Stadt Mülheim an der Ruhr feiert die Wiedervereinigung

Festredner Dr. Hubertus Knabe zieht Lehren aus der deutschen Geschichte

30 Jahre ist es her, dass aus zwei deutschen Staaten einer wurde. Die Stadt Mülheim an der Ruhr feiert dieses außergewöhnliche Ereignis der deutschen Geschichte mit einem Festakt.

Festakt 30 Jahre Deutsche Wiedervereinigung im Ratssaal. Alle Gäste im Ratssaal gedenken diesem außergewöhnlichen Ereignis der deutschen Geschichte, in dem sie aufstehen. Den musikalischen Rahmen bildet ein Streichquartett der Musikschule. - Jasmin KramerFotos: Jasmin Kramer

Wie schon vor drei Jahrzehnten, damals in der Sparkasse, begleitet die Musikschule die Veranstaltung musikalisch. Das Singen der Nationalhymne ist diesmal jedoch wegen Corona nicht erlaubt.

Festakt 30 Jahre Deutsche Wiedervereinigung im Ratssaal. Die Musikschule begleitet die Feierstunde mit einem Streichquartett. - Jasmin KramerDas Westdeutsche Kammerensemble der Musikschule mit Anton Georg Gölle (Violine), Hayley Bullock (Violine), Annemarie Leschinski (Viola) und Dmitrij Gornowskij (Violoncello) begleitete den Festakt im Ratssaal musikalisch.

Festredner der Veranstaltung im Ratssaal des Rathauses ist Dr. Hubertus Knabe. Der Historiker und Sohn des Mülheimer Alt-Bürgermeisters Dr. Wilhelm Knabe war unter anderem acht Jahre lang wissenschaftlicher Mitarbeiter des Bundesbeauftragten für die Stasi-Unterlagen in Berlin. Später untersuchte er im Auftrag des Deutschen Bundestags die West-Arbeit des DDR-Staatssicherheitsdienstes und veröffentlichte mehrere Werke hierzu.

Festakt 30 Jahre Deutsche Wiedervereinigung im Ratssaal. Festredner Dr. Hubertus Knabe zieht Lehren aus der deutschen Geschichte. Auf dem Bild steht er am mit Blumen geschmückten Rednerpult, neben sich ein Bild der Deutschen Mark des Künstlers Mike Kuhlmann in den Stadtfarben gelb und rot. - Jasmin KramerDr. Hubertus Knabe bei seiner Festrede im Ratssaal vor den geladenen Gästen.

Von 2000 bis 2018 leitete Dr. Hubertus Knabe als Direktor die Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen. Sein Festvortrag steht unter dem Thema „30 Jahre deutsche Einheit – Was wir aus der Geschichte lernen können“.

Festakt 30 Jahre Deutsche Wiedervereinigung im Ratssaal. Bürgermeisterin Margarete Wietelmann hält ein Grußwort. Auf dem Bild steht sie am mit Blumen geschmückten Rednerpult. - Jasmin KramerBürgermeisterin Margarete Wietelmann hält ein Grußwort zum Festakt.

Bürgermeisterin Margarete Wietelmann begrüßt die geladenen Gäste aus Politik und Bürgerschaft. Neben Freude über die Wiedervereinigung äußert sie sich aber auch kritisch über das Zusammenwachsen der beiden deutschen Staaten: „Was uns alle aufrütteln muss, ist besonders die Unzufriedenheit der Ostdeutschen, wenn es um politische Fragen geht. „Besorgniserregend“ nennt der Jahresbericht der Bundesregierung zum Stand der deutschen Einheit die Zustimmung zur Demokratie: Knapp die Hälfte der Menschen im Osten seien eher unzufrieden mit ihr.“

Das gesamte Grußwort der Bürgermeisterin ist als pdf-Datei zum Nachlesen beigefügt.

Festakt 30 Jahre Deutsche Wiedervereinigung im Ratssaal. Bürgermeisterin Margarete Wietelmann hält ein Grußwort. Auf dem Bild stehen von links der designierte Oberbürgermeister Marc Buchholz, die Bürgermeisterinnen Ursula Schröder und Margarete Wietelmann sowie Festredner Dr. Hubertus Knabe. - Jasmin Kramervon links: Der designierte Oberbürgermeister Marc Buchholz, die Bürgermeisterinnen Ursula Schröder und Margarete Wietelmann sowie Festredner Dr. Hubertus Knabe.

Gratulation aus Opole

Der Bürgermeister unserer polnischen Partnerstadt Opole (Oppeln), Arkadiusz Wiśniewski, gratuliert uns ebenfalls zu 30 Jahren deutscher Einheit. Das Glückwunschschreiben in englischer und polnischer Sprache haben wir auch als pdf-Datei zum Nachlesen angehängt.

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Stand: 05.10.2020

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