatzkräften im Einsatz.
Da starke Winde immer wieder Brandnester im Dachstuhl entfachten, war eine Brandwache zunächst bis 22 Uhr vor Ort.

Das Haus war einsturzgefährdet und über Wochen nicht mehr bewohnbar.
Die Kripo ermittelte als Brandursache einen technischen Defekt am Elektroherd in der Küche. Die Höhe des Schadens liegt vermutlich im sechsstelligen Bereich.

Parallel dazu war es durch starke Sturmböen zu etwa 20 Einsätzen mit umgestürzten Bäumen oder herunter zu stürzen drohenden Antennenanlagen gekommen. Diese Einsätze wurden vom Rest der Einsatzkräfte und den alarmierten Löschzügen der Freiwilligen Feuerwehr aus Broich und Heißen bewältigt.

2012-09-18
Pkw landet in Mülheimer Hebammenladen

Am Dienstagvormittag gegen 11.30 Uhr fuhr ein Pkw aus bisher noch ungeklärter Ursache in die Schaufensterscheibe der Schwangeren-Beratungsstelle in der Wallstraße.

Das Fahrzeug wurde zum Glück durch ein Podest hinter der Scheibe gebremst, befand sich aber bis zur Fahrgastzelle vor dem Schreibtisch im Geschäftsraum.

Das Fahrzeug wurde zum Glück durch ein Podest hinter der Scheibe gebremst, befand sich aber bis zur Fahrgastzelle vor dem Schreibtisch im Geschäftsraum. Der PKW wurde mit Hilfe der Seilwinde des Löschfahrzeuges wieder auf die Straße gezogen und dem Abschleppdienst übergeben.

Der Fahrer hatte das Fahrzeug schon vor dem Eintreffen der Feuerwehr verlassen. Nach Untersuchung durch die mitalarmierte Notärztin wurde er zur weiteren Behandlung mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus transportiert.
Zwei weitere Personen wurden zum Glück nur leicht verletzt, sodass hier kein Transport ins Krankenhaus notwendig war.

Der Pkw wurde mit Hilfe der Seilwinde des Löschfahrzeuges wieder auf die Straße gezogen und dem Abschleppdienst übergeben.

Insgesamt waren 20 Kräfte ausgerückt und fast eine Stunde im Einsatz.

2012-09-15
Verkehrsunfall Großenbaumer Straße mit drei Verletzten.

Am frühen Sonntagmorgen gegen 6 Uhr wurde der Leitstelle der Feuerwehr Mülheim an der Ruhr über Notruf ein schwerer Verkehrsunfall auf der Großenbaumerstraße, in Höhe Mühlenbergsheide, mit mehreren verletzten Personen gemeldet.
Die Feuerwehr war wenige Minuten später mit einem Hilfeleistungszug, drei Rettungswagen und zwei Notärzten vor Ort.

Am frühen Sonntagmorgen gegen 6 Uhr wurde der Leitstelle der Feuerwehr Mülheim an der Ruhr über Notruf ein schwerer Verkehrsunfall auf der Großenbaumerstraße, in Höhe Mühlenbergsheide, mit mehreren verletzten Personen gemeldet. Aus bisher ungeklärter Ursache war ein PKW in einer Kurve von der Fahrbahn abgekommen und gegen einen Baum geprallt.

Aus bisher ungeklärter Ursache war ein Pkw in einer Kurve von der Fahrbahn abgekommen und gegen einen Baum geprallt. Bei dem Aufprall wurden drei Insassen im Pkw schwer verletzt. Zwei Insassen waren im Fahrzeug eingeklemmt und mussten mit hydraulischem Rettungsgerät aus dem Auto befreit werden. Ein Mitfahrer konnte sich selbst befreien und lag verletzt neben dem Fahrzeug.
Die verletzten Personen wurden noch während der Rettung von den Notärzten behandelt und anschließend mit Rettungswagen der Feuerwehr in Krankenhäuser transportiert.

Zwei Insassen waren im Fahrzeug eingeklemmt und mussten mit hydraulischem Rettungsgerät aus dem Auto befreit werden. Die verletzten Personen wurden noch während der Rettung von den Notärzten behandelt und anschließend mit Rettungswagen der Feuerwehr in Krankenhäuser transportiert.

Zur Ursachenermittlung wurde das Unfallfahrzeug zunächst von der Polizei beschlagnahmt.
Während der Rettungs- und Bergungsmaßnahmen war die Großenbaumerstraße für den Fahrzeugverkehr in dem Bereich voll gesperrt.
Insgesamt waren 25 Einsatzkräfte circa 1 1/2 Stunden im Einsatz.

2012-09-01
Lagerhallenbrand an der Duisburger Staße

Gegen 20.30 Uhr wurde die Feuerwehr zu einem noch unklaren Brand auf der Duisburger Straße, im Bereich der Eisenbahnunterführung-Speldorf, gerufen.

Nach dem Eintreffen des Löschzuges der Hauptfeuerwache wurde festgestellt, dass angrenzend an eine Schreinerei ein zum Teil leerstehendes Gebäude von einer Größe von etwa 20 mal 20 Meter brannte. Der Brand hatte schon Bereiche des Gebäudedaches in Mitleidenschaft gezogen. Daraufhin wurde der Löschzug der Feuerwache Heißen nachalarmiert.

Der Brand wurde umfassend mit fünf Strahlrohren, unter zum Teil schwierigen Bedingungen, da zum Gebäude kein direkter Zugang besteht, bekämpft.
Zur weiteren Unterstützung der Einsatzkräfte wurden die Freiwillige Feuerwehr von Broich und Heißen angefordert.

Der Brand wurde umfassend mit 5 Strahlrohren, unter zum Teil schwierigen Bedingungen, da zum Gebäude kein direkter Zugang bestand, bekämpft. Zur weiteren Unterstützung der Einsatzkräfte wurden die Freiwillige Feuerwehr von Broich und Heißen angefordert. Der Straßenbahnverkehr der Duisburger Straße musste für die Zeit der Löscharbeiten bis in die Nacht eingestellt und die Oberleitungen vorsorglich abgeschaltet werden. Der angrenzende Schreinerei- und Messebaubetrieb wurde durch den massiven Feuerwehreinsatz nicht in Mitleidenschaft gezogen.

Der Straßenbahnverkehr der Duisburger Straße musste für die Zeit der Löscharbeiten bis in die Nacht eingestellt und die Oberleitungen vorsorglich abgeschaltet werden.
Der angrenzende Schreinerei- und Messebaubetrieb wurde durch den massiven Feuerwehreinsatz nicht in Mitleidenschaft gezogen.
Eine Brandwache mit einem Löschfahrzeug befandt sich zu Nachlöscharbeiten bis in die Vormittagstunden  an der Einsatzstelle.
Insgesamt waren fast 40 Einsatzkräfte von Berufs- und Freiwilliger Feuerwehr mit 14 Fahrzeugen im Einsatz.

