Neu in Mülheim: Parkgebühren digital mit dem Handy zahlen

Hier wird das Parken noch einfacher: In Mülheim können Autofahrerinnen und Autofahrer ihre Parkgebühren ab sofort auch per Mobiltelefon zahlen. Dafür kooperiert die Stadt mit smartparking, einer Initiative für digitale Parkraumbewirtschaftung. Als Handyparken-Anbieter stehen „EasyPark“, „PARK NOW“, „moBiLET“, „Yellowbrick/flowbird.“, „paybyphone“, „Parkster“ und „PARCO“ zur Auswahl. Die Parkscheinautomaten bleiben parallel in Betrieb. Dort finden sich in den kommenden Tagen Informationen mit den neuen Dienstleistern und ihren Anleitungen für die ersten Schritte zum Handyparken.

Parkgebühren digital mit dem Handy zahlen: In Mülheim können Autofahrerinnen und Autofahrer ihre Parkgebühren ab sofort auch per Mobiltelefon zahlen. Dafür kooperiert die Stadt mit smartparking, einer Initiative für digitale Parkraumbewirtschaftung. Bei der Vorstellung am Parkscheinautomaten auf dem Rathausmarkt: v.r. Planungsdezernent Peter Vermeulen, Dr. Joachim Wahle (smartparking) und Dennis Stürznickel (Ordnungsamt) - Sarah SternolBei der Vorstellung am Parkscheinautomaten auf dem Rathausmarkt: v.r. Planungsdezernent Peter Vermeulen, Dr. Joachim Wahle (smartparking) und Dennis Stürznickel (Ordnungsamt)

Fotos: Sarah Sternol

Bei der Vorstellung der neuen Plattform auf dem Rathausmarkt lobte Planungsdezernent Peter Vermeulen die Vorzüge der Kooperation mit smartparking: "Wir sind froh, in smartparking einen Partner gefunden zu haben, der mehrere Anbieter bündelt, ohne, dass es die Stadt etwas kostet. Und ohne aufwendige Ausschreibung." Die Stadt hat einen Dienstleistungsauftrag an smartparking erteilt und diese schließt dann mit den verschiedenen Anbietern gesonderte Verträge.
„Für uns ist das hochinteressant, weil wir den Wettbewerb zwischen den einzelnen Anbietern nicht stören.“ Damit soll Autofahrenden, die in mehreren Städten unterwegs und vielleicht schon mit einer App ausgestattet sind, die Handhabung erleichtert werden. Die Parkgebühren werden ebenfalls nicht erhöht und auch die Parkscheine kann man nach wie vor auf klassischem Wege am Automaten ziehen.

Wie funktioniert smartparking?

Den Parkvorgang starten die Autofahrenden per App, Anruf oder auch per SMS. Die Parkzeit kann ganz nach Bedarf gestoppt oder verlängert werden. So entfallen Überzahlung und auch Verwarngelder wegen abgelaufener Tickets. Für diesen Komfort addieren die Anbieter unterschiedliche Zuschläge auf die kommunale Parkgebühr.

Parkgebühren digital mit dem Handy zahlen: In Mülheim können Autofahrerinnen und Autofahrer ihre Parkgebühren ab sofort auch per Mobiltelefon zahlen. Dafür kooperiert die Stadt mit smartparking, einer Initiative für digitale Parkraumbewirtschaftung. Das Foto zeigt ein Handy mit der geladenen App und einen Parkscheinautomaten mit Aufkleber zu allen Anbietern. - Sarah Sternol

Ob ein Auto ein digitales Ticket hat, erkennen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Ordnungsamts am Kennzeichen, das sie mit einem zentralen Online-System abgleichen. Auch in vielen weiteren Städten lassen sich Tickets mit dem Smartphone lösen, zum Beispiel in Duisburg, Velbert, Gelsenkirchen, Berlin und Hamburg. In über 150 Städten ist das System verfügbar. Hier erhalten Sie einen Überblick: https://smartparking.de/fuer-verbraucher. In Mülheim an der Ruhr ist es an allen 70 Parkscheinautomaten möglich.

Die Anbieter unterscheiden sich in der Verbreitung, im Preis und in der Technik: PARK NOW setzt beispielsweise auf eine kostenfreie App, die dem Autofahrer neben dem bargeldlosen Parken am Straßenrand auch eine ticketlose Ein- und Ausfahrt in Parkhäuser ermöglicht. Die Anwendung ist auch ohne Registrierung sofort nutzbar. EasyPark läuft ebenfalls über eine kostenlose App. Mit dieser lässt sich die Parkzeit intuitiv starten, verlängern und stoppen. Auch die Suche nach freien Parkplätzen wird vereinfacht – zunächst in Berlin, Hamburg, Köln und Hannover.
„Unsere Plattformlösung ist offen für alle Handyparken-Anbieter auf dem deutschen Markt. Damit lässt sie Autofahrerinnen und Autofahrern die Freiheit, sich für die Technik zu entscheiden, die ihnen am meisten zusagt. Und die Städte können Handyparken ohne aufwendige Ausschreibung sehr schnell einführen.“, erklärt Dr. Joachim Wahle, zuständig für die kommunale Einführung bei smartparking.

Mehr Informationen gibt es bei www.smartparking.de.

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Stand: 29.09.2020

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