Zwei Jahre Bürgermitwirkungsbudget

Förderung von Projekten zur Belebung der Innenstadt

Im Rahmen des Förderprogramms „Soziale Stadt Mülheim an der Ruhr – Mülheimer Innenstadt“ können von Bürgerinnen und Bürgern getragene Mitmachaktionen, Straßen- und Nachbarschaftsfeste, Ausstellungen, Workshops und mehr gefördert werden.

Seit nun etwas über zwei Jahren wurden daraus bereits 19 Projekte zur Belebung der Innenstadt gefördert und durchgeführt. Dazu gehören Projekte wie „Deine, meine, unsere Stadt“, „Fest der Kulturen“, „Klassik Klang Kopfsteinpflaster – Center is movin‘“ oder „Wintermarkt“, von denen deren Organisatoren noch heute begeistert erzählen.

Projektpartner stellen Projekte aus dem Bürgermitwirkungsbudget vor - Wertstadt/Team Innenstadt - Anke Degner

Nahmen am Bürgermitwirkungsbudget mit ihren Projekten teil: v.l.n.r. Stella Weber (Love from Afrika e.V.), Jörg Marx (Netzwerk der Generationen), Georg Reinders (Klassik Klang Kopfsteinpflaster - Center is movin) und Klaus Urbons (Makroscope e.V.)

Foto: Anke Degner

"Wer bisher mitgemacht hat, schwärmt von seiner Teilnahme," so Maria Papoutsoglou vom team/Innenstadt. Wie etwa Georg Reinders, der mit „Klassik Klang Kopfsteinpflaster – Center is movin‘“ die klassische Musik in die Innenstadt und den Bürgern somit näher brachte und vorwiegend die Musiker aus dem Fördertopf bezahlen konnte.
Oder Stella Weber vom Verein "Love from Afrika", die ein leeres Ladenlokal auf der Schloßstraße angemietet und dort Ketten, Taschen, Kleidung in einem "Wintermarkt" verkauft sowie musikalische Workshops veranstaltet hat. „Am Ende gingen alle Einnahmen als Spende für ein Frauenprojekt nach Ghana,“ so Weber, der es vor allem darum ging, Menschen in der Innenstadt zusammenzubringen und für Abwechslung zu sorgen.

Zu den bisherigen Projekten gehörte auch das "Tauschgeschäft" unter Federführung von Klaus Urbons von Makroscope e.V.. Gegenüber dem Rathausturm auf der Friedrich-Ebert-Straße hatte er in der Weihnachtszeit zwei Monate lag ein leer stehendes Ladenlokal angemietet und dort eine Tauschbörse unter dem Motto "Deine, meine, unsere Stadt" veranstaltet. Die Miete des Ladenlokals wurde aus dem Mitwirkungsbudget bezahlt.

Und Jörg Marx vom Netzwerk der Generationen hat mit zahlreichen Mitstreitenden auf der Eppinghofer Straße ein Fest der Kulturen veranstaltet. 50 Stände, 4.000 Menschen, jede Menge Unterhaltung. „Wir wollten Menschen zusammenbringen, zeigen, dass man auch in Eppinghofen herzlich empfangen wird, und wir wollten etwas gegen das teils schlechte Image tun. Das ist uns gelungen und war ein voller Erfolg!“

Nutzen Sie bis zum 31. Dezember 2018 die Gelegenheit und bewerben Sie sich!

"Wir möchten im aktuellen Förderjahr Bürgerinnen und Bürger ermutigen und inspirieren, mit ihren vielfältigen Projekten und Ideen am Förderprogramm mitzuwirken und teilzunehmen," sagen auch Jürgen Hermes und Daniela Gümpel-Hense vom Innenstadtbeirat. 

Ob ein Projektvorschlag von Bürgern umgesetzt und gefördert werden kann, entscheidet der Innenstadtbeirat als Vergabegremium. Für den Vorsitzenden Bernd Hermes hat das Bürgermitwirkungsbudget einen weit höheren Wert als die Mittel, die bereitgestellt werden: „Wir sorgen auf diese Weise dafür, dass die Innenstadt aufgesucht wird.“ Wer kommt, erlebe, dass sich in der Innenstadt viel mehr bewege als nur Baukräne und Bagger.

Bürgerinnen und Bürger können in der aktuellen Förderperiode noch bis zum 31. Dezember 2018 die Gelegenheit nutzen, Mittel aus dem Budget zu beantragen und ihre Ideen umzusetzen. Das team/Innenstadt berät und begleitet die Antragstellenden dabei.

Kontakt


Stand: 21.02.2018

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