Start: Mülheimer Dialog zu Energiewende und Klimaschutz

„Für diese Veranstaltung hätten wir auch Eintritt nehmen können“, schmunzelte Oberbürgermeister Ulrich Scholten zufrieden. Er meinte damit den Auftakt zum Dialog „Energiewende und Klimaschutz“ mit über 300 Zuhörerinnen und Zuhörern in der Stadthalle. „Aber das mit dem Eintritt war natürlich nie geplant“, so der OB, „denn bei diesem Thema wollen wir möglichst viele Mülheimerinnen und Mülheimer mitnehmen“.

Auftaktveranstaltung Öffentlicher Dialog Energiewende und Klimaschutz. (v.l.) Prof. Dr. Mark Oelmann (HRW), Anika Füger (Mülheimer Initiative für Klimaschutz e. V.), Prof. Dr. Robert Schlögl (MPI), OB Ulrich Scholten, Dr. Fritz Rettberg (TU Dortmund)).  Festsaal, Stadthalle. 19.03.2018 Foto: Walter Schernstein - Walter Schernstein

(v.l.) Prof. Dr. Mark Oelmann (HRW), Anika Füger (Mülheimer Initiative für Klimaschutz e. V.), Prof. Dr. Robert Schlögl (MPI), OB Ulrich Scholten, Dr. Fritz Rettberg (TU Dortmund) 
Fotos: Walter Schernstein 

Der bekannte Diplom-Meteorologe Sven Plöger referierte launig über die Auswirkungen des Klimawandels - auch für Mülheim - um damit in eine erste Diskussion einzusteigen. 

Auftaktveranstaltung Öffentlicher Dialog Energiewende und Klimaschutz. Diplom-Meteorologe Sven Plöger. Festsaal, Stadthalle. 19.03.2018 Foto: Walter Schernstein - Walter Schernstein

„Denn es ist hilfreich, sich die vielen – auch wirtschaftlichen Chancen – beim Kampf gegen die Klimaveränderung vor Augen zu führen, anstatt sich die Klimakatastrophe einzureden“, unterstützte Sven Plöger die Bestrebungen des Oberbürgermeister.

„Wir alle sind aufgefordert unser Klima zu schützen“, stellte Oberbürgermeister Ulrich Scholten deutlich fest.

  • Welche Auswirkungen drohen uns im Klimawandel?
  • Wie kann kommunaler Klimaschutz, zum Beispiel auch in Verbindung mit einer Energie-, Verkehrs-, Wärme- oder auch Verhaltenswende in Mülheim aussehen?

Diese Fragestellungen wurden vom Oberbürgermeister in der Auftaktveranstaltung thematisiert. Die Stadt hat sich zwar mit vielen Projekten bereits auf den Weg gemacht. Doch alle Interessierten sollen die Möglichkeit haben, sich in einem Beteiligungsprozesses mit ihren Ideen einzubringen. Sie bilden die Grundlage für neue lokale Projektansätze. Wissenschaft, Wirtschaft, Politik, Verwaltung und Bürgerschaft wird eine Plattform geboten, konkrete Projektideen zu erarbeiten und deren Umsetzung aktiv zu unterstützen.

Ziel ist es, dass auf diese Weise eine umfassende energetische Zukunftsstrategie der Stadt Mülheim an der Ruhr entsteht und erste Ideen und Projekte zeitnah realisiert werden können.

Auftaktveranstaltung Öffentlicher Dialog Energiewende und Klimaschutz. (v.l.) Dr. Fritz Rettberg (TU Dortmund), Anika Füger (Mülheimer Initiative für Klimaschutz e. V.), Prof. Dr. Robert Schlögl (MPI), Diplom-Meteorologe Sven Plöger, Prof. Dr. Mark Oelmann (HRW), OB Ulrich Scholten. Festsaal, Stadthalle. 19.03.2018 Foto: Walter Schernstein - Walter Schernstein

(v.l.) Dr. Fritz Rettberg (TU Dortmund), Anika Füger (Mülheimer Initiative für Klimaschutz e. V.), Prof. Dr. Robert Schlögl (MPI), Diplom-Meteorologe Sven Plöger, Prof. Dr. Mark Oelmann (HRW), OB Ulrich Scholten

Die drei Referenten des Nachmittags, Diplom-Meteorologe Sven Plöger, Grundlagenforscher Prof. Dr. Robert Schlögl (MPI/Mülheim) sowie Wasser- und Energieökonom Prof. Dr. Mark Oelmann (HRW) lobten den „Mülheimer Weg“, über den Dialogprozess das Thema in den „Köpfen der Menschen“ zu platzieren. Einhellig waren sich die Wissenschaftler auch einig über die wichtige Rolle der Mülheimer Klimainitiative an dieser Stelle.

Weitere Informationen:
cec.mpg.de
solarify.eu

 

Dr. Rettberg und Anika Füger

 

Dr. Rettberg und Prof. Dr. Schlögl

 

Dr. Rettberg und Diplom-Meterologe Sven Plöger

 

Dr. Rettberg und Oberbürgermeister Ulrich Scholten

 

Dr. Rettberg und Prof. Dr. Oelmann

Kontakt


Stand: 19.04.2018

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