Pop-Up-Shop "hagebaumarkt Mülheim City" startet in der Wertstadt

Bis August testet Familie Buhren ein innovatives Citystore-Konzept

Um Punkt zehn Uhr öffnete heute (10.5.) mit „hagebaumarkt Mülheim City“ der zweite Pop-Up-Shop in der Wertstadt seine Pforten. In den nächsten 90 Tagen will Familie Buhren ein neues Baumarkt-Stadtquartier-konzept, das zurzeit bereits in Hamburg-Bahrenfeld erfolgreich betrieben wird, in der Mülheimer Innenstadt ausprobieren. Geschäftsführer Hartmut Buhren erläutert bei der Eröffnung seine Idee: „Wir möchten testen, ob wir für die städtische Kundschaft das Hamburger Vorbild auch erfolgreich in der Mülheimer City anbieten können.“ 

Das neue Konzept will bewusst weg vom ursprünglichen Baumarktimage der riesigen Verkaufsflächen voller Heimwerkerzubehör hinein in eine kleine, vor allem individuelle und flexible Welt des Bauens, und das nur auf 50 Quadratmetern in der Wertstadt. Auch das Zeigen und Vorführen von Produkten soll im Vordergrund stehen. 

Am Freitag, 10.5.2019, startete der Pop-Up-Shop hagebaumarkt Mülheim City in der Wertstadt. v.l.: Dominik Schreyer, Hartmut Buhren, Dennis Buhren und MB-Citymanagerin Gesa - MB/Paul Gromnitza

von links: Dominik Schreyer, Hartmut Buhren, Dennis Buhren und M&B-Citymanagerin Gesa Delija
Foto: M&B / Paul Gromnitza

So wird am Eröffnungswochenende (10. und 11. Mai) die Eigenmarke Kraftronic (Akkuschrauber, Bohrmaschine etc.) durch einen Mitarbeiter vorgestellt werden. Ende Mai werden Mitarbeiter Bodenbeläge der Firma Facido präsentieren und das Klicksystem zum einfachen Verlegen demonstrieren. Das im „hagebaumarkt Mülheim City“ gezeigte Sortiment kann und will nicht die Vielfalt des großen Baumarkts im Hafen abbilden. Dennoch hat jeder Kunde die Möglichkeit, auf das Komplettsortiment zuzugreifen: Fachverkäufer beraten und können jeden beliebigen hagebau-Artikel von einem auf den anderen Tag in den Pop-Pp-Shop zur Abholung am nächsten Tag bestellen. Mit diesem speziellen Serviceangebot stellen sich die Buhrens besonders auf die Bedürfnisse der Innenstadtbewohner und älterer City-Besucher ein. 

M&B-Citymanagerin Gesa Delija ist sich sicher, dass dies bei den Mülheimern gut ankommen wird: „Sie finden in den üblichen (Groß-)Baumärkten wirklich alles außer Beratung und persönlicher Betreuung. Hier möchte jemand den Baumarkt neu denken und leben, und das vor allem in der Innenstadt statt auf der grünen Wiese. Deshalb haben wir als Wirtschaftsförderung dieses Konzept befürwortet!“

Sieben Bewerber für drei Pop Up Shops

Ausgewählt wurde „hagebau Mülheim City“ wie auch zuvor „4330 Mülheim“ im Rahmen des Projekts Einzelhandelslabors Anfang des Jahres aus sieben Bewerberkonzepten in einer Jurysitzung von Stadt, Wirtschaftsförderung und IHK MEO. Die Idee dahinter: Einzelhändlern und Gründern soll eine Starthilfe gegeben werden, damit sie mit individuellen Angeboten auf einem niedrigen Kostenniveau ihr Konzept testen können, um sich bei Erfolg dann langfristig in der Innenstadt anzusiedeln. Über mangelnde Bewerbungen konnten sich die Juroren (u. a. Gesa Delija und Peter Vermeulen) nicht beschweren. Außer Gastronomie- und reinen Dienstleistungskonzepten, die strikt ausgenommen waren, war unter den eingehenden Bewerbungen fast alles dabei: von Brautmodenideen bis zur nachhaltigen Naturkosmetik. 
Alle drei Teilnehmer des Einzelhandelslabors werden von Dominik Schreyer vom Diakoniewerk flexibel aus dem „Sonderbar“-Sortiment (Kaiserstraße 9) mit retroschicken bis upgecycelten Patchwork-Möbeln und Dekorationswaren ausgestattet. „Diese Möbel und Accessoires stehen selbstverständlich auch zum Verkauf bereit“, so die M & B Citymanagerin Gesa Delija
Wer im August als dritter und vorläufig letzter Teilnehmer für rund 90 Tage seine Ladenidee umsetzen kann, wird Ende Juli bekannt gegeben.  

Die Pop Up Shop-Phasen:

  • 1. Februar bis 4. Mai („4330 Mülheim“)
  • 10. Mai bis 3. August („hagebau Mülheim City“)
  • 10. August bis 2. November (ein Concept-Store)

Das Projekt wird gemeinsam von der Stadt und der Wirtschaftsförderung getragen. Die Industrie- und Handelskammer für Essen, Mülheim an der Ruhr, Oberhausen (IHK) unterstützt das Projekt ebenfalls.

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Stand: 14.05.2019

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