RUHRBÜHNE 2016: Weltstar Bob Geldof begeisterte die Fans im Schlosshof

RUHRBÜHNE 2016. Bob Geldof spielte rockig und folkig und sorgte für Stimmung auf Schloß Broich.Zwei Urgesteine trafen aufeinander: Die Musiklegende Bob Geldof rockte in der historischen Kulisse des mit 1.850 Besucherinnen und Besuchern ausverkauften Schlosses Broich – der absolute Höhepunkt der dreitägigen RUHRBÜHNE im Innenhof der alten Karolingerfestung in Mülheim an der Ruhr. Natürlich sang er seinen bekanntesten Song „I Don’t Like Mondays“, aber auch viele andere Highlights präsentierte der charismatische Ausnahmemusiker an diesem besonderen Sommerabend. Beim Auftakt der RUHRBÜHNE hatten am Freitagabend, 12.8., bereits die Heimathelden – allesamt Bands aus Mülheim – die Herzen des Publikums erobert. Beim Familiensonntag am 14.8. verzauberte das Musical „Ritter Rost“ sowie das Duo „Krümelmucke“ die kleinen und auch großen Gäste. Veranstaltet wurde die RUHRBÜHNE von der Mülheimer Stadtmarketing und Tourismus GmbH (MST) mit freundlicher Unterstützung der MülheimPartner. Ohne das Engagement dieser Unternehmen – Sparkasse Mülheim an der Ruhr, MEG Mülheimer Entsorgungsgesellschaft mbH, Mülheimer Wohnungsbau eG (MWB), Fahrzeugwerke LUEG AG, Privatbrauerei Jacob Stauder GmbH & Co. KG, Radio Mülheim, Möbel Bernskötter GmbH und MÜLHEIMJOBS.DE – wäre eine solch qualitativ hochwertige Veranstaltung nicht möglich gewesen. RUHRBÜHNE 2016. Ob Balladen oder schwungvolle Stücke der Boomtown Rats - Bob Geldof hat es immer noch drauf!

„Wir sind glücklich, einen so bekannten Künstler bei der RUHRBÜHNE gewinnen zu können, Bob Geldof war ein einzigartiges musikalisches Erlebnis“, sagt MST-Geschäftsführerin Inge Kammerichs. „Und das Konzert der lokalen Bands am Freitag hatte einen besonderen Charme, weil sich Publikum und Musiker zum größten Teil persönlich kennen“, ergänzt sie.

Stefan Falkenberg von Radio Mülheim führte gutgelaunt durch den Samstagabend und begrüßte zusammen mit Oberbürgermeister Ulrich Scholten, MST-Geschäftsführerin Inge Kammerichs und – stellvertretend für die MülheimPartner – Sparkassen-Vorstandsmitglied Ralf Dammeyer.


Bob Geldof & Band rissen das Publikum mit
Der Samstag der RUHRBÜHNE startete bei besten Wetterverhältnissen: Um die 20 Grad und ganz ohne Regen: „A beautiful summer night“, fand auch Bob Geldof. Als der lang erwartete „Sir Bob“ schließlich die Bühne betrat, legte er mit seiner Band gleich schwungvoll los: „I don't care if you sink or swim/Lock me out or let me in” – mit „The Great Song of Indifference”. Einer seiner größten Solo-Hits aus dem Jahr 1990 war tonangebend für den verspielten, manchmal etwas grimmigen Sarkasmus, mit dem Bob Geldof den Abend zelebrierte. Die ironische „Gleichgültigkeit“ dieses Titels ist natürlich das genaue Gegenteil vom sozialen Engagement, für das der gebürtige Ire mit seinen Projekten „Band Aid“ und den rekordträchtigen Live Aid-Stadionrockkonzerten bekannt wurde. Statt einer pathosreichen Ballade versprach er dem sowieso schon feierfreudigen Publikum aber vor allem jede Menge Trinklieder. „Am Ende des Abends will ich jeden Mülheimer hier komplett betrunken sehen!“, war Bob Geldofs Ansage. Hart rockend und bluesig angehaucht ging es weiter bei „Systematic 6-Pack“ von seiner aktuellsten Platte „How To Compose Popular Songs That Will Sell“, von der er zudem die Ballade „Dazzled By You“ aber auch „Mary Says“, oder „How I Roll“ zum Besten gab.