Aufgrund verschiedener Indizien ermittelt die Kriminalpolizei wegen vorsätzlicher Brandstiftung.

2012-08-24
Bombenfund am Schildberg - Zehn Zentner Bombe erfolgreich entschärft -

Bei Geländeuntersuchungen wurde im Rahmen eines Bauantrages für den Ausbau einer Kindertagesstätte, in 3,5 Metern Tiefe auf dem Gelände am Schildberg/Ecke Denkhauser Höfe, eine zehn Zentnerbombe aus dem zweiten Weltkrieg gefunden.

Die Einweisung der beteiligten Ämter und Organsisationen in die Lage fand in den Räumen der Berufsfeuerwehr statt Letzte Presseinformationen durch den Dezernenten, Stadtdirektor Dr. Steinfort, in den Räumen der MEG.

Bis zur Entschärfung am Freitag, 24. August mussten unter Federführung des Ordnungsamtes erhebliche Vorbereitungen getroffen werden. Im Umkreis von 500 Metern um den Bombenfund mussten alle Bewohner bis 9 Uhr ihre Häuser verlassen haben. Das Altenheim Auf dem Bruch mit etwa 120 Bewohnern wurde komplett geräumt. 19 bettlägerige Patienten wurden mit Rettungs- und Krankenwagen in andere Mülheimer Heime transportiert. Rollstuhlfahrer und alle anderen gehbehinderten Bewohner wurden mit Kleintransportern und Mannschaftswagen des Mülheimer Rettungsdienstes und der Freiwilligen Feuerwehr, sowie Bussen der MVG, meistens zu Verwandten oder in die Versorgungsstelle an der Gustav-Heinemann-Schule transportiert.

Alle sechs Kitas und acht Schulen im 1000-Meter-Bereich blieben geschlossen, Kirchen und Friedhöfe sagten alle Veranstaltungen ab. Der Real-Markt wurde von 9 Uhr an geschlossen. Ein Überflugverbot der Luftfahrtbehörde wurde ebenfalls verhängt.

Nach erfolgreicher Entschärfung präsentierte Sprengmeister Peter Giesecke dem herausgedrehten Zünder. Die Bombe wird aus der fast 4 Meter tiefen Grube gehoben und vom Kampfmittelräumdienst entsorgt.

Fahrzeuge mit entsprechenden Durchsagen von Ordnungsamt und Feuerwehr fuhren ab 9 Uhr durch die betreffenden Bereiche. Im äußeren 1000-Meter-Kreis sollten die Bewohner ihre Häuser und Wohnungen nicht verlassen und sich nicht am Fenster aufhalten. Insgesamt betroffen waren 14.756 Personen in 7.422 Haushalten. Polizei und Ordnungsamt bewachten alle Zufahrten zu den Bereichen.

Nach Freigabe des Ordnungsamtes um 11.04 Uhr begann Sprengmeister Peter Giesecke vom Kampfmittelbeseitigungsdienst mit der Entschärfung der 500 Kilo schweren Bombe.
Nach 22 Minuten kam die erlösende Nachricht: „Die Bombe ist entschärft“.

Auch die Presse- und Medienvertreter kamen zu ihrem Recht. Fast 30 Journalisten, darunter auch einige Kamerateams, durften sich vor Ort ein Bild vom Geschehen machen.

Der Mülheimer Rettungsdienst hatte auf dem Gelände der alten Feuerwache Aufstellung genommen Löschzug und Rettungswagen standen bei der MEG in Bereitschaft

Die Sperren wurden aufgehoben und die evakuierten Personen wurden auf den gleichen Wegen wieder zurückgebracht. Gegen 18 Uhr hatten die Einsatzkräfte ihre Arbeit getan und in Dümpten konnte der Alltag wieder einkehren.

Insgesamt waren bei Aktion fast 300 freiwillige und hauptberufliche Helfende im Einsatz:

HelferInnen Kräfte
Feuerwehr
50
Freiwillige FW 20
Ordnungsamt 50
Polizei 52
DRK 60
JUH 50
DLRG/Malteser

11

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293 Einsatzkräfte

2012-07-09
Großbrand in Krefeld (1)

Am Montag, 9. Juli kam es in Krefeld zu einem Großbrand in einem Holzlager.

Auf Anfrage der Feuerwehr Krefeld wurden über die Bezirksregierung weitere Einheiten zur Unterstützung und Ablösung eingesetzter Kräfte angefordert.

Eine davon war die sogenannte MEO-Bereitschaft, Einheiten aus Mülheim, Essen und Oberhausen mit einer Gesamtstärke von über 100 Einsatzkräften. Der vierte Zug der Bereitschaft 2, mit 27 Kräften der Feuerwehr Mülheim, wurde am 9. Juli um 23.30 Uhr über die Leitstelle der Berufsfeuerwehr Essen alarmiert und rückte nach Herstellung der Einsatzbereitschaft am nächsten Morgen gegen 6 Uhr aus.

Am Montag, den 9. Juli kam es in Krefeld zu einem Großbrand in einem Holzlager. Auf Anfrage der Feuerwehr Krefeld wurden über die Bezirksregierung weitere Einheiten zur Unterstützung und Ablösung eingesetzter Kräfte angefordert. Der 4.Zug der MEO-Bereitschaft 2 mit 27 Kräften der Feuerwehr Mülheim wurde am 09.07.12 um 23:30 Uhr Uhr über die Leitstelle der BF Essen alarmiert

Die Züge wurden durch den Bereitschaftsführer in ihre Abschnitte eingewiesen:
Die Feuerwehr Mülheim übernahm den Unterabschnitt der Kleingewerbehallen zwischen Tor 20 bis 30.
Hier waren im Einzelnen folgende Aufgaben zu erfüllen:

  • Ein Trupp besetzte eine Krefelder Tragkraftspritze und war zusammen mit einem Mülheimer Löschfahrzeug für die die Wasserversorgung von der Kempener Allee zuständig.
  • Ein weiteres Mülheimer Löschfahrzeug versorgte einen Untereinsatzabschnitt mit Löschwasser.
  • Eine Gruppe übernahm das Auftrennen der Metalldachhaut über Tor 30, unter Einsatz eines Wasserwerfers.
  • Eine weitere Gruppe löschte Unterseite der Tore mit drei Trupps unter Atemschutzgeräten.
Ein Trupp besetzte eine Krefelder Tragkraftspritze und war zusammen mit einem Mülheimer Löschfahrzeug für die die Wasserversorgung von der Kempener Allee zuständig. Ein weiteres Mülheimer Löschfahrzeug versorgte einen Untereinsatzabschnitt mit Löschwasser.

