Umbau Alpenbach-Brücke in Mintard

Vollsperrung der Straße "Durch die Aue"

Ab dem 10. August 2020 wird die Straße „Durch die Aue“ in Mülheim-Mintard im Bereich der Alpenbachbrücke voll gesperrt. Radfahrende und Fußgängerinnen beziehungsweise Fußgänger werden weiträumig umgeleitet. Anwohnende und der ansässige Fußballverein wurden bereits informiert und müssen sich auf Einschränkungen einstellen.

Umbau Alpenbach-Brücke in Mülheim Mintard. Auf dem Foto ist der Alpenbach mit der jetzigen Steinbrücke zu sehen. - Kirsten Kessel

Appell des Umweltamtes: Umleitung beachten!

„Trotz der eingeleiteten Maßnahmen kommt es im Arbeitsbereich alle paar Minuten zu gefährlichen Situationen: Fahrräder werden über die Absperrung gehoben, Fußgängerinnen und Fußgänger klettern über die Zäune und queren den Bach und dann den Sportplatz, nachts werden die Bauzäune abgebaut….“, so Stadtsprecher Volker Wiebels. Nach Aussagen eines Anwohners und des Platzwartes von Blau Weiß Mintard herrscht hier zeitweise Chaos „und die Arbeiter auf der Baustellen können dies bestätigen“.
Daher der dringende Appell des Umweltamtes: umfahren und umgehen Sie die Baustelle wie vorgeschrieben und vermeiden Sie dadurch Gefahren und Verzögerungen im Bauablauf, so Wiebels.

Hintergrund der Sperrung

Anlass der Sperrung ist eine weitere Umbaumaßnahme des Umweltamtes: die in 2018 erfolgte Renaturierung des Alpenbach-Abschnittes im Bereich der Ruhr war erfolgreich und wird nun fortgesetzt. Hierbei wird die zu klein dimensionierte Verrohrung, das heißt die Verlegung des Alpenbachs unter die Erde, durch einen 2,5 Meter breiten Kastendurchlass ersetzt, so dass hier keine Wanderbarriere für Gewässerlebewesen wie Fische mehr besteht und diese ungehindert durchkommen. Außerdem müssen Anwohnende und Sportverein bei starkem Regen zukünftig nicht mehr befürchten, dass das Wasser über die Ufer läuft. 

Weitere Maßnahmen des Umweltamtes

Hintergrund der Baumaßnahme ist die Europäische Wasserrahmenrichtlinie. Demnach müssen alle Gewässer in einen guten ökologischen Zustand versetzt werden. Zur Umsetzung dieser Mammutaufgabe stellt das Land NRW Fördermittel zur Verfügung - der Umbau der Brücke wird zu 50 Prozent vom Land gefördert, die Renaturierung vor zwei Jahren erhielt sogar eine 90 Prozentige Förderung.
Weitere Maßnahmen des Umweltamtes am Rumbach, am Wambach und am Viehbach/Mühlenbach sind teilweise im Bau, teilweise bereits abgeschlossen. In Planung befinden sich Renaturierungen und umfangreiche Umgestaltungsmaßnahmen an der Rossenbeck und am Hexbach.

Kontakt


Stand: 14.08.2020

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