Namensführungsmöglichkeiten in der Ehe

Die Namensführung eines jeden Ehegatten und einer jeden Ehegattin unterliegt dem Recht des Staates, dem er oder sie angehört (Heimatrecht).
Gehört eine Ehegattin oder ein Ehegatte mehreren Staaten an, so ist das Recht des Staates maßgebend, mit dem sie oder er am engsten verbunden ist. Ist eine Person auch deutsch, so unterliegt sie zunächst dem deutschen Namensrecht.

Brautpaar, Eheschließung, Trauung, Heirat, Hochzeit, Staandesamt - Pixabay

Nach deutschem Namensrecht haben Paare folgende Möglichkeiten:

  • Die Eheleute können durch Erklärung einen gemeinsamen Ehenamen bestimmen.
  • Zum Ehenamen kann der Geburtsname des Mannes oder der Frau oder der zurzeit der Erklärung über die Bestimmung des Ehenamens geführte Name der Frau oder des Mannes bestimmt werden.
  • Geben die Eheleute keine Erklärung ab, behält jeder den zum Zeitpunkt der Eheschließung geführten Familiennamen. In diesem Fall kann auch zu einem späteren Zeitpunkt ein Ehename bestimmt werden.
  • Die Person deren Geburtsname nicht Ehename wird, kann durch Erklärung den Geburtsnamen oder den zum Zeitpunkt der Eheschließung geführten Namen dem Ehenamen hinzufügen.

Über die weiteren Möglichkeiten der Namensführung - auch bei gemischt nationalen Ehen - geben Ihnen die Standesbeamtinnen und Standesbeamten gerne Auskunft.

Kinder der Ehe erhalten den Ehenamen der Eltern als Geburtsnamen. Führen die Eltern keinen Ehenamen, müssen Sie einen ihrer Familiennamen zum Geburtsnamen der Kinder bestimmen.

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Stand: 12.06.2019

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