Nach der Ablösung durch weitere nachgeforderte Einheiten konnten die 13 Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr und 14 Kräfte der Berufsfeuerwehr gegen 17 Uhr die Rückfahrt nach Mülheim antreten und waren damit fast zwölf Stunden im Einsatz.

Als Fahrzeuge waren vor Ort:
ELW 2 als mobile Einsatzleitstelle
HLF 20-6 und LF 16-TS als Löschgruppenfahrzeuge
KEF-Log als Logistikfahrzeug

Eine Gruppe übernahm das Auftrennen der Metalldachhaut über Tor 30 unter Einsatz eines Wasserwerfers. Erst in der Nacht zu Mittwoch konnte der Brand unter Kontrolle gebracht werden. Die Nachlöscharbeiten an einzelnen Brandnestern dauerten auch vier Tage nach Brandausbruch noch an.

Erst in der Nacht zu Mittwoch konnte der Brand unter Kontrolle gebracht werden.
Die Nachlöscharbeiten an einzelnen Brandnestern dauerten auch vier Tage nach Brandausbruch noch an.
Aus Krefeld waren 100 Berufsfeuerwehrleute und 100 Freiwillige Feuerwehrleute im Einsatz, von Auswärts nochmals insgesamt rund 600, ebenso 180 Rettungsdienstkräfte und 270 Polizisten.

2012-07-04
Wohnungsbrand Schöltges Hof

Um 2.20 Uhr kam es in der Nacht zum Mittwoch zu einem Wohnungsbrand am Schöltges Hof.

Nach ersten Meldungen von mehreren Anrufern handelte es sich um eine starke Rauchentwicklung aus der Wohnung eines Vierfamilienhauses.Beim Eintreffen der Feuerwehr schlugen bereits Flammen aus einem der Fenster in der ersten Etage.
Nach ersten Meldungen von mehreren Anrufern handelte es sich um eine starke Rauchentwicklung aus der Wohnung eines Vierfamilienhauses. Beim Eintreffen der Feuerwehr schlugen bereits Flammen aus einem der Fenster in der ersten Etage. Bis auf den Mieter der Brandwohnung hatten die vier Bewohner das Haus bereits verlassen, da ein aufmerksamer Nachbar sie rechtzeitig geweckt hatte.

Da sich noch eine Person in der Wohnung aufhalten sollte, wurde ein Trupp mit  Atemschutzgeräten und einer Wärmebildkamera über den Treppenraum in die Brandwohnung geschickt. Ein weiterer Trupp ging über die Drehleiter in das Giebelfenster vor. Die vermisste Person konnte nicht gefunden werden und hatte sich offensichtlich zum Zeitpunkt des Feuers nicht in der Wohnung aufgehalten.

Die Feuerwehr war mit zwei Löschzügen und insgesamt 28 Kräften der Feuerwachen Heißen und Broich, sowie mit Kräften der Freiwilligen Feuerwehr vor Ort. Weiterhin wurden zwei Strahlrohe zum Sichern des angrenzenden Gebäudes und ein Wasserwerfer über eine zweite Drehleiter eingesetzt.

Weiterhin wurden zwei Strahlrohre zum Sichern des angrenzenden Gebäudes und ein Wasserwerfer über eine zweite Drehleiter eingesetzt. Es mussten Teile der Dachhaut geöffnet werden, um an versteckte Glutnester zu gelangen.

Da sich noch eine Person in der Brandwohnungswohnung aufhalten sollte, wurde ein Trupp unter Atemschutzgeräten mit einer Wärmebildkamera über den Treppenraum in die Brandwohnung geschickt. Weiterhin wurden zwei Strahlrohe zum Sichern des angrenzenden Gebäudes und ein Wasserwerfer über eine zweite Drehleiter eingesetzt.

Das benachbarte Gebäude am Burgacker wurde ebenfalls geräumt und die Bewohner ins Freie gebracht. Insgesamt sieben betroffene Personen wurden von der Notfallseelsorge in einem bereitgestellten Bus der Mülheimer Verkehrsgesellschaft betreut.

Zur Brandursache kann zum jetzigen Zeitpunkt noch keine Angabe gemacht werden. Die Kripo ermittelt. Die Schadenhöhe dürfte sich auf mehrere Zehntausend Euro belaufen. Das benachbarte Gebäude am Burgacker wurde ebenfalls geräumt und die Bewohner ins Freie gebracht.  Insgesamt sieben betroffene Personen wurden von der Notfallsseelsorge in einem bereitgestellten Bus der Mülheimer Verkehrsgesellschaft betreut.

Bild des ausgebrannten Dachtstuhls.

Die Feuerwehr war mit zwei Löschzügen und insgesamt 28 Kräften der Feuerwachen Heißen und Broich, sowie mit Kräften der Freiwilligen Feuerwehr vor Ort. Eine Brandwache war bis in die frühen Morgenstunden mit Nachlöscharbeiten beschäftigt.

Nach Ermittlungen der Kriminalpolizei konnte der Wohnungsinhaber noch in der Nacht auf der Schlossbrücke festgenommen werden. Es besteht der Verdacht der schweren Brandstiftung. Er wurde mittlerweile in eine Psychiatrie eingewiesen.

Alle vier Wohnungen des Hauses waren nicht mehr bewohnbar. Die Betroffenen waren zunächst bei Verwandten untergebracht. Die Schadenhöhe dürfte sich auf mehrere Zehntausend Euro belaufen.

 

2012-05-07
Dachstuhlbrand am Frohnhauser Weg

Kurz vor 5 Uhr morgens wurde der Feuerwehr ein Brand am Frohnhauser Weg, vermutlich in einem Autohaus, gemeldet. Diese rückte zunächst mit 25 Einsatzkräften der Löschzüge beider Feuerwachen aus. Auf der Anfahrt war von der A 40 aus bereits starke Rauchentwicklung zu sehen.

Insgesamt waren über 30 Einsatzkräfte von Berufs- und Freiwilliger Feuerwehr mit 10 Fahrzeugen im Einsatz. Kurz vor 5 Uhr morgens wurde der Feuerwehr ein Brand am Frohnhauser Weg, vermutlich in einem Autohaus, gemeldet.

Nach dem Eintreffen und erster Erkundung wurde festgestellt, dass der Dachstuhl eines 1 ½-geschossigen Wohn- und Geschäftshauses neben dem Autohaus in voller Ausdehnung brannte. Daraufhin wurden zusätzlich die Löschzüge Heißen und Broich der Freiwilligen Feuerwehr alarmiert.

