100 Jahre Regionalverband Ruhr: Programm- und Zukunftsbuch blickt auf bewegte Geschichte und nächste Dekade

Der Regionalverband Ruhr (RVR) feiert heute (5. Mai) seinen 100. Geburtstag. Die Geschichte des Verbandes ist unmittelbar mit den Geschicken einer ganzen Region verknüpft: Aus dem einstigen Ruhrkohlenbezirk wurde erst das Rheinisch-Westfälische Industriegebiet, dann das Ruhrgebiet - und nun die Metropole Ruhr. Diese Entwicklung und die Rolle des RVR zeichnet die Publikation "Vom Ruhrgebiet zur Metropole Ruhr" nach, an der rund 50 Autoren mitgewirkt haben. Herausgeber sind Regionaldirektorin Karola Geiß-Netthöfel, Dieter Nellen und Wolfgang Sonne.

Präsentation des Programm- und Zukunftbuch zum 100-jährigen RVR-Jubiläum am 5. Mai 2020: von links Prof. Dr. Wolfgang Sonne, Deutsches Institut für Stadtbaukunst - TU Dortmund Karola Geiß-Netthöfel, RVR-Regionaldirektorin Nina Frense, RVR-Beigeordnete Umwelt Dr. Dieter Nellen, Publizist und Markus Schlüter, RVR-Beigeordneter Wirtschaft - RVR/Wiciok

Präsentation des Programm- und Zukunftbuch zum 100-jährigen RVR-Jubiläum am 5. Mai 2020: von links Prof. Dr. Wolfgang Sonne, Deutsches Institut für Stadtbaukunst - TU Dortmund; Karola Geiß-Netthöfel, RVR-Regionaldirektorin; Nina Frense, RVR-Beigeordnete Umwelt; Dr. Dieter Nellen, Publizist und Markus Schlüter, RVR-Beigeordneter Wirtschaft (Foto: RVR/Wiciok)

Als Programm- und Zukunftsbuch zeigt die Publikation die Tätigkeit des RVR bei regionalstaatlicher Planung und Leitprojekten für die Region. Dazu zählen die Internationale Bauausstellung (IBA) Emscher Park und die Kulturhauptstadt Europas RUHR.2010. In der Tradition dieser erfolgreichen regionalen Großprojekte steht auch die IGA Metropole Ruhr 2027.
Die wechselvolle Geschichte des Regionalverbandes Ruhr lässt sich auch am Verbandsnamen ablesen: Einst als Siedlungsverband Ruhrkohlenbezirk gegründet, der dann lange Jahre als Kommunalverband Ruhrgebiet (KVR) wirkte, gilt der RVR heute als größter kommunaler Zweckverband Europas. "Die Namen mögen sich geändert haben", so Karola Geiß-Netthöfel heute. "Sein historischer Auftrag für eine einheitliche Planung und wichtige Umweltbelange besteht unverändert weiter. Auch die Sichtweise, die Region als Ganzes in den Blick zu nehmen, prägt unsere Arbeit bis heute. Der RVR ist mehr denn je Netzwerker, Koordinator, Impulsgeber, Dienstleister und Projektträger."

Neben seiner langjährigen Kompetenz in den Bereichen Planung und Umwelt hat sich der RVR immer neue Aufgaben- und Themengebiete erschlossen. Er ist mittlerweile einer der größten kommunalen Waldbesitzer Deutschlands, betreibt mit eigenen Tochtergesellschaften Wirtschafts- und Tourismusförderung für das Ruhrgebiet und hat die Industriekultur als Alleinstellungsmerkmal der Region etabliert. Zudem ist er Förderer der regionalen Kultur und Veranstalter von großen Events wie den Ruhr Games. In seiner jüngeren Geschichte setzte der RVR Akzente in den Bereichen Soziales, Bildung, Wissenschaft und vertritt die Interessen der Region in Europa.
Mit der Gesetzesinitiative des Landes zur ersten Direktwahl der Verbandsversammlung erhöht sich im Jubiläumsjahr die politische Legitimation des Verbandes. Parallel zur Kommunalwahl am 13. September können die Bürgerinnen und Bürger des Ruhrgebiets die Abgeordneten in der Verbandsversammlung erstmals direkt wählen.

Das Buch erscheint ab Mitte Mai und kann bereits im Onlineshop des RVR unter www.shop.rvr.ruhr vorbestellt werden. Es kostet 45 Euro. 

Weitere Infos unter www.100jahre.rvr.ruhr und im Beitrag: "100 Jahre RVR: Magazin "Metropole Ruhr - Spezial" wirft Blick zurück nach vorne"


Stand: 06.05.2020

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