RUHRBÜHNE 2016. Dank der Unterstützung durch die MülheimPartner sind Events wie die Ruhrbühne überhaupt möglich. Typisch irische Violine und eine kecke Tin Whistle gehörten natürlich zum festen Inventar von Geldofs Band, die aber auch mit Synthieklängen musikalische Spuren der 80er-Jahre aufwies und den „chilligen“ Reggae-Rhythmus ebenfalls in den Schlosshof trug, z.B. bei „Banana Republic“ der Boomtown Rats.
Mit dieser Band schuf der Sänger 1979 den Welthit „I Don’t Like Mondays“, dessen Performance eindeutig einen der Höhepunkte des Abends darstellte und laut von den vielen Fans mitgesungen wurde.
Das politische Bewusstsein und das Nachdenken über die Verbesserung u.a. der Situation in der Dritten Welt hatte Bob Geldof jedoch nicht abgelegt und berichtete von den positiven Entwicklungen, die seine Hilfs-Initiativen der 80er Jahre unter anderem in Äthiopien bewirken konnten und die Inspiration zu dem Song „Scream In Vain“ darstellten. Mit einer frenetisch eingeforderten Zugabe konnten Bob Geldof und seine Band schließlich mit „Diamond Smiles“ einen Boomtown Rats-Klassiker und mit „Silly Pretty Thing“ einen aktuellen Titel vereinen, gekrönt von seiner erneuten Performance von „The Great Song of Indifference“. Von wegen Gleichgültigkeit, der „Sir“ hatte sichtlich Spaß am Spiel und konnte dies auf sein Publikum übertragen: „Es war klasse hier, und auch das Ambiente ist super“, fanden Jürgen und Annette Gerreser, die gerne wiederkommen wollen.
„Das war die bisher beste RUHRBÜHNE für mich, und ich war schon bei so einigen Veranstaltungen dabei“, fand der regelmäßige Konzertgast Peter Hein. „Die Show und die Bühnenpräsenz von Bob Geldof waren super und die Vorgruppe war die beste Coverband, die ich seit langem gehört habe“.


Supergute Stimmung zauberte bereits die Vorband am Samstagabend: Join the Rhythm traf genau den Nerv des Publikums. RUHRBÜHNE 2016. Join the Rhythm spielte auch beliebte Duette der 70er und 80er-Jahre überzeugend.

Souverän eröffnete ihr Entertainer Jürgen Weber (alias Lars Vegas) den Abend, rockte und swingte quer durch die Popgeschichte, von den 60s bis in die 2000er-Jahre. Dass der Sänger mehr drauf hat, als „nur Elvis“, wurde schnell klar: Erstaunlich versiert wechselte er im Schlosshof den Nostalgie-Sender und zeigte sich als Doppelgänger sowohl von Tom Jones als auch von Rick Astley, Gilbert o‘ Sullivan, Sting (The Police) oder Elton John. Zwischen „Crocodile Rock“ und „Every Breath You Take“ weckte er mit augenzwinkernden Ansagen und kleinen Anekdoten Erinnerungen an goldene Zeiten, so dass das Publikum bei u.a. „Satisfaction“ von den Rolling Stones lauthals zum Mitsingen verführt wurde.
Stimmkräftig unterstützt wurde er von der Sängerin Jackie Bredie, mit der Join the Rhythm populäre Duette von „You’re The One That I Want“ bis „Up Where We Belong“ meisterten. Die Niederländerin, die bereits in Titeln der Fantastischen Vier und bei „The Voice of Germany“ zu hören war, konnte jedoch auch solo bei neueren Charthits wie Duffys „Mercy“ oder funkigen Titeln wie Rose Royces „Car Wash“ überzeugen.

Musikmix mit Heimathelden überzeugte
Rund 700 Besucherinnen und Besucher feierten bereits mit den Heimathelden am Freitag. Pünktlich zum Auftritt der ersten Heimathelden Geraeuschnavigator gegen 18.30 Uhr füllte sich am Freitagabend der Schlosshof: Von Beginn an zogen die beiden Musiker mit ihren düster-angehauchten, aber melodischen Klängen das Publikum direkt vor die Bühne. RUHRBÜHNE 2016: Heimathelden am Freitagabend u.a mit der Band Geraeuschnavigator
Daran konnten die Bromfiets gut anknüpfen – perfekt, für den ersten gemeinsamen Auftritt der jungen Band mit neuem Sänger. Und der 18-jährige hatte bereits mit seinen ersten gesungenen Tönen neue Fans dazugewonnen: Ein stimmlicher Volltreffer, jeder Ton saß. Spätestens als die vier Kryptonite von 3 Doors Down auf die Bühne brachten, waren die Besucherinnen und Besucher restlos überzeugt.