Der einzige Bewohner des Hauses hielt sich im Erdgeschoss auf und war auf der Suche nach seinem Schäferhund.

Der Brand wurde mit insgesamt drei Strahlrohren, teilweise über Drehleitern, gelöscht. Der Dachstuhl wurde allerdings völlig zerstört. Das Haus ist nicht mehr bewohnbar und musste auf seine Statik überprüft werden.

Der Dachstuhl wurde allerdings völlig zerstört. Das Haus ist nicht mehr bewohnbar und muss auf seine Statik überprüft werden. Auf der Anfahrt war von der A 40 aus bereits starke Rauchentwicklung zu sehen.

Vorsorglich wurde der Bewohner wegen des Verdachts einer Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus gefahren. Der Schäferhund wurde gefunden und von der Feuerwehr ins Städtische Tierheim gebracht.

Insgesamt waren über 30 Einsatzkräfte von Berufs- und Freiwilliger Feuerwehr mit zehn Fahrzeugen im Einsatz. Die Nachlöscharbeiten wurden um kurz nach 11 Uhr beendet.

2012-03-01
Dachstuhlbrand an der Kappenstraße

Gegen 11.50 Uhr wurde die Feuerwehr am Mittag von einem Anwohner zu einem Dachstuhlbrand in der Kappenstraße 23 gerufen.

Es rückten beide Löschzüge der Feuerwachen Heißen und Broich mit zunächst neun Fahrzeugen und 20 Einsatzkräften zur Einsatzstelle aus.
Für den Grundschutz auf den Wachen wurden außerdem die Löschzüge der Freiwilligen Feuerwehr aus Broich und Heißen alarmiert.

Gegen 10 vor 12 Uhr wurde die Feuerwehr am Mittag von einem Anwohner zu einem Dachstuhlbrand in der Kappenstraße 23 gerufen. Beim Eintreffen der ersten Kräfte schlugen die Flammen bereits aus dem Dach des 3-geschossigen Doppelhauses.

Beim Eintreffen der ersten Kräfte schlugen die Flammen bereits aus dem Dach des dreigeschossigen Doppelhauses.
Der Brand hatte sich über den Spitzboden auf das komplette Dach ausgedehnt und von dort auf das Badezimmer und das Wohnzimmer einer der Dachgeschosswohnungen übergegriffen.

Personen kamen nicht zu Schaden. Ein Bewohner konnte sich ins Freie retten, die Bewohner der Nachbarwohnung kamen während der Löscharbeiten nach Hause.

Insgesamt mussten die 16 Bewohner das Haus verlassen. Sie wurden in einem Linienbus der MVG von Notfallseelsorgern betreut.

Der Brand hatte sich über den Spitzboden auf das komplette Dach ausgedehnt und von dort auf das Badezimmer und das Wohnzimmer einer der Dachgeschosswohnungen übergegriffen. Insgesamt waren 13 Fahrzeuge, darunter auch die mobile Leitstelle, mit über 30 Einsatzkräften von Berufs- und Freiwilliger Feuerwehr vor Ort.

Durch den Einsatz von insgesamt vier Trupps und zwei Drehleitern konnte ein Übergreifen auf die Nachbarwohnung im Dachgeschoss zwar verhindert werden, jedoch sind beide Wohnungen durch Rauch und Löschwasser zurzeit nicht mehr bewohnbar.

Insgesamt waren 13 Fahrzeuge, darunter auch die mobile Leitstelle, mit über 30 Einsatzkräften von Berufs- und Freiwilliger Feuerwehr vor Ort. Die Nachlöscharbeiten dauerten noch bis in den Abend an.

Durch den Einsatz von insgesamt vier Trupps und zwei Drehleitern konnte ein Übergreifen auf die Nachbarwohnung im Dachgeschoss zwar verhindert werden, jedoch sind beide Wohnungen durch Rauch und Löschwasser zur Zeit nicht mehr bewohnbar. Insgesamt mussten die 16 Bewohner das Haus verlassen. Sie wurden in einem Linienbus der MVG von Notfallseelsorgern betreut.

Als Ursache kommen möglicherweise Dacharbeiten in Frage, die bereits mehrere Tage im Gange waren. Die Brandsachverständigen der Kripo haben die Ermittlungen aufgenommen.

Während der Löscharbeiten war die Kappenstraße komplett gesperrt.

2012-02-22
Pkw-Brand nach Verkehrsunfall

Um 12.44 Uhr wurde der Feuerwehr ein Pkw-Brand nach einem Verkehrsunfall auf der Unteren Saarlandstraße gemeldet. Daraufhin wurden der Notarzt, ein Rettungswagen und ein Löschfahrzeug der Feuerwache Heißen alarmiert.

Der Fahrer und sein Beifahrer konnten sich zum Glück leicht verletzt aus dem auf dem Dach liegenden und bereits brennenden Fahrzeug befreien.

Der Fahrer eines Pkw der Marke VW-Golf hatte aus bisher unbekannten Gründen die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren, war von der Straße abgekommen, gegen einen Laternenmast geprallt und hatte sich überschlagen. Der Fahrer und sein Beifahrer konnten sich zum Glück leicht verletzt aus dem auf dem Dach liegenden und bereits brennenden Fahrzeug befreien. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte stand das Fahrzeug bereits komplett in Flammen. Die Unfallbeteiligten wurden vom Mülheimer Rettungsdienst übernommen und ins Krankenhaus transportiert. Der Brand wurde unter Atemschutzgeräten gelöscht.

Wegen der Aufräumarbeiten, unter anderem auch der Arbeiten des RWE an dem Laternenmast, musste die Untere Saarlandstraße in beiden Fahrtrichtungen bis 14.30 Uhr gesperrt werden.

2012-01-08
Großbrand bei der DHC

Großeinsatz der Feuerwehr bei der Firma DHC Solvent Chemie an der Timmerhellstraße im Mülheimer Hafengebiet

Am 8. Januar 2012 kam es gegen 16.50 Uhr bei der Firma DHC Solvent Chemie GmbH zu einem Brand an einer Rohrleitung an einer Destillationskolonne.

Großeinsatz der Feuerwehr bei der Fa. DHC Solvent Chemie an der Timmerhellstraße im Mülheimer Hafengebiet. Als  Ursache für den Brand wird geht man davon aus, dass Kerosin (Flugturbinenkraftstoff) aus einem Leck einer Rohrleitung ausgetreten war und sich entzündet hatte. Großeinsatz der Feuerwehr bei der Fa. DHC Solvent Chemie an der Timmerhellstraße im Mülheimer Hafengebiet

Die Feuerwehr Mülheim wurde sofort alarmiert und rückte mit insgesamt vier Löschzügen und 70 Einsatzkräften der Berufsfeuerwehr und der Freiwilligen Feuerwehr zur Brandbekämpfung aus.

