Jugenddezernent Buchholz: kein Verständnis für die Entscheidung des Kinderschutzbundes!

Mit völligem Unverständnis und einem Kopfschütteln reagiert Jugenddezernent Marc Buchholz auf die Ankündigung des Kinderschutzbundes Mülheim seine Beratungstätigkeit im Zusammenhang mit dem sexuellen Missbrauch von Kindern und Jugendlichen einstellen zu müssen. „Wir waren mit dem Kinderschutzbund in intensiven Gesprächen, wie das Angebot aufrecht erhalten werden könne, die jetzige Ankündigung macht mich sprachlos“, so Marc Buchholz.

Verwaltungsvorstand der Stadt Mülheim an der Ruhr. Marc Buchholz, Dezernat V (Bildung, Soziales, Jugend, Gesundheit, Sport und Kultur). Ab März 2019. 14.02.2019 Foto: Walter Schernstein - Walter Schernstein

Die Titelzeile der Pressemitteilung des Kinderschutzbundes sei schlichtweg falsch, so der Dezernent, es breche kein „Beratungsangebot in Mülheim ersatzlos weg“. Andere Träger, wie beispielsweise die AWO, sind auch in diesem Betätigungsfeld unterwegs, so der Dezernent. Die in der Pressemitteilung des Kinderschutzbundes erhaltenen Vorwürfe gegen die Stadt, es hätte keine ausreichende Finanzierung gegeben, kann Buchholz so nicht stehen lassen. „Vielmehr war es so, dass trotz einer vertragsgemäßen Finanzierung teilweise aufgrund von fehlenden personellen Ressourcen beim Kinderschutzbund die Leistung nur zur Hälfte oder gar nicht erbracht werden konnte. Trotz alledem haben wir den Kinderschutzbund nicht im Regen stehen lassen und gezahlt. Jetzt werden wir andere Wege gehen - ich bedauere die Entscheidung des Kinderschutzbundes sehr. Ohne Not wird hier eine Jahrzehnte lange bewährte Partnerschaft beendet“.

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Stand: 10.06.2020

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