Biotop- und Artenschutzprogramme

Ein Biotop in den Saarner Ruhrauen Grundlage aller Naturschutzmaßnahmen ist die Biotopkartierung der Stadt. Mit dieser Kartierung können dann geeignete Maßnahmen ausgewählt werden.
Von 1988 bis 2004 führte die Stadt mit Hilfe der Förderprogramme Förderrichtlinien Naturschutz (FÖNA) des Landes Nordrhein-Westfalen Maßnahmen durch, die dem Biotop- und Artenschutz dienen und im Landschaftsplan bisher nicht berücksichtigt wurden.

Da die Mittel in dieser Form im Landeshaushalt nicht mehr zur Verfügung stehen, werden jetzt die Projekte durch Ausgleichs- und Ersatzgelder finanziert. Schwerpunkte dabei sind zum Beispiel das Streuobstwiesenprogramm mit der Anlage und Pflege von Obstwiesen, die Anlage von Kleingewässern, die Pflege von Hecken und Kopfbäumen und die Anlage von Trockenmauern als Sonderlebensraum für Pflanzen und Tiere. In Zusammenarbeit mit den ehrenamtlichen Naturschutzverbänden und der Biologischen Station Westliches Ruhrgebiet (BSWR) werden Schutz- und Kontrollmaßnahmen für seltene Brutvögel (Steinkauz, Hohltauben oder Wanderfalken) und Fledermäuse durchgeführt. Dabei werden natürlich auch Maßnahmen auf privaten Grundstücken gefördert, entscheidend ist, ob ein Projekt für den Natur- und Artenschutz erfolgversprechend ist.

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Stand: 29.06.2017

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