Neues Beihilfeverfahren - Wichtige Information der Beihilfestelle Mülheim an der Ruhr/Oberhausen

Neues Beihilfeverfahren - Wichtige Information der Beihilfestelle Mülheim an der Ruhr/Oberhausen

Diese Information gilt für alle Beihilfeberechtigten (auch Versorgungsempfänger*innen) der Städte Mülheim an der Ruhr und Oberhausen sowie Beihilfeberechtigten, die im Rahmen einer Mandant*innenschaft durch die Beihilfestelle der Stadt Mülheim an der Ruhr betreut werden.

Personen nutzen ein Tablet. Schneller Internetanschluss, Breitbandausbau - Photo von rawpixel auf Unsplash

Alle Informationen zur Umstellung auf „BeihilfeNRWplus“ auf einen Blick:

Das Beihilfeverfahren „BeihilfeNRW“ wird zum 5. Juli 2021 umgestellt auf die Verfahrenssoftware „BeihilfeNRWplus“.

Sicherlich ist für viele Antragstellende die integrierte kostenlose Beihilfe-App ein attraktiver Bestandteil des neuen Verfahrens.

Mit der vom Land technisch betreuten BeihilfeNRW-App besteht die Möglichkeit, die Beihilfeanträge digital zu stellen und Fotos der Belege mit einem mobilen Endgerät (Smartphone, Tablet) verschlüsselt an die Zentrale Scanstelle in Detmold zu übermitteln.

Wie die App heruntergeladen werden kann und weitergehende Informationen zur Nutzung findet sich hier:

Dort wird auch Unterstützung angeboten, sofern Schwierigkeiten auftreten sollten.

Eine erstmalige Antragstellung per App ist erst möglich, wenn zuvor eine mit einem Langantrag (in Papierform) gestellte Beihilfe beschieden wurde.

Mit der Verwendung der APP entfällt dann ein Versenden der Papiere per Post.

Andernfalls sind alle Anträge, Belege und jeder weitere Schriftverkehr an die Zentrale Scanstelle des Landes Nordrhein-Westfalen in Detmold zu senden. Die Eingänge werden dort elektronisch erfasst und im Anschluss der Beihilfestelle Mülheim an der Ruhr und Oberhausen über eine hochgesicherte Datenleitung online zur weiteren Bearbeitung zur Verfügung gestellt.

Postanschrift:

Zentrale Scanstelle Beihilfe
32746 Detmold

Die Beihilfeanträge sind daher bitte ab dem 5. Juli 2021 nur noch an diese Adresse zu senden!

Eine Übersendung an die Beihilfestelle oder eine persönliche Abgabe ist aufgrund der technischen Gegebenheiten zukünftig nicht mehr möglich (auch nicht per Hauspost).

Es können auch keine Belege selbst eingescannt und auf anderem Wege versendet werden.

Eine Weiterleitung von Leistungsanträgen der Debeka entfällt damit ebenfalls.

Mit dem neuen Verfahren sind ausschließlich die gültigen landeseinheitlichen Antragsformulare zu verwenden, denn nur diese garantieren eine maschinelle Lesbarkeit und korrekte Zuordnung der Unterlagen.

Die neuen Formulare sind auf den Seiten der Bezirksregierung Detmold abrufbar: (https://www.bezreg-detmold.nrw.de/wir-ueber-uns/organisationsstruktur/abteilung-2/dezernat-23)

Sofern kein Internetanschluss verfügbar ist, sind die Antragsvordrucke auch bei der Beihilfestelle zu erhalten.

Langantrag

Bitte ausschließlich bei erstmaliger Antragstellung über das neue Verfahren und bei Änderungen verwenden. So wird die Beihilfestelle über die eingetretenen Änderungen, die sich auf die Höhe der Beihilfeansprüche oder Überweisungsvorgänge auswirken können, informiert.

Kurzantrag

Sofern sich seit der letzten Antragstellung keine Änderungen ergeben haben, bitte den Kurzantrag auf Zahlung einer Beihilfe verwenden.

Pflegeaufwendungen

Sofern diese geltend gemacht werden sollen, bitte zusätzlich die Anlage „Pflege“ ausfüllen und diese zusammen mit einem Kurz- oder Langantrag einreichen.

