Stellungnahme zum schweren Sexualdelikt am Eppinghofer Bruch

Am Freitagabend (5.7.) kam es an der Straße Eppinghofer Bruch zu einem schweren Sexualdelikt. Fünf Kinder und Jugendliche im Alter zwischen 12 und 14 Jahren sind dabei dringend tatverdächtig eine junge Frau missbraucht und verletzt zu haben. Die Ermittlungen wurden aufgenommen, das städtische Jugendamt und das Sozialamt sind bereits aktiv.

Oberbürgermeister Ulrich Scholten und Sozialdezernent Marc Buchholz zeigten sich in einer ersten Pressekonferenz tief betroffen über den Fall: "Wir sind in Gedanken bei der jungen Frau. Wir setzen alles daran, in Zusammenarbeit mit der Polizei, diese schreckliche Tat aufzuklären. Alle beteiligten Kräfte arbeiten mit Hochdruck daran."

"Für eine solche Tat gilt in unserer Stadt: Nulltoleranz!", so der OB.

Und Marc Buchholz ergänzt: "In enger Abstimmung mit unserem Jugendamt - mit dem KSD (Kommunaler Sozialer Dienst) - kommen wir unserer Verpflichtung aus dem SGB VIII nach, allen Familien jetzt in erster Linie unsere Hilfe anzubieten. Brauchen die Eltern Rat und Hilfe? Sind sie mit der Situation überfordert?"

Die Eltern der Beschuldigten werden dahingehend beraten, diese bis zum Beginn der Ferien nicht zur Schule zu schicken.

Nun geht es weiter darum, in enger Absprache mit der Polizei Essen/Mülheim alle Informationen zu kanalisieren und einen sensiblen Umgang mit der Situation zu gewährleisten. Der nächste Termin wird am Dienstagvormittag (9.7.) zwischen Vertretern von Polizei, Stadt und Jugendamt stattfinden.

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Stand: 08.07.2019

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