Vermarktungsoffensive für die Innenstadt

Wie viele Innenstädte in der Metropole Ruhr muss sich Mülheims City in den nächsten Jahren quasi "neu erfinden". Mülheim als regional ausstrahlende Einkaufsstadt früherer Jahre ist Vergangenheit. Nun soll sich die City in ein attraktives Zentrum für Wohnen, Freizeit und Einkaufen gleichermaßen wandeln. Erste wichtige Weichen hierfür sind mit dem Ruhrquartier, dem StadtQuartier Schloßstraße und dem überregionalen Radschnellweg RS1 bereits gestellt.
Diese ersten positiven Zeichen für eine Trendwende in der Innenstadt wollen Werbegemeinschaft Innenstadt (WGI), Eigentümerverein Haus & Grund e.V. und das Citymanagement gemeinsam verstetigen und haben deshalb ein Kommunikations- und Vermarktungsmodell entwickelt, das sie dieser Tage im Rahmen eines Pressegespräches der Öffentlichkeit präsentierten.

Die Werbegemeinschaft Innenstadt (WGI), der Eigentümerverein Haus  Grund und die Wirtschaftsförderung Mülheim  Business stellen ein Konzept für die nachhaltige Innenstadtentwicklung vor. (v.l.) Hermann-Josef Pogge, Bernd Hermes, Frank Prümer (alle WGI), Andreas H.J. Noje (Haus  Grund), Citymanagerin Gesa Delija, Nicole Borninghoff (stellvertretende Referentin des Oberbürgermeisters) und Jürgen Schnitzmeier (Wirtschaftsförderung). 15.05.2018 Foto: Walter Schernstein - Walter Schernstein

Nach Vorstellung im Innenstadtforum und in einer Eigentümerrunde, stellten die WGI, Haus & Grund und die Wirtschaftsförderung die Kommunikations- und Vermarktungsstrategie im Rahmen eines Pressegespräches gemeinsam der Öffentlichkeit vor. V.l.n.r. Hermann-Josef Pogge, Bernd Hermes, Frank Prümer (alle WGI), Andreas Noje (H&G), Citymanagerin Gesa Delija (M&B), Nicole Borninghoff (Stellvertretende Referentin des Oberbürgermeisters) und Jürgen Schnitzmeier (M&B) 

Foto: Walter Schernstein

Denn auch die Mülheimer City leidet noch unter Problemen, mit denen viele Städte zu kämpfen haben: in die Jahre gekommene Immobilienbestände mit unzeitgemäßen Flächenzuschnitten, ungenügende Barrierefreiheit, Renditeverluste aufgrund leerstehender EG-Geschäftsflächen und unter großen Einkaufszentren und dem Online-Handel leidender stationärer Einzelhandel.
Das Kommunikations- und Vermarktungsmodell ist ein Instrument zur Marktstimulation, das darauf ausgerichtet ist, den Standort weiter als multifunktionalen Identifikationspunkt für alle Bewohner, Besucher und Gewerbetreibende zu stärken. Erreicht werden soll das im Rahmen eines für mindestens 10 Jahre angelegten Prozesses durch die Verlagerung der „Renditezone“ aus den Erdgeschossen in die Wohn- und Gewerbegeschosse. Eckpfeiler sind Aufwertungen in den Geschossen mit dem Ziel höhere Mieten zu erwirtschaften, bei gleichzeitig deutlichem Absenken der Mieterwartungen und Laufzeitvorstellungen in den Erdgeschossen. So kann einerseits dem Bedarf an innerstädtischem, attraktiven Wohnraum begegnet werden, andererseits sollen insbesondere individuelle Einzelhandelskonzepte die Möglichkeit erhalten, risikoarm ihre Martkgängigkeit zu testen.
Eingebettet wird dieser gemeinsame Aktivierungsprozess in entsprechende, imagebefördernde Kommunikationsleistungen.
Eigentümer als auch Einzelhändler und Existenzgründer sind herzlich eingeladen, sich beim Citymanagement individuell dazu beraten zu lassen.

Weitere Informationen finden Sie auch auf der Seite der Mülheim & Business GmbH.

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Stand: 17.05.2018

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