An der Einsatzstelle wurden alle drei Drehleitern der Mülheimer Feuerwehr eingesetzt. Zur Sicherstellung des Brandschutzes im Stadtgebiet unterstützte die Feuerwehr Duisburg mit einer Drehleiter.

Die Brandbekämpfung wurde umgehend eingeleitet, sodass der Brand schnell unter Kontrolle war.

Wichtig waren die umfangreichen Kühlmaßnahmen. Dadurch konnte eine Brandausbreitung verhindert werden. Bei dem Einsatz waren keine Personen zu Schaden gekommen. Nach einer Schadstoffmessung konnten keine Beeinträchtigungen der Umgebung festgestellt werden. Die Bevölkerung war durch den Brand nicht gefährdet. 

Die Polizei hatte das im Hafengebiet gelegene Gelände weiträumig abgesperrt.

Als Ursache für den Brand geht man davon aus, dass Kerosin (Flugturbinenkraftstoff) aus einem Leck an einer Rohrleitung ausgetreten war und sich entzündet hatte.

 


2011

Die Drehleitern der Feuerwehr kommen oft zum Einsatz.

2011-06-03 Lagerhallenbrand Sommerfeld

Gegen 8.30 Uhr kam es zu einem Brand bei der Firma ThyssenKrupp Presta SteerTec an der Sommerfeldstraße. Aus dem Dach einer Halle, in der Kartonagen gelagert wurden, schlugen Flammen und Rauch. Der Brand wurde über die Brandmeldeanlage und telefonisch bei der Feuerwehr gemeldet.

Die Löschzüge der Hauptwache in Broich und der Feuerwache 2 in Heißen rückten mit 9 Fahrzeugen und insgesamt 25 Einsatzkräften aus. Beim Eintreffen der Feuerwehr brannte die Halle in voller Ausdehnung, es wurden mehrere B- und C- Rohre vorgenommen.

Daraufhin wurden die Löschzüge der Hauptwache in Broich und der Feuerwache 2 in Heißen alarmiert. Diese rückten mit neun Fahrzeugen und insgesamt 25 Einsatzkräften aus.

Gleichzeitig wurde die Freiwillige Feuerwehr und die dienstfreien Kräfte der Berufsfeuerwehr alarmiert.

Beim Eintreffen der Feuerwehr brannte die Halle bereits in voller Ausdehnung. Es wurden mehrere B- und C- Rohre sowie ein Wasserwerfer über eine Drehleiter vorgenommen. Durch eine Riegelstellung zum Nachbargebäude konnte ein Übergreifen der Flammen verhindert werden.

Personen kamen bei dem Brand nicht zu Schaden. Das Personal hatte sich vorbildlich verhalten. Die Betriebsstätte war beim Eintreffen der Feuerwehr bereits komplett geräumt worden.

Das Hallendach stürzte aufgrund der hohen Brandtemperaturen ein. Ein Übergreifen auf die angrenzende Halle konnte verhindert werden. Zum Nachbargebäude wurde eine Riegelstellung  aufgebaut um ein Übergreifen der Flammen zu verhindern.

Die Brandursachenermittler der Polizei gehen von fahrlässiger Brandstiftung aus, da sich bei Ausbruch des Brandes Personen in der Halle befanden.

2011-10-06
Schwerer Verkehrsunfall am Kuhlendahl

Lkw rollt gegen Wohnhaus

Am Donnerstag gegen 16.30 Uhr wurde der Feuerwehr ein schwerer Verkehrsunfall auf der Straße Kuhlendahl gemeldet. Es rückten daraufhin die Rüstzüge der Feuerwache 1 und der Feuerwache 2, ein Rettungswagen und ein Notarzt zur Einsatzstelle aus. Insgesamt waren 35 Einsatzkräfte vor Ort.

Der PKW wurde gegen die Hauswand gedrückt und völlig zerstört. Ein weiteres Fahrzeug wurde in eine Einfahrt geschleudert.

Aus bisher noch ungeklärter Ursache war der abgestellte Lkw eines Umzugsunternehmens auf der abschüssigen Strecke führerlos ins Rollen geraten. Dabei hat er einen geparkten Pkw gerammt und einen weiteren Pkw vor sich her geschoben und schließlich in einer Garageneinfahrt umgeworfen, bevor er ein Haus rammte und dort zum Stehen kam. Hierbei wurde ein dritter Pkw zwischen der Hauswand und dem Lkw zerquetscht.

Wegen der Bergungsarbeiten war der Kuhlendahl fast zwei Stunden gesperrt. Der Gebäudeschaden war erheblich. Zum Glück hatte sich niemand im Fahrzeug befunden.

Der Fahrer versuchte den Lkw auf seiner Talfahrt zu stoppen, wurde hierbei schwer verletzt und musste nach der notärztlichen Versorgung mit dem Rettungshubschrauber in die Unfallklinik nach Duisburg geflogen werden. Zwei weitere Personen mit Kreislaufproblemen wurden vom Mülheimer Rettungsdienst betreut.

Der schwer verletzte LKW-Fahrer wurde von Notarzt und Rettungsdienst behandelt. Mit dem Rettungshubschrauber Christoph 9 wurde der Patient in die Unfallklinik nach Duisburg geflogen.

Die Feuerwehr streute auslaufende Betriebsstoffe ab und führte vorsorglich Messungen im Keller des beschädigten Hauses durch, da aus dem an der Hauswand eingeklemmten PKW Benzin in der Nähe eines Kellerlichtschachtes ausgelaufen war. Dazu wurde auch das Umweltamt der Stadt zur Einsatzstelle gerufen. Aufgrund der Brandgefahr wurde vorsorglich ein Löschangriff vorbereitet.

Während der aufwendigen Bergungsarbeiten und der Unfallaufnahme durch die Polizei musste die Straße Kuhlendahl für fast zwei Stunden komplett gesperrt werden.

 


2010

Ein PKW brennt in voller Ausdehnung. Ursache unbekannt.

2010-10-18
Giftschlange an der Kleiststraße entflohen

In einer Wohnung des Hauses Kleiststraße 161 war am Abend des 17. März 2010 eine Schlange aus ihrem Terrarium entwichen. Der Wohnungsinhaber hatte das Tier erst vor kurzem auf einer Reptilienbörse erstanden.

