Gedenkfeier für die Opfer der NS-Gewaltherrschaft am 20. Juli

Kranzniederlegung am Mahnmal für die Opfer des Nationalsozialismus im Luisental 

Die Ereignisse vom 20. Juli 1944 bildeten den umfangreichsten Widerstand von Deutschen gegen das Regime Adolf Hitlers in der Zeit des Nationalsozialismus.

Zum 76. Jahrestag des 20. Juli 1944 lud daher die Stadt Mülheim an der Ruhr am Montag, 20. Juli 2020, um 11 Uhr zur Kranzniederlegung am Mahnmal für die Opfer des Nationalsozialismus im Luisental, um der Opfer würdigend zu gedenken.

Bürgermeisterin Margarete Wietelmann führte die Gedenkfeier durch.
Alle Bürgerinnen und Bürger waren herzlich eingeladen, daran teilzunehmen.

Kranzniederlegung am Mahnmal für die Opfer des Nationalsozialismus im Luisental. Gedenkfeier für die Opfer der NS-Gewaltherrschaft am 20. Juli. Die Fotocollage mit drei Bildern zeigt links einmal den Kranz in den Stadtfarben mit Schleifentext: Den Opfern des Nationalsozialismus (gelb) und: Stadt Mülheim an der Ruhr (rot), oben rechts den Stein am Mahnmal mit der Auschrift: Verfolgte des Nationalsozialismus mahnen und unten rechts zwei Kranzträger der Feuerwehr mit Bürgermeisterin Margarete Wietelmann vor dem Mahnmal. - Jasmin KramerFoto: Jasmin Kramer

Margarete Wietelmann sagte in ihrer Rede vor den versammelten Gästen: "Gemeinsam gedenken wir heute der mutigen Menschen, die sich vor 76 Jahren dem Terror der Nationalsozialisten entgegengestellt haben.
Sie bezahlten für das fehlgeschlagene Attentat auf Hitler mit ihrem Leben…
Wenn wir dieser Menschen gedenken, dann ist es ganz wichtig, dass unser Gedenken nicht abstrakt bleibt, dass wir das Geschehene, das uns heute so unfassbar erscheint, an konkreten, individuellen Schicksalen festmachen...
Auch Bürger unserer Stadt wurden nach dem 20. Juli 1944 verhaftet und ermordet..."

Margarete Wietelmann würdigte diese und deren Mut zum Widerstand in ihrer Ansprache.

Abschließend sagte sie: "Und so muss sich auch ein jeder von uns immer wieder fragen: Werde ich meiner Verantwortung gerecht? Stehe ich ein für die Achtung der Menschenwürde, für Respekt, für Gerechtigkeit, Freiheit und Toleranz?
Meine Damen und Herren, Sie sind heute hier, weil Sie bereit sind, sich diese Fragen zu stellen. Dafür danke ich Ihnen! Erweisen wir uns der Opfer des 20. Juli 1944 als würdig, indem wir das Ideal einer friedlichen, menschenwürdigen Gesellschaft zum Leitfaden machen für politisches und persönliches Handeln - jetzt und in der Zukunft."

Hier finden Sie die gesamte Rede der Bürgermeisterin zum Nachlesen.

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Stand: 21.07.2020

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