RUHRBÜHNE 2016: Heimathelden am Freitagabend u.a mit der Band Bromfiets„Die Stimmung heute Abend ist einfach schön, so entspannt. Jeder nippt gemütlich an seinem Bierchen und es gibt einen munteren Austausch", freute sich Sonja Clausen, Koordinatorin für Flüchtlingshilfe beim CBE. „Die Ehrenamtlichen haben sich sehr über die Einladung gefreut und verleben hier gerade einfach einen schönen Abend. Die Geste der Wertschätzung kam wirklich gut an", fügte sie hinzu. Diese Wertschätzung für die wichtige ehrenamtliche Arbeit auszudrücken – das war das Ziel der Stadt Mülheim, der MülheimPartner und der MST GmbH – es wurden zahlreiche Engagierte der Mülheimer Flüchtlingshilfe zum Heimathelden-Abend eingeladen.

RUHRBÜHNE 2016: Heimathelden am Freitagabend u.a mit der Band Rude RemindersZu der entspannten Atmosphäre trugen auch die Rude Reminders bei: Der Schlosshof wurde melodisch eingehüllt in entspannenden Reggae – die neun Musiker sorgten gekonnt für ein musikalisches Wohlfühlambiente. „Man merkt, dass das Mülheimer Publikum offen für viele Musikrichtungen ist, wenn die Qualität stimmt. Und heute Abend stimmt die Qualität", unterstrich Peter-Michael Schüttler von der Regler Produktion e.V. die Auswahl der Bands, die die „Regler" gemeinsam mit der MST GmbH getroffen hatte.
Zu der hervorragenden Auswahl gehörte auch Freeway Cash - mit ihrem schwungvollen Ruhrpott-Country sorgten die „Cowboys" zum gelungenen Abschluss für einen ausgelassen tanzenden Schlosshof. RUHRBÜHNE 2016: Heimathelden am Freitagabend u.a mit der Band Freeway Cash

Auch nach mehreren Zugaben auf der Bühne, sollte der Auftritt laut Publikum noch nicht beendet sein: Unter lautem Beifall spielte die Band kurzerhand inmitten der Fans unplugged vor der Bühne noch weiter. „Das war ein toller Abend", bekräftigte auch Maren Tüch aus Mülheim, „hier sind so viele unterschiedliche Menschen, die Spaß haben. Und die Location kann man einfach nicht besser treffen."

 

Ritter Rost brachte viel Spaß beim Familiensonntag


RUHRBÜHNE 2016: Familiensonntag mit dem Musical Ritter RostAuf „Ritter Rost“, das Musical für Kinder, nach den gleichnamigen Büchern von Jörg Hilbert durften sich die Kleinsten freuen. Ritterlich geschmückt und stilecht mit Strohballen als Sitzgelegenheiten präsentierte sich außerdem die Fassade des Schlosses, während rund 300 kleine und große Besucherinnen und Besucher gebannt den Abenteuern von Burgfräulein Bö, dem Feuerdrachen Koks und dem ängstlichen Burggespenst in der Inszenierung des Ensembles der „Leuchtende Augen Produktion“ aus Hamburg lauschten und es fröhlich und turbulent zuging. Alle Höhepunkte der inzwischen fünf Ritter-Rost-Musicals wurden mit einer neuen Rahmenhandlung in der „Best of-Revue“ vereint. RUHRBÜHNE 2016: Familiensonntag mit dem Musical Ritter Rost

Zuvor lud die „Krümelmucke“ mit kleinen musikalischen Geschichten zum Mitsingen und Mitwippen ein: „Der kleine Fisch“, „Pfützenhüpfen“ oder „Die Giraffe mit Halsweh“ – ein Riesenspaß für alle! Außerdem gab es ein spannendes Musikquiz mit Radio Mülheim sowie Popcorn und Eis zur Stärkung. Eine kleine goldene Krone erhielten die kleinen Besucherinnen und Besucher von Schloß Broich obendrein noch.

„Es war eine fantastische RUHRBÜHNE, die mit dem Familiensonntag eine erfrischende neue Facette dazubekommen hat“, freut sich Jens Weber, Leiter des Event-Managements der MST GmbH.






 

 

 

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Stand: 14.08.2016

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