Als den gegen 1 Uhr am Donnerstag, 18. März alarmierten Einsatzkräften der Feuerwehr eröffnet wurde, dass es sich um eine Giftschlange handelt, wurde die Reptilienfachgruppe der Feuerwehr Düsseldorf zur Unterstützung angefordert. Das Jungtier, eine etwa 30 Zentimeter lange, etwa fingerdicke Monokelkobra (naja kaouthia) war zunächst nicht aufzufinden.
In NRW gibt es kein Gesetz, dass den Kauf und die Haltung von giftigen Schlangen oder anderen Reptilien verbietet. Auch Halter werden nicht auf ihre Eignung geprüft.

In diesem Dachgeschoss hatte sich die giftige Schlange verkrochen. Das Medieninteresse war riesengroß. Der Einsatz in der Mülheimer Kleiststraße ging tagelang bundesweit durch die Presse.

Nachdem die gesamte Wohnung gründlich durchsucht worden war, wurde damit begonnen, die Holzdielen aufzunehmen. Es wurde vermutet, dass das schlanke Tier sich durch eine Ritze der Dielen dorthin verkrochen hatte. Bis in die Abendstunden wurde die Wohnung komplett ausgeräumt, die Dielen in jedem Zimmer herausgenommen und die Schotterfüllung durchsucht. Die Möbel wurden bei einem Umzugsunternehmen zwischengelagert.

Die Wohnung des 19-jährigen Schlangenhalters war nicht mehr bewohnbar. Die Bewohner der zwei darunter befindlichen Wohnungen im Erdgeschoss und 1. Obergeschoss hatten auf Anraten der Ordnungsbehörden ebenfalls das Haus verlassen und kamen vorläufig bei Verwandten unter.

Zweimal täglich fanden in der mittlerweile vor Ort eingerichteten mobilen Führungsstelle Lagebesprechung statt, an denen neben allen Entscheidungsträgern von Feuerwehr und Ordnungsamt auch die Experten der Reptilienfachgruppe der Feuerwehr Düsseldorf teilnahmen.

Das Medieninteresse war enorm. Zeitweise hielten sich bis zu 20 Journalisten von allen bekannten Sendern, Agenturen und Zeitungen vor dem Haus in der Kleiststraße auf. Immer wieder mussten Sprecher von Stadt, Ordnungsamt und Feuerwehr den Journalisten Rede und Antwort stehen. Zwischendurch wurden auch spontan Pressekonferenzen auf der Straße abgehalten.

Fachleute aus der ganzen Republik boten immer wieder ihre Hilfe und gute Ratschläge an.

Für den Fall eines Bisses wurde ein Gegengift vor Ort vorgehalten. Es wurde extra aus Düsseldorf angefordert. Neben einem Rettungswagen stand ständig ein Notarzt in Bereitschaft und im Evangelischen Krankenhaus Mülheim wurde ein Intensivbett bereitgehalten.

Ab dem zweiten Tag musste die Kleiststraße für den Durchgangsverkehr gesperrt werden. Die Dachgeschosswohnung wurde komplett entkernt. Die vielen Hohlräume stellten sich als großes Problem heraus.

Am ersten Tag waren Feuerwehr und Ordnungsamt mit insgesamt 20 Einsatzkräften bis gegen 18 Uhr vor Ort. Die Suche sollte am nächsten Tag fortgesetzt werden.

Mit Handzetteln und Flugblättern wurden die Bewohner in einem Umkreis von 500 Metern informiert. Mitarbeitende des Ordnungsamtes gingen von Tür zu Tür. Betroffen waren auch die Anwohner aus der Nachbarstadt Essen. Ansprechpartner in Notfällen war die Feuerwehr über den Notruf 112. Für sonstige Fragen wurde eine 24-Stunden-Hotline eingerichtet.

Freitag, 19. März 2010

Um 8 Uhr ging die Suche nach der Monokelkobra weiter. Als weitere Maßnahme wurde beschlossen, sämtlichen bisher angefallenen Schutt aus den Zwischenböden und den freigelegten Hohlräumen zu entfernen. Eine Baufirma sollte mit Arbeitskräften und Containern unterstützen. Mühevoll und unter ständiger Aufsicht von Experten wurde der Schutt ins Freie gebracht.

Die Verpflegung der Kräfte an der Einsatzstelle wurde mittlerweile durch das Deutsche Rote Kreuz wahrgenommen. Nicht nur die Einsatzkräfte durften sich an belegten Brötchen, Gulasch mit Nudeln oder Eintopf stärken. Auch die Vertreter der Presse, die teilweise zwölf Stunden vor Ort ausharrten, wurden versorgt. Diese Maßnahme ist dann auch mit großem Wohlwollen aufgenommen worden.

Samstag, 20. März 2010 und Sonntag, 21. März 2010

An beiden Tagen waren wieder die Einsatzkräfte von Feuerwehr, Ordnungsamt und Rettungsdienst ab 8 Uhr vor Ort. Vier Möbelpacker eines Mülheimer Umzugsunternehmens rückten am Morgen zunächst die Möbel der Wohnung im ersten Obergeschoss von den Wänden. Inventar, das im Weg war, wurde nach draußen in den Umzugswagen und später wieder zurückgetragen. Alles unter den wachsamen Augen der Schlangenexperten.
Später wurde eine Ortungstruppe des THW aus Duisburg angefordert, die mit einer Endoskop-Kamera am Nachmittag mögliche, nicht einsehbare Schlupflöcher und Zwischenräume im Haus inspizierte.

Noch im Laufe des Sonntags wurde die Suche vorerst eingestellt.

Die Meinung der Anwohner war natürlich genauso wichtig. Lagebesprechung in der mobilen Einsatzleitstelle ELW 2. Mit den Experten der Reptilienfachgruppe wurde regelmäßig das weitere Vorgehen beraten.

Ab Montag, 22. März 2010

Es wurde entschieden, die Wohnung zu versiegeln und die Schlange auszuhungern. Um eventuelle Bewegungen der giftigen Kobra zu entdecken, wurde an neuralgischen Punkten Mehl ausgestreut und Klebeband aufgebracht. Die Hausbewohner schliefen bei Verwandten und hielten sich nur tagsüber in ihren Wohnungen auf.

Am Montag morgen verteilten Mitarbeiter des Ordnungsamtes in der Nachbarschaft Informationszettel, die den Anwohnern die neue Strategie erläutern. Darauf war zu lesen, dass Experten es für sehr unwahrscheinlich halten, die Schlange könnte das Haus verlassen und im Freien überlebt haben.

Bis dahin wurden das Dachgeschoss, das Treppenhaus und der Keller täglich gründlich von der Feuerwehr abgesucht, um verräterische Spuren am ausgelegten Mehl und dem Klebeband zu entdecken.

