Verstöße im Straßenverkehr sind teurer geworden - auch beim Halten und Parken!

Auch wenn die Gefahr durch das Virus nicht gebannt ist, bringen die jüngsten Lockerungen doch ein wenig Normalität zu uns zurück. Zu dieser Normalität gehört auch, dass die hiesige Verkehrsüberwachung nach und nach nicht mehr mit Sonderaufgaben beschäftigt ist, sondern sich wieder ihrer ursprünglichen Aufgabe widmen kann.
Damit es für den einen oder anderen nicht zu einer unliebsamen Überraschung kommt, möchte das Ordnungsamt noch einmal darauf hinweisen, dass jüngst zur Verbesserung der Verkehrssicherheit einige Änderungen der Straßenverkehrsordnung und ein neuer verschärfter Bußgeldkatalog in Kraft getreten sind. 

Verkehrsüberwachung, Ordnungsamt, Verwarnung, Verwarngeld, Kommunaler Orndungsdienst, Außendienstmitarbeitende, Knöllchen, Fahrverbot, Straßenverkehrsverstöße - Sabine Meier

Die Bußen für zu schnelles Fahren wurden teilweise drastisch erhöht. Außerdem werden Fahrverbote bereits bei geringeren Überschreitungen als bisher angeordnet. Auch beim ruhenden Verkehr gibt es deutliche Veränderungen. So erhöhen sich zum Beispiel die Geldbußen für Parken in einer Fußgängerzone oder für das Parken in Bereichen von Parkscheinautomaten ohne gültigen Parkschein. Insbesondere das verbotswidrige Halten oder Parken auf Gehwegen oder auf Radwegen will der Gesetzgeber verhindern und hat die Geldbußen von 20 Euro auf 55 Euro und – sofern eine Behinderung vorliegt – auf 70 Euro und einem Punkt. Bei längerfristigem Parken, bei Gefährdung anderer oder bei Unfällen kann es noch teurer werden. Bei den normalen Breiten der Rad- und Gehwege liegt schnell eine Behinderung vor.
Um der gestiegenen Bedeutung des Radverkehrs Rechnung zu tragen und zum Schutze der Fußgänger, wird sich das Ordnungsamt künftig intensiv um Verstöße auf Rad- und Gehwegen kümmern. Zum Schutze der schwächeren Verkehrsteilnehmenden sollen verkehrsbehindernd stehende Fahrzeuge auch zunehmend abgeschleppt werden.

Deshalb: Rücksichtsvolles und verkehrsgerechtes Verhalten führt zu mehr Verkehrssicherheit und schont den eigenen Geldbeutel.

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Stand: 15.05.2020

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