Refill machts möglich:

Kostenlos Wasserflaschen nachfüllen und Müll vermeiden

Geht es uns nicht allen manchmal so, wir sind unterwegs, haben Durst, aber die eigene Trinkflasche ist leer? Und ein Supermarkt ist auch nicht in der Nähe. Was tun? Gut zu wissen, dass man jetzt an mehreren Stellen in der Stadt seine Flasche nachfüllen kann - kostenfrei, mit Trinkwasser aus der Leitung. "Refill" steckt dahinter und heißt das mittlerweile über ganz Deutschland verbreitete Konzept. In Geschäften, Cafés, Restaurants oder sonstigen Einrichtungen, die sichtbar einen runden blauen Aufkleber „Refill Station“ an Fenstern oder Türen tragen, ist es möglich, Leistungswasser kostenfrei in mitgebrachte Flaschen abzufüllen. Zudem vermeidet man Müll, schont folglich die Umwelt und inspiriert Menschen, plastikfreier zu leben.

Vor der ersten Mülheimer Refill-Station am Aquarius Wassermuseum: v.r.n.l. RWW-Pressesprecher Ramon Steggink, RWW-Mitarbeiter Alexander Weitz, Oberbürgermeister Ulrich Scholten und Klimaschutzbeauftragter Jörn Sprenger - RWW

Vor der ersten Mülheimer "Refill-Station" am Aquarius Wassermuseum: v.r.n.l. RWW-Pressesprecher Ramon Steggink, RWW-Mitarbeiter Alexander Weitz, Oberbürgermeister Ulrich Scholten und Klimaschutzbeauftragter Jörn Sprenger.

Fotos: RWW

Vorbild für dieses Projekt ist "Refill Bristol". Dort läuft es laut Internetpräsenz von "Refill Deutschland" schon seit 2015 sehr erfolgreich. Seit März 2017 gibt es Refill auch in Deutschland. Gestartet in Hamburg ist es mittlerweile zu einer deutschlandweiten Bewegung geworden. Tendenz steigend. Es liegt am Engagement von vielen Ehrenamtlichen, die Refill in ihren Städten organisieren, aktiv mithelfen dem Plastikwahnsinn ein Ende zu bereiten und auf weltweite Verschmutzungen durch Plastikmüll hinweisen.

Doch bis Refill in Mülheim angekommen ist, hat es etwas gedauert. RWW-Mitarbeiter Alexander Weitz, der sich seitens des Wasserversorgers mit dem Projekt vertraut und stark gemacht hat: "Wir hatten anfangs niemanden, der Refill ehrenamtlich begleiten und betreuen wollte. Unternehmen, aber auch Vereinen und Stiftungen ist es nicht gestattet. Im Rahmen des Mülheimer Dialogs für Energiewende und Klimaschutz sind wir mit dem Klimaschutzbeauftragten von Mülheim ins Gespräch gekommen. Er fand die Idee sofort gut und war - wie wir - gleich von dem Konzept überzeugt. Einfacher und effektiver kann man Klimaschutz in seinem Alltag kaum leben!" 

Auch Refill Mülheim hat damit ab sofort ein Gesicht und einen Ansprechpartner. Der Klimaschutzbeauftragte der Stadt Mülheim Jörn Sprenger hat am 11. Juli zusammen mit RWW das Konzept in Mülheim eingeführt. Dazu Mülheims Oberbürgermeister Ulrich Scholten: "Ich freue mich, dass das Konzept im Workshop „Stadtklima & Wohnen“ angesprochen worden ist. Es ist ein gutes und sinnvolles Beispiel, wie man durch geändertes Trinkverhalten weiteren Müll vermeiden kann!"

Erster Standort: Aquarius Wassermuseum

Als erster Standort in Mülheim wurde zum Start der Aktion das Aquarius Wassermuseum der RWW ausgewählt. Einen entsprechenden Aufkleber brachten die Projektbeteiligten jetzt an der Fensterfront im Eingangsbereich an. Interessierte können ihre mitgebrachten Flaschen an dem Wasserspender im Foyer auffüllen. "Weitere Standorte stehen bereits fest", so Jörn Sprenger. "Neben den RWW-Standorten Aquarius und auch Haus Ruhrnatur wird natürlich der Wasserspender im Historischen Rathaus Refill Standort. Hinzu kommen zeitnah weitere Standorte".

Brachten für alle sichtbar den Aufkleber Refill Station an die Fensterfront im Eingangsbereich des Aquarius: v.r.n.l. Oberbürgermeister Ulrich Scholten, RWW-Pressesprecher Ramon Steggink, RWW-Mitarbeiter Alexander Weitz und Klimaschutzbeauftragter Jörn Sprenger - RWW

Brachten für alle sichtbar den Aufkleber Refill Station an die Fensterfront im Eingangsbereich des Aquarius: v.r.n.l. Oberbürgermeister Ulrich Scholten, RWW-Pressesprecher Ramon Steggink, RWW-Mitarbeiter Alexander Weitz und Klimaschutzbeauftragter Jörn Sprenger.

Und wen das Konzept überzeugt hat und künftig ebenfalls Refill Standort sein möchte, meldet sich beim Klimaschutzbeauftragten. "Ich halte die Aufkleber bereit und schicke sie den Interessierten gerne zu, denn wir freuen uns über jeden Standort, der das Netzwerk ergänzt", so Jörn Sprenger weiter.

Aufkleber liegen auch bei RWW Am Schloß Broich bereit. Damit künftig jeder sehen kann, wo die Standorte für Mülheim zu finden sind, wird es noch eine Internetseite mit einer Übersichtskarte, Namen und Adressen geben.

Kontakt


Stand: 13.07.2018

[schließen]

Fehler melden

Sie haben einen Fehler auf dieser Internetseite gefunden? Bitte teilen Sie ihn uns mit. Ein Redakteur wird sich umgehend darum kümmern.

Haben Sie ein anderes Anliegen, um das wir uns kümmern sollen, dann wenden Sie sich bitte an die Bürgeragentur.

Ihre Nachricht

 

Teilen | Drucken | PDF-Version | RSS-Feed | Fehler melden

Transparenter Pixel