Donnerstag, 8. April 2010

Seit dem 22. März wurde das Haus täglich von Einsatzkräften der Feuerwehr inspiziert.

Die gewählte Strategie sollte sich als Erfolg beweisen:
Bei der Kontrolle wurde die Jungschlange unter einem Nachtspeicherofen entdeckt. Sie hatte sich in dem ausgelegten Klebeband verfangen, war aber beim Auffinden bereits verendet.

Die Anteilnahme aus der Bevölkerung war überwältigend. Viele Experten gaben gute Ratschläge. Der 8-jährige Paul hatte die Idee, die Kobra mit einer Attrappe zu ködern... Am Morgen des 8. April wurde die Jungschlange dann endlich entdeckt. Sie hatte sich im ausgelegten Klebeband verfangen und war verendet.

Aus Sicht der Feuerwehr konnte der Einsatz damit abgeschlossen werden. Die tote Monokelkobra wurde der städtischen Veterinärin übergeben.

Endlich konnten die Mieter beruhigt in ihre Wohnungen zurück. Nur die Wohnung des Verursachers ist bis zur Sanierung nicht mehr bewohnbar.

2010-03-14
Wohnungsbrand an der Kettwiger Straße 

In der Nacht zum Sonntag wurde die Feuerwehr Mülheim an der Ruhr zu einem Wohnungsbrand in die Kettwiger Straße 33 gerufen.

Bewohner des Mehrfamilienhauses hatten die Berufsfeuerwehr um 00.22 Uhr über die Notrufnummer alarmiert. Die Feuerwehr war wenige Minuten später mit zwei Löschzügen vor Ort.

Beim Eintreffen der Einsatzkräfte vor Ort schlugen bereits die Flammen aus mehreren Wohnungsfenstern im Erdgeschoss des Gebäudes. Mehrere Trupps unter Atemschutz bekämpften mit zwei Strahlrohren den Brand im Erdgeschoss.

Beim Eintreffen der Feuerwehr schlugen die Flammen bereits aus den Fenstern der Erdgeschosswohnung Durch das schnelle Eingreifen der Feuerwehr wurden die Häuser der Nachbarschaft nicht in Mitleidenschaft gezogen.

Die Bewohner der drei Mietwohnungen hatten bereits das Haus verlassen.

Die Feuerwehr hatte den Brand schnell unter Kontrolle und konnte so eine Brandausbreitung auf benachbarte Wohnungen verhindern. Aufgrund der starken Rauchentwicklung wurde das Gebäude mit einem Hochleistungslüfter belüftet.

Da die gesamte Wohnung derartig durch die Flammen und den Brandrauch in Mitleidenschaft gezogen wurde, ist die Mieteinheit nicht mehr bewohnbar.

Menschen wurden bei dem Brand nicht verletzt. Aus der Brandwohnung wurde zunächst eine Katze gerettet, mit Sauerstoff versorgt und in eine Tierklinik nach Duisburg gebracht. Doch auch hier war dem Tier nicht mehr zu helfen. Stunden später starb es an der starken Rauchvergiftung.

Die gerettete Katze wurde zunächst mit Sauerstoff versorgt und eine Tierklinik gebracht. Die Erdgeschosswohnung ist vorläufig unbewohnbar

Insgesamt war die Feuerwehr mit 35 Kräften im Einsatz. 14 Einsatzkräfte der Freiwillige Feuerwehr hielten solange den Brandschutz auf den Feuerwachen aufrecht.

Die Einsatzstelle wurde der Polizei und der Kripo zwecks Brandursachenermittlung gegen 2.30 Uhr übergeben. Bis dahin war die Kettwiger Straße komplett gesperrt worden.

Als Brandursache wurde der fahrlässige Umgang mit offenem Licht ermittelt.

Rauchmelder waren in der Wohnung nicht installiert. Sie hätten das Leben der Katze retten können.

2010-02-28
Sturmtief "Xynthia" 

Das von den Wetterdiensten angekündigte starke Sturmtief "Xynthia" bescherte den Einsatzkräften der Feuerwehr Mülheim am Sonntag, 28. Februar zahlreiche Einsätze.

In der Zeit zwischen 15 und 21 Uhr mussten insgesamt 56 unwetterbedingte Einsätze von der Feuerwehr abgearbeitet werden. Schwerpunktmäßig waren diesmal die Stadtteile rechts der Ruhr betroffen. Als häufigste Einsatzgeräte waren Motorsägen und Drehleiterfahrzeuge gefragt.

Auf der Von-Bock-Straße stürzte ein Baum auf einen abgestellten PKW.   So stellte sich die Situation beim Eintreffen der Feuerwehr auf der Von-Bock-Straße dar.

In der Hauptsache waren Bäume, die auf Häuser, Autos und Straßen gestürzt waren oder zu stürzen drohten, der Einsatzgrund. Am Blötter Weg stürzte ein Baum auf die Oberleitung der Bahnstrecke. Durch den Kurzschluß wurden der Baum und der Fahrdraht in Brand gesetzt, was ein Durchreißen der Oberleitung zur Folge hatte.

Am Folgetag kam es noch einmal zu drei Einsätzen, sodass sich die Gesamtzahl auf 59 Einsätze erhöhte. Neben insgesamt 40 Baumeinsätzen wurden 14 Mal lose Dachteile und Dachziegel entfernt und fünf Plakatwände und Schilder gesichert. An einem Hochhaus am Frombergsfeld mussten lose Teile der Flachdacheindeckung gegen den Sturm gesichert werden. Personen kamen bei diesen Einsätzen nicht zu Schaden.

Das Fahrzeug wurde durch den schweren Stamm stark beschädigt. Dieser Baum legte sich quer über die Gustavstraße. Auch er wurde zerschnitten und beiseite geräumt

Die 58 Beamten der Berufsfeuerwehr wurden durch 27 Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr Heißen unterstützt, die mit vier Fahrzeugen ebenfalls im technischen Hilfeleistungseinsatz waren. Zur Entlastung der Einsatzleitstelle wurde frühzeitig ein rückwärtiger Stab mit Führungskräften der Berufsfeuerwehr gebildet, der das hohe Einsatzaufkommen dieser nicht alltäglichen Unwetterlage koordinierte.
Im Bereich des Rettungsdienstes wurde Berufsfeuerwehr durch das Deutsche Rote Kreuz und die Johanniter Unfallhilfe unterstützt und entlastet.