Der Schriftverkehr, der sich nicht auf die Belegabrechnung bezieht (z. B. Heil- und Kostenpläne, Anträge auf Genehmigung einer Rehabilitationsmaßnahme, Widersprüche etc.), ist ebenfalls an die Zentrale Scanstelle zu richten. Dieser Schriftverkehr ist nicht mit einem Antragsformular einzureichen, jedoch ist auch hier immer die Angabe Ihrer Beihilfenummer erforderlich, da ansonsten das Schriftstück in Detmold nicht zugeordnet werden kann. Ein entsprechendes Formular, welches diesen Schriftverkehr erleichtert, finden sich ebenfalls unter dem oben genannten Link oder kann bei Fehlen eines Internetanschlusses durch die Beihilfestelle zur Verfügung gestellt werden.

Verfahrenshinweise

  • Die Beihilfenummer (sie befindet sich auf jedem Beihilfebescheid) muss auf jedem Antrag und auf jedem Schreiben angegeben werden. Die Mülheimer Versorgungsempfänger*innen beachten bitte die neue Beihilfenummer.
  • Bitte unbedingt bei den Anträgen alle erforderlichen Felder ausfüllen (z. B. Name, Beihilfenummer, Geburtsdatum, Unterschrift usw.).
  • Dem Beihilfeantrag sind nur gut lesbare Kopien oder Zweitschriften der Belege (keine Originale) beizufügen. Bitte nur einen Beleg auf ein Blatt kopieren, ein Beleg mit Vor- und Rückseite kann beidseitig kopiert werden. Die eingesandten Belege werden nach einer gewissen Frist unter Beachtung datenschutzrechtlicher Vorgaben vernichtet. Ein Rückversand ist nicht möglich.
  • Die Belege sind dem Antrag immer lose beizufügen (kein Heften, Klammern oder Kleben der Belege an den Antrag, keine Verwendung von Heftstreifen und Folienhüllen, keine Beifügung von Briefmarken oder vorfrankierten Umschlägen).
  • Belege (insbesondere Rezepte) sind nur noch in einfacher Ausfertigung einzureichen.
  • Bitte nicht mehr das ehemalige Beiblatt „Zusammenstellung der Aufwendungen“ ausfüllen und beifügen.
  • Auf farbigen Markierungen ist zu verzichten.
  • Es ist erforderlich, dass auf den Rezepten die Pharmazentralnummer (PZN) und die IK-Nummer der Apotheke nicht durch Stempel oder sonstige Aufdrucke/Schriften unlesbar werden.
    Bitte in eigenem Interesse darauf achten.
  • Ehegatt*innen mit jeweils eigenem Beihilfeanspruch reichen ihre Beihilfeanträge bitte in separaten Umschlägen ein.
  • Die Scanstelle empfiehlt bei mehr als sieben Seiten einen größeren Umschlag zu benutzen.
  • Bitte ausreichend frankieren.

Erfahrungsgemäß wird die Umstellung während eines gewissen Zeitraumes mit einem erhöhten Arbeitsaufwand verbunden sein. Die Beihilfestelle ist jedoch sehr zuversichtlich, weiterhin recht zeitnah die Beihilfeangelegenheiten bearbeiten zu können.

Es würde sehr hilfreich dazu beitragen, wenn von anfänglichen Fragen, wie zum Beispiel ob der Antrag angekommen sei oder wann der Antrag bearbeitet wird, abgesehen wird.

Sofern es die Höhe der Aufwendungen zulässt, wäre es ebenfalls von Vorteil, wenn eine Beantragung nicht direkt im Juli vorgenommen würde, um Spitzen bei der Antragsbearbeitung in der Umstellungsphase zu vermeiden.

In beihilferechtlichen Angelegenheiten stehen bei Bedarf die Kolleg*innen der Beihilfestelle während der Sprechzeiten zur Verfügung (Montag bis Mittwoch: 8.00 Uhr bis 12.30 Uhr, Donnerstag: 8.00 Uhr bis 15.00 Uhr, Freitag keine Sprechzeiten).

Buchstaben: A, J, M, N, Q, T, Y

Alicia Tinnefeld           455-1128

Buchstaben: B - D

Tonja Pousset             455-1121

Buchstaben: F, R, U, Z

Sabine Gratza               455-1122

Buchstaben: G - I

Sabine Scheuer             455-1129

Buchstaben: E, K, O

Kristin Hansmann         455-1125

Buchstaben: L, P, W

Maren Mayer                455-1127

Buchstaben: S, V, X

Kathrin Schrenner          455-1124

Leiterin der Beihilfestelle

Claudia Berghof              455-1126

Kontakt


Stand: 27.07.2021

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