Bundesförderung Breitband und Netzausbau

Bundesförderung Breitband und Netzausbau

Wie lange dauert es, bis ich schnelles Internet bekomme?

Diese Frage ist auf den ersten Blick einfach, beim Blick hinter die Kulissen stellt Sie sich jedoch ungleich komplexer dar. Dies liegt darin begründet, dass viele Faktoren hierfür eine Rolle spielen.

Es kann sein, dass Sie in einem Gebiet wohnen, in welchem sich keine privaten Netzbetreiber*innen für einen Ausbau interessieren. In diesem Fall wären Sie Kandidat*in für einen geförderten Ausbau.
Hierzu können Sie sich aktuell auf der FAQ-Seite des städtischen Ausbaupartnerin informieren: Ausbauübersicht der medl

Möglicherweise wohnen Sie auch in einem Ausbaugebiet eines Telekommunikationsunternehmens. Diese stellen Ihren Kund*innen in vielen Mülheimer Stadtgebieten eine neue Technik vor, welche Ihre Verbindungssituation deutlich verbessert (Super-Vectoring). Es kann jedoch vorkommen, dass auch in „VDSL-Ausbaugebieten“ zeitweise keine Aufstockung mehr möglich ist. Dies liegt am anteilweisen Ausbau der Telekommunikationsanbieter*innen. Diese Anteile werden aber in regelmäßigen Abständen erweitert, sodass sich eine Nachfrage bei Anbieter*innen lohnt. Selbstverständlich kann es Einzelfälle geben, in denen technische Probleme einen Anschluss erschweren. In diesen Fällen sei auf verschiedene Möglichkeiten des Breitbandanschlusses verwiesen. Der Anschluss über die Telefonleitung ist nur ein Baustein in einem größeren Gefüge (Technologiemix) von Anbieter*innen und Technologien, welche Ihnen schnelles Internet ins Haus bringen. Kabelanschlüsse (TV-Kabel) bieten oftmals bereits eine Alternative und können den Endkund*innen sogar bis zu 1.000 Mbit/s im Download bereitstellen.

Bundesförderung zum Breitbandausbau

Die Stadt Mülheim an der Ruhr erhält für die Unterstützung des Breitbandausbaus Fördermittel. Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur stellt erhebliche Mittel für den Breitbandausbau zu Verfügung. Mit diesen Fördergeldern soll es Kommunen unter anderem ermöglicht werden, sogenannte "Wirtschaftlichkeitslücken" beim Breitbandausbau von "weißen Flecken" zu schließen.

Vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur wurden durch Staatssekretär Rainer Bomba (links) die Förderbescheide für das milliardenschwere Bundesförderprogramm für den Breitbandausbau übergeben. Beigeordneter Peter Vermeulen nahm diesen persönlich entgegen.

Dies betrifft nur Ortslagen und Anschlüsse, bei denen kein privatwirtschaftlicher Ausbau der Netze erfolgen kann, dies sind vor allem Randlagen in denen ein Unternehmen schlicht mit dem Ausbau kein Geld verdienen kann, da sich das Netz nicht rentieren würde. Hier kommt der Staat ins Spiel und stellt Gelder zu Verfügung, welche Unternehmen oder Kommunen die Möglichkeit eröffnen, einen wirtschaftlichen Ausbau zu realisieren. Selbstverständlich gibt es auch in einer Stadt wie Mülheim an der Ruhr diese Orte, weshalb auch in Mülheim für einen Flächendeckenden Ausbau Fördergelder unerlässlich sind. Diese Fördermittel setzten sich zusammen aus einer Bundesförderung sowie einer flankierenden Kofinanzierung des Landes NRW in entsprechender Höhe.

v.l.n.r.: Marcel Thelen, Breitbandkoordinator, Digitalisierungsminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart und Oberbürgermeister Ulrich Scholtenbei der Übergabe des Förderbescheides zum Breitbandausbau in Mülheim.

Welche Gebiete können gefördert werden?

Im Rahmen der Bundesförderung Breitbandausbau werden die Ortslagen gefördert, für welche zum Zeitpunkt der "Markterkundung" (vor dem Antrag) eine Bandbreite (Downspeed) von 30 Megabit pro Sekunde (Mbit/s) nicht erreicht werden und für welche in naher Zukunft auch kein privatwirtschaftlicher Ausbau geplant ist (sogenannte "weiße Flecken"). Dies sind vor allem Lagen in den Außenbereichen, jedoch nicht ausschließlich.

Ebenfalls von der Förderung ausgenommen sind Ortslagen, welche im direkten Umfeld eines sogenannten „HVt“ also dem Glasfaser-Hauptverteiler eines Telekommunikationsunternehmens liegen. Diese werden im Rahmen des Vectoring-Ausbaus jedoch nach und nach erschlossen. Für den zielgerichteten Ausbau der unterversorgten Gebiete liegt der Stadt Mülheim im Weiteren ein Masterplan vor, anhand welchem der weitere Netzausbau vorangetrieben werden soll.

Wo kann ich mich eingehender zum Thema Breitband informieren?

Zum Thema Breitband gibt es eine große Palette an Informationsmöglichkeiten. Zum einen stellt, bezogen auf NRW, die Internetseite Gigabit.NRW viele leicht verständliche Informationen im Allgemeinen bereit. Die Internetseite klärt auf über Förderungen, Technologien, Ausbaugebiete und Szenarien, Projektbeispiele und vieles mehr.

Für das Bundesförderprogramm zum Breitbandausbau unterhält das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) ebenfalls eine Internetseite, welche ähnliche Informationen bereitstellt, jedoch auf Bundesebene, auch auf den Breitbandatlas des BMVI sei an dieser Stelle verwiesen. Hier können sich Interessierte über die aktuelle Breitbandversorgung informieren.

Den geförderten Ausbau der weißen Flecken in Mülheim an der Ruhr wird die medl GmbH durchführen. Die Planungen hierzu sind in vollem Gange. Informationen ind eine Übersicht über das Aubaugebiet finden Sie hier:
medl FAQ - Glasfaserausbau

Die Stadt Mülheim wird in Kooperation mit der Firma medl GmbH ein kommunales Glasfasernetz bauen. (v.l.) Peter Vermeulen, Beigeordneter, Umwelt, Planen und Bauen, Frank Mendack, Kämmerer, Dr. Hendrik Dönnebrink, medl-Geschäftsführer, Oberbürgermeister Marc Buchholz, Matthias Lincke, Amtsleiter Geodatenmanagement, Vermessung, Kataster und Wohnbauförderung, Burkhard Malcus, medl Abteilungsleiter Planung, Jörg Hanitz, medl Projektleiter Glasfaser, Marcel Thelen, Gigabitkoordinator, Amt für Geodatenmanagement, Vermessung, Kataster und Wohnbauförderung. 23.02.2021 Foto: Walter Schernstein - Walter Schernstein

Selbstverständlich steht ihnen der Mülheimer Gigabitkoordinator Marcel Thelen auch für Fragen und Informationen zu Verfügung.

Breitbandatlas

Homepage des Bundesbreitbandbüros

Homepage von Breitband.NRW

Ausbauübersicht Bundesförderung der medl GmbH

Logo des NRW Landesministeriums für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie

Logo des BMVI

 

 

 

 

 

 

 

Logo der ateneKOM als teil der Publizitätspflichten im Rahmen der Bundesförderprogramms für den Breitbandausbau - ateneKOMmedl, medl - Nacht der Sieger 2011, Sponsorenlogos - medl

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Stand: 08.03.2021

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