2010-02-01
Verkehrsunfall auf der A 40 mit drei Verletzten

In den frühen Morgenstunden gegen 3 Uhr, geriet ein mit vier Angehörigen der britischen Armee besetzter Ford Fiesta auf der A 40, vor der Ausfahrt Friesenstraße in Fahrtrichtung Essen, aus bisher ungeklärter Ursache von der Fahrbahn ab und schleuderte nach rechts in eine Böschung.

Dabei hob der Wagen im Straßengraben wie auf einer Rampe ab und flog gegen eine Gruppe kleinerer Bäume. Während der Beifahrer dem stark beschädigten Fiesta leicht verletzt entsteigen konnte, mussten der lebensgefährlich verletzte Fahrer und die schwer verletzten Insassen auf der Rücksitzbank aufwändig von der Feuerwehr mit hydraulischen Geräten gerettet werden.

In den frühen Morgenstunden des 1. Februar geriet gegen 3 Uhr ein mit vier Angehörigen der britischen Armee besetzter Pkw Ford Fiesta auf der A 40 vor der Ausfahrt Friesenstraße in Fahrtrichtung Essen von der Fahrbahn ab. Während der Beifahrer dem stark beschädigten Fiesta leicht verletzt entsteigen konnte, mussten der lebensgefährlich verletzte Fahrer und die schwer verletzten Insassen auf der Rücksitzbank aufwändig von der Feuerwehr gerettet werden.

Während der Rettungsarbeiten wurden sie noch im Fahrzeug von insgesamt drei Notärzten versorgt und danach mit Rettungswagen in umliegende Krankenhäuser transportiert. Der 20-jährige Fahrer schwebte bei seiner Einlieferung in Lebensgefahr. Ein leicht verletzter 22-jähriger Beifahrer konnte nach ambulanter Behandlung wieder entlassen werden.

Obwohl es zur Unfallzeit schneite, war die Richtungsfahrbahn Dortmund abgestreut und nass. Im dortigen Kurvenbereich ist die zulässige Höchstgeschwindigkeit auf 80 Kilometer pro Stunde begrenzt. Allerdings soll das Fahrzeug mit Sommerreifen unterwegs gewesen sein.

2010-01-30
Lagerhallenbrand an der Saalestraße

Die Berufsfeuerwehr wurde um 19.33 Uhr durch die Brandmeldeanlage in einem großen Gebäudekomplex an der Saalestraße alarmiert.

In diesem Gebäudekomplex ist neben einer KFZ-Werkstatt und verschiedenen anderen Firmen das Berufsbildungswerk untergebracht. Beim Eintreffen des Löschzuges der Hauptfeuerwache brannte es in einem Anbau, die Flammen schlugen bereits aus den Fenstern und das Feuer hatte auf ein neben der Halle stehendes Wohnmobil übergegriffen. Der ersteintreffende Einsatzleiter erhöhte sofort die Alarmstufe, so dass der Löschzug der Feuerwache Heißen, zwei weitere Führungsdienste und die Freiwillige Feuerwehr alarmiert wurden.

Die Berufsfeuerwehr wurde um 19:33 Uhr durch die Brandmeldeanlage in einem großen Gebäudekomplex an der Saalestraße alarmiert. In diesem Gebäudekomplex ist neben einer KFZ-Werkstatt und verschiedenen anderen Firmen das Berufsbildungswerk untergebracht. Ein Löschfahrzeug der Freiwilligen Feuerwehr wurde einem Abschnitt zugeteilt und unterstütze die Löscharbeiten. Die Brandbekämpfung wurde durch die frostigen Temperaturen erheblich erschwert.

Die Einsatzstelle wurde in zwei Abschnitte aufgeteilt, so dass jeweils ein Löschzug von je einer Gebäudeseite einen Löschangriff vornehmen konnte. Ein Löschfahrzeug der Freiwilligen Feuerwehr wurde einem Abschnitt zugeteilt und unterstütze die Löscharbeiten. Die Brandbekämpfung wurde durch die frostigen Temperaturen erheblich erschwert. So konnte zwei Hydranten erst mühsam mit einem Auftaugerät betriebsbereit gemacht werden. Um genügend Löschwasser trotz der Probleme mit den zugefrorenen Hydranten zu bekommen, wurden zwei Sonderfahrzeuge mit jeweils einem Abrollbehälter mit 10.000 und 5.000 Liter Wasser zu Einsatzstelle nachgefordert. Die Löscharbeiten konnten aufgrund der starken Rauchentwicklung ausschließlich unter Atemschutz vorgenommen werden. Dazu wurde ein weiteres Sonderfahrzeuge mit einem Abrollbehälter mit zusätzlichen Atemschutzgeräten zur Einsatzstelle nachgefordert.

Aufgrund des sofortigen, massiven Löscheinsatzes konnte ein Übergreifen der Flammen auf die übrigen Gebäudeteile verhindert werden. Lediglich der Anbau brannte vollständig aus. Die verrauchten Geschäftsräume einer im Gebäude befindlichen Firma wurde umfangreich mit Überdrucklüftern belüftet.

Aufgrund des sofortigen, massiven Löscheinsatzes konnte ein Übergreifen der Flammen auf die übrigen Gebäudeteile verhindert werden. Lediglich der Anbau brannte vollständig aus. Beim Eintreffen des Löschzuges der Hauptfeuerwache brannte es in einem Anbau, die Flammen schlugen bereits aus den Fenstern und das Feuer hatte auf ein neben der Halle stehendes Wohnmobil übergegriffen.

Ein Feuerwehrmann stürzte in der völlig verqualmten Halle in eine offene Grube und wurde so erheblich verletzt, dass er mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht werden musste. Er konnte aber nach ambulanter Behandlung das Krankenhaus wieder verlassen.

Zusätzlich wurden auch die dienstfreien Kräfte der Berufsfeuerwehr alarmiert. Die Freiwillige Feuerwehr besetzte während des Einsatzes zwei weitere Löschfahrzeuge und die dienstfreien Kräfte der Berufsfeuerwehr einen weiteren Löschzug. So konnten nicht nur der Brandschutz für das Stadtgebiet sichergestellt werden, sondern es waren auch genügend Feuerwehrleute auf den Feuerwachen in Bereitstellung, um das vor Ort eingesetzte Personal austauschen zu können. Dies war aufgrund der frostigen Temperaturen auch nötig.

Durch das Deutsche Rote Kreuz wurden die Einsatzkräfte der Feuerwehr insbesondere mit heißen Getränken versorgt.

Insgesamt waren 50 Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr, 26 Freiwillige Feuerwehrleute und zehn Helfer des DRK im Einsatz.

Die Nachlöscharbeiten dauerten noch bis nach Mitternacht an. Eine Brandwache verblieb bis in die Nachtstunden an der Einsatzstelle.

Kontakt


Stand: 27.09.2016

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