Fällarbeiten im Raffelbergpark

Fällarbeiten im Raffelbergpark

Im Raffelbergpark beginnen diese Woche die Fällarbeiten von elf Bäumen. Darunter befinden sich einige Buchen, die aufgrund der Buchenkomplexkrankheit erste Anzeichen des Absterbens zeigen.

Bereits über den Sommer ließ sich beobachten, dass die Vitalität einiger Bäume im Bereich der Zufahrt des Theaters an der Ruhr immer mehr nachgelassen hat. Als jetzt im Herbst starke Äste mit Pilzbefall neben die Einfahrt stürzten, bestätigte sich der Verdacht, dass die betroffenen Bäume an der Buchenkomplexkrankheit erkrankt sind.

Dabei verursachen verschiedene Faktoren eine Vitalitätsminderung. Bei den Buchen werden die Schäden zuerst in den Kronen sichtbar. Es platzt die Rinde auf, man findet auf den Ästen verschiedene Pilze, das Holz ist morsch. Im Raffelbergpark fallen auf den heruntergebrochenen Ästen die schwarzen Fruchtkörper des Pilzes „Pfennigkohlenkruste“ oder „Rindenkugelpilz“ (Biscogniauxia nummularia) auf, die eine rasch verlaufende Moderfäule verursachen. Solche Bäume sind wegen der Gefahr von Ast- und Kronenbrüchen nicht mehr verkehrssicher und müssen in der Nähe von Straßen oder Gebäuden gefällt werden. Nach heutigem Stand des Wissens steht diese Erkrankung in Zusammenhang mit Unregelmäßigkeiten im Wasserhaushalt der Bäume.

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Stand: 11